Schwimmernadel mit launischem Federstift

Motor, Antrieb, Vergaser, Getriebe.

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Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 22. Januar 2019 20:28

Hallo,

Habe an meiner ETZ 125 mit BVF Vergaser (22 N 2-2) festgestellt, dass der Federstift der Schwimmernadel hin und wieder eingedrückt bleibt.

Bild

... anstatt sich von selbst frei zu bewegen:

Bild

Es ist also offensichtlich etwas faul mit der Feder:

Bild

Austauschen ist in sich kein Problem.

Kann aber dieses Fehlerbild erklären, dass der Motor kaum schneller als 50 fährt?

Einen verkohlten Auspuff kann ich inzwischen einigermassen auschliessen (siehe: http://www.trophysport.net/t4477-etz-12 ... chappement )

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon Ostkarren Fan » 22. Januar 2019 20:59

Hatte ich bei der S50. Lief mal ganz gut, dann wieder stotternd oder ging aus. Hat lange gedauert, bis ich das manchmal hackende Ventil herausfand.
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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon mutschy » 23. Januar 2019 00:44

Tauschst du nur die Feder, oder das gesamte Teil mit dem gefederten Stift? Mich dünkt, das Ventil ist nicht zerlegbar. Zumindest nicht irreversibel.

Gruss

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 23. Januar 2019 00:51

mutschy hat geschrieben:Tauschst du nur die Feder, oder das gesamte Teil mit dem gefederten Stift? Mich dünkt, das Ventil ist nicht zerlegbar. Zumindest nicht irreversibel.

Gruss

Mutschy


Die Feder scheint mit dem Stift im Ventil eingeschlossen zu sein, also mit einfachen Mtteln kaum zerlegbar..

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon schrauberschorsch » 23. Januar 2019 09:49

Nicht vergaserspezifisch ist, dass Schwimmernadel und Schwimmernadelventil sich aufeinander"einfahren". Es kann also sein, dass nach Erneuern der Nadel diese nicht mehr hängt, dafür aber nicht mehr richtig dichtet, so dass der Vergaser überläuft.

Wenn beide Bilder die selbe Nadel zeigen, scheinen an der Spitze auf der einen Seite Korrosiosspuren zu sein. Die würde ich erstmal entfernen und dann die Nadel mit Ventileinschleifpaste im Ventilsitz neu "einpassen".

Ein anderer Grund dafür, dass das Ding manchmal hängt, können Ablagerungen im Ventilsitz sein an denen die Nadel kleben bleibt. Deshalb könnte vielleicht gründliches Reinigen des Ventilsitzes (zB Einlegen in Aceton) schon helfen...

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 23. Januar 2019 10:11

schrauberschorsch hat geschrieben:Nicht vergaserspezifisch ist, dass Schwimmernadel und Schwimmernadelventil sich aufeinander"einfahren". Es kann also sein, dass nach Erneuern der Nadel diese nicht mehr hängt, dafür aber nicht mehr richtig dichtet, so dass der Vergaser überläuft.

Wenn beide Bilder die selbe Nadel zeigen, scheinen an der Spitze auf der einen Seite Korrosiosspuren zu sein. Die würde ich erstmal entfernen und dann die Nadel mit Ventileinschleifpaste im Ventilsitz neu "einpassen".

Ein anderer Grund dafür, dass das Ding manchmal hängt, können Ablagerungen im Ventilsitz sein an denen die Nadel kleben bleibt. Deshalb könnte vielleicht gründliches Reinigen des Ventilsitzes (zB Einlegen in Aceton) schon helfen...


Danke für die Anregungen! Erstmal in Aceton Einlegen. Dann sehen wir mal, ob es besser ist.

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon ets_g » 23. Januar 2019 14:17

ich denke es geht um den gefederten stift? wenn der mal klemmt und mal nicht, hast du jedes mal einen anderen schwimmerstand. tausch das nadelventil und gut ist, kostet keine 5€..

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon Ostkarren Fan » 23. Januar 2019 18:26

ets_g hat geschrieben:ich denke es geht um den gefederten stift? wenn der mal klemmt und mal nicht, hast du jedes mal einen anderen schwimmerstand. tausch das nadelventil und gut ist, kostet keine 5€..


So wars bei mir. Habe dann das Ventil getauscht und gut wars.
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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 23. Januar 2019 18:33

Ostkarren Fan hat geschrieben:
ets_g hat geschrieben:ich denke es geht um den gefederten stift? wenn der mal klemmt und mal nicht, hast du jedes mal einen anderen schwimmerstand. tausch das nadelventil und gut ist, kostet keine 5€..


So wars bei mir. Habe dann das Ventil getauscht und gut wars.


So wird es auch sein. Nach ein paar Stündchen im Acetonbad scheint die Feder nach wie vor schlapp zu sein, gegenüber einer neuen (nicht 1.5 aber 2.0) Nadel die ich hier auf Lager habe.

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 9. Februar 2019 11:11

Ostkarren Fan hat geschrieben:
ets_g hat geschrieben:ich denke es geht um den gefederten stift? wenn der mal klemmt und mal nicht, hast du jedes mal einen anderen schwimmerstand. tausch das nadelventil und gut ist, kostet keine 5€..


So wars bei mir. Habe dann das Ventil getauscht und gut wars.


So geradeaus ging das nicht, aber nach den üblichen Einstellungen und Fehlversuchen :gruebel: , springt die hassgeliebte MZ schliesslich wieder an:

https://www.dailymotion.com/video/x723yfd

:mrgreen: :sport:

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon eigel » 9. Februar 2019 13:09

Ein Trichter mit Papierfilter. Ist euer Benzin so dreckig ?
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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 9. Februar 2019 13:16

eigel hat geschrieben:Ein Trichter mit Papierfilter. Ist euer Benzin so dreckig ?


Naja, von wegen Marmelade! :mrgreen:

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 12. Februar 2019 11:55

eigel hat geschrieben:Ein Trichter mit Papierfilter. Ist euer Benzin so dreckig ?


Dass kaum zu wahrnehmendes Dreck im Vergaser einem das Leben versauen kann, habe ich heute bestätigt bekommen.

Anspringen war nur bedingt mit ein paar Tropfen Benzin im Zündkerzenloch möglich und ich musste den Leerlauf bei 2000 U/min forcieren, bis nach weinigen Sekunden der Motor nicht weiter wollte.

Hab dann die Leerlaufdüse herausgeschraubt und stellte fest, dass sie verstopft war!

Bild


Eine neue musste sicherheitshalber her und nun springt der Motor sauber und läuft ordentlich mit dem Leerlauf bei 1000 U/min.

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 16. Februar 2019 23:25

Inzwischen läuft der Motor rund, keine Frage.
Nur, manchmal will er nicht sofort anspringen.
Das letzte Mal, erst nachdem ich das Motorrad auf dem Kippständer umgekippt habe. Zufall? Oder bilde ich mir etwas ein?

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Re: Schwimmernadel mit launischem Federstift

Beitragvon samyb » 22. Februar 2019 18:13

samyb hat geschrieben:Inzwischen läuft der Motor rund, keine Frage.
Nur, manchmal will er nicht sofort anspringen.
Das letzte Mal, erst nachdem ich das Motorrad auf dem Kippständer umgekippt habe. Zufall? Oder bilde ich mir etwas ein?


Neuerdings springt der Motor prima an... wenn er will.

Wenn nicht, helfen ein paar Tropfen Benzin durch die Zylinderöffnung!

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Wie liesse sich der Zugriff auf dieses "Bordwerkzeug" vermeiden?

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