von Mechanikus » Heute 01:34
Ich mag Schlitzschrauben und habe auch keinerlei Probleme damit. Man nutzt sie ja eh nur bis ca. M8. In diesen kleinen Größen sind sie mir deutlich lieber als Inbusschrauben, die bei mir komischerweise immer Tendenzen zeigen, am Innensechskant auszunudeln. Ganz schlimm ist es bei denen mit niedrigem Kopf.
Mein "Geheimnis" bei den Schlitzschrauben ist übrigens lediglich, daß ich immer einen genau passenden Schraubenzieher benutze, natürlich selbst geschliffen. Eigenartigerweise kann man nämlich nur sehr wenige Schraubenzieher im Auslieferungszustand direkt benutzen, die meisten müssen erst passend geschliffen werden. Außerdem höre ich sofort auf daran zu drehen, wenn ich nur das kleinste Anzeichen eines Abrutschens bemerke oder wenn ich den notwendigen axialen Druck nicht aufbringen kann. Schlitzschrauben sind eigentlich sehr dankbare Probanden. Gerade bei Verschmutzung läßt sich der Dreck recht leicht aus einem Schlitz entfernen, bei Kreuzschlitz oder Innensechskant geht das bedeutend weniger gut.
Die Frage zielte vermutlich auf die leicht vermurksten Schraubenschlitze des Simmerringträgers ab. Die sahen tatsächlich vorher schon so aus, sind aber noch gut zu betätigen, machten bei der Montage keinerlei Schwierigkeiten.
Die Kettenabdeckung mußte noch etwas bearbeitet werden, nun lassen sich die Kettenschläuche montieren.
Dann habe ich mal probiert, wie sich der Lichtmaschinendeckel so als Abschluß am Motor macht und mich mit der Kupplungsbetätigung, die von einer ČZ stammt, beschäftigt.
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Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; RT 125 International Projekt; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941;DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt