Balkonkraftwerk, Solarzellen

Irgendwo muß man die Fahrzeuge unterstellen. Hier ist Platz für Baufragen!

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon starke136 » 24. Februar 2026 21:08

Ich empfehle dicke Kampfkatze ab 8,5 kg aufwärst😁

Hält bei uns besagtes Getier vom Grundstück gut fern. 😅
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ysengrin » 3. März 2026 09:15

Ich will mir eigentlich ein "Balkonkraftwerk" aufs neu gedeckte Scheunendach bauen. Jetzt kam mir aber die Idee, dass es vielleicht an der Hausfassade besser aufgehoben wäre. Unten gibt es ein paar Fotos.

Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.

Die Hausfassage hat Azimut 145°, ist also statt 60° nur 35° von perfekter Südausrichtung entfernt. Heute morgen ist die entsprechende Stelle schon vor 9 Uhr komplett beschienen. Und da ist auch nichts, was die Fläche beschattet, bis die Sonne irgendwann um die Hausecke ist.

Ich weiß gerade nicht, was "hässlicher" ist, Paneele auf dem Dach oder an der Wand. An der Stelle ist eh nur weiße Fläche, was auch nicht sonderlich schön ist. Mit den Kabeln müsste man sich natürlich was überlegen, aber da findet sich bestimmt eine Lösung.

Auf dem Scheunendach ist natürlich mehr Fläche als am Haus. Aber ca. 4x2m passen locker ans Haus, ohne es komplett zuzukleistern.

Statisch ist das Haus wahrscheinlich auch besser geeignet als das Scheunendach.

Was denkt Ihr, was besser wäre?
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon SaalPetre » 3. März 2026 09:27

Wenn es dich persönlich nicht stört würde ich die maximale Anzahl an Paneele an die Hauswand kleistern.

Bitte berücksichtigte auch den evtl. Blendeffekt zu den Nachbarn.

Du wirst aber ein speicher brauchen, sonst speist du zuviel ein.
Gruß Christian

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Nordlicht » 3. März 2026 09:50

Es gibt Wandhalterungen,wo du die Solarpanelen anwickeln kannst.
Gruß Uwe.
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Matthieu » 3. März 2026 12:18

Du hast dein Haus jetzt neu gebaut und willst jetzt die Fassade mit Solarplatten verschandeln? Das ist jetzt nicht dein Ernst...

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ysengrin » 3. März 2026 12:42

Ich will nicht die Fassade verschandeln. Ich will Solarpanels installieren. Und ich suche nach der bestmöglichen Lösung. :mrgreen:

Alternativ könnten sie aufs Hausdach, was aber mit echt großem Aufwand verbunden wäre. Gerüst und so. Deshalb will ich mir das Dach lieber freihalten für den Fall, dass mal jemand eine Schubkarre mit Bargeld in den Hof kippt. Dann würde ich nämlich eine richtig große Solaranlage aufs Dach bauen. Aber wer weiß, ob der mit der Schubkarre jemals kommt. :lach:

Oder vielleicht doch an den Scheunengiebel? Da würden 4 Panels auch problemlos hinpassen. Der Giebel hat halt den Nachteil, dass er bis mittags durch die Nachbarsscheune beschattet wird. Danach hat er aber die gleiche Sonne wie die Hauswand. Da würden die Panels nicht stören, Verkabelung etc. wäre auch einfach und statisch sehe ich auch keine Probleme.

Hat alles so seine Vor- und Nachteile. :|

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon zweitakt » 3. März 2026 12:56

Mal meine Meinung nach 1 Jahr PV:
Zeitweise Abschattung auf jeden Fall vermeiden.
Vertikal ist besser als ganz flach liegend. Warum?
Im Sommer hast Du viele Sonnenstunden, das kompensiert etwas die steil strahlende Sonne.
Im Winter, wenn die Sonne sehr flach steht, bist Du mit vertikalen Modulen effizienter.
Die weiße Fassade würde ich nicht unbedingt verschandeln.
Montagematerial zum aufständern ist teuer. Du möchtest ja irgendwann in die Amortisation.
Ich habe zwei String-Wechselrichter von Growatt. (MIC 600 und MIC 2000.
(Den 600er will niemand mehr, bekommst Du bei Kleinanzeigen für ca. 60€)
Wenn Du nur den Grundstromverbrauch abdecken möchtest ist es egal ob Du 600 oder 800W hast.
Das schöne am String-WR ist, daß Du technisch 1 - 10 Module anschließen kannst.
Die 600W sind dann über den ganzen Tag auch bei bedecktem Himmel garantiert.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon speedy734 » 3. März 2026 17:27

Fassadenmodule mit Süd- bis Südwest- Ausrichtung sind im Winter vorteilhaft. Was sie im Sommer weniger bringen kann man verschmerzen. Da kommt sowiso genug. Wenn man keinen Speicher hat braucht man eine hohe Grundlast damit man sich nicht ärgert, dass man viel mehr einspeist als man nutzen kann.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Egon Damm » 3. März 2026 20:44

Wir sind heute ganz leise an einer Tanke vorbeigerollt. 1 Liter E 10 1,959 €. Da habe ich
den Stecker ins Auto gesteckt und Frau Sonne hat den Tank vollgemacht. Unsere Waschmaschine
fand den Sonnenstrom auch gut. Der Tauchsieder in unserem Warmwasserspeicher freut sich
immer auf Sonnenstrom.

Unsere Stromabrechnung für das Jahr 2025 betrug 465 €. Die Einspeisevergütung betrug
646 €. In den nächsten Tagen werden 330 € auf unser Konto für die THG-Quote gutgeschrieben.

Ja die PV-Anlage kostet Geld bei der Errichtung. Die hat sich amotisiert. Nur den 15 kW-Speicher
noch nicht vollständig.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Nordlicht » 5. März 2026 13:48

2.Klimasplittgerät montiert und dank der🌞🌞laufen sie seht preiswert..von mir aus können die Gasspeicher auf 0 gegen
Gruß Uwe.
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Rico » 6. März 2026 15:23

Hab mich lange gewehrt gegen Speicher, wegen lohnt sich nicht und so.
Mein Balkonkraftwerk, 1500 Wp bekommt erst ab Mittag Sonne.
Bei einem Preis von 750€ für einen Speicher von 3,8x kWh konnte ich aber nicht widerstehen (Zendure Solar Flow 800 Pro mit Zusatzakku).
Bin total begeistert von dem Teil, nicht nur daß ich keinen erzeugten Strom mehr verschenke, jetzt kann die vorhandene Solarleistung erst mal richtig genutzt werden, zeitweise über 1000W beim Laden.

Wem die Leistung seiner Solaranlage zu hoch ist und Energie sparen will, dafür gibt es Abhilfe:
https://etel-tuning.eu/produkt/tonungsf ... larzellen/
(selten so gelacht)
Gruß
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon speedy734 » 6. März 2026 17:04

Aber mit Speicher ist es ja kein Balkonkraftwerk mehr. Dann reicht doch, wenn man das legal betreiben will, die Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht mehr.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon zweitakt » 6. März 2026 19:17

speedy734 hat geschrieben:Aber mit Speicher ist es ja kein Balkonkraftwerk mehr. Dann reicht doch, wenn man das legal betreiben will, die Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht mehr.

Es gibt auch BKWs mit Speicher, ganz legal.
Solange die Grenzen 800W Wechselrichter und 2000W PV-Module eigehalten werden ist das i.O.
Der Strom wird halt nur verzögert verbraucht.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon speedy734 » 7. März 2026 09:24

Ich weiss schon, dass das kaufbar ist. Aber das muss ja nichts heissen. Meines Wissens sind steckerfertige Solargeräte Geräte mit maximal 2kWp Generaturleistung und maximal 800W Wechselricher Leistung und ohne Speicher beim Netzbetreiber gehmigungsfrei und alles mit Speichet zält nicht dazu. Dann wäre zusätzlich eine Anmeldung beim Nezbeteiber notwendig. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Weiss jemand wo man das nachlesen kann?

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon colossos10 » 7. März 2026 11:25

Ysengrin hat geschrieben:Ich will mir eigentlich ein "Balkonkraftwerk" aufs neu gedeckte Scheunendach bauen. Jetzt kam mir aber die Idee, dass es vielleicht an der Hausfassade besser aufgehoben wäre. Unten gibt es ein paar Fotos.

Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.

Die Hausfassage hat Azimut 145°, ist also statt 60° nur 35° von perfekter Südausrichtung entfernt. Heute morgen ist die entsprechende Stelle schon vor 9 Uhr komplett beschienen. Und da ist auch nichts, was die Fläche beschattet, bis die Sonne irgendwann um die Hausecke ist.

Ich weiß gerade nicht, was "hässlicher" ist, Paneele auf dem Dach oder an der Wand. An der Stelle ist eh nur weiße Fläche, was auch nicht sonderlich schön ist. Mit den Kabeln müsste man sich natürlich was überlegen, aber da findet sich bestimmt eine Lösung.

Auf dem Scheunendach ist natürlich mehr Fläche als am Haus. Aber ca. 4x2m passen locker ans Haus, ohne es komplett zuzukleistern.

Statisch ist das Haus wahrscheinlich auch besser geeignet als das Scheunendach.

Was denkt Ihr, was besser wäre?


Du hast einen ziemlichen Schattenwurf auf der Südostseite.
Verschattung musst du möglichst vermeiden, weil die Solarleistung deutlich absackt und auch die Strings im Modul gestresst werden.
Sinn macht also nur eine Montage dicht unter der Dachrinne. Wann hast du denn die Fotos gemacht? Jetzt, Anfang März?
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon zweitakt » 7. März 2026 13:23

speedy734 hat geschrieben:Ich weiss schon, dass das kaufbar ist. Aber das muss ja nichts heissen. Meines Wissens sind steckerfertige Solargeräte Geräte mit maximal 2kWp Generaturleistung und maximal 800W Wechselricher Leistung und ohne Speicher beim Netzbetreiber gehmigungsfrei und alles mit Speichet zält nicht dazu. Dann wäre zusätzlich eine Anmeldung beim Nezbeteiber notwendig. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Weiss jemand wo man das nachlesen kann?

z.B. hier:
https://priwatt.de/blog/balkonkraftwerk ... LllmVnNJ8c
Im Markdatenstammregister wird das BKW angemeldet und ebenfalls der Speicher.
Dann soll es Versorger geben, die den Speicher mitgeteilt haben wollen.
Das kannst Du in den Geschäftsbedingungen auf der Homepage Deines Versorgers nachlesen oder ihn direkt anschreiben.
Alternativ baust Du Dir eine PV-Inselanlage auf und kannst machen was Du möchtest.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ysengrin » 7. März 2026 19:39

@colossos: Die Fotos sind aktuell, am 3.3. geschossen. Wenn ich die Panels (2x2 quer) am Haus anbringen würde, dann wären sie zwangsläufig relativ weit oben. Vielleicht 10 cm Abstand zur Regenrinne. Bin mir aber immer noch nicht sicher, ob ich damit leben kann und will. Vielleicht doch lieber an den Scheunengiebel. Da wäre es zwar nicht ganz optimal mit der Beschattung, würde aber optisch niemanden stören.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon colossos10 » Gestern 19:22

Wo ist denn der Scheunengiebel auf deinem Plan?
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon ea2873 » Gestern 19:43

Ysengrin hat geschrieben:Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.


eine Frage ist ja auch, zu welcher Uhrzeit du am meisten Strom verbrauchst, andererseits kann das der Akku in Grenzen kompensieren.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ysengrin » Heute 07:30

Hier noch ein paar Fotos, auf denen man den Giebel hoffentlich gut erkennen kann. Auf einem habe ich mal testweise die 4 Panels am Haus simuliert. Schön ist das natürlich nicht und wird nachmittags auch in den Hof reinspiegeln. Würde man sie geneigt montieren, wird es noch deutlich hässlicher.

Aktuell ist es kurz nach 7, da ist natürlich noch alles beschattet. Ab Mittag ist die linke Giebelhälfte komplett in der Sonne. Ideal ist es nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob man da 4 Panels sinnvoll angeordnet bekommt. Mindestens eines wäre vermutlich in der rechten Hälfte und damit echt lange im Schatten.

Ich arbeite (aktuell und hoffentlich noch lange) komplett im Homeoffice. Bis ca. 14 Uhr sitze ich am Rechner und es läuft auch mal die Waschmaschine, Herd, Staubsauger etc. Nachmittags wird dann in der Werkstatt Strom verbraucht. Der Verbrauch verteilt sich also ganz gut über den Tag, denke ich. Gemessen habe ich es nicht.

Hab gestern mit meinem Nachbarn gesprochen, der hat mehrere "richtige" PV-Anlagen und rät natürlich dazu. Dafür fehlt mir aber das Geld und auch das E-Auto, um das sinnvoll zu nutzen.

Vielleicht doch nur die ganz günstige Variante, 2-4 Panels an den Scheunengiebel, um tagsüber wenigstens ein bisschen was zu nutzen? Mit kleinem Speicher oder ganz ohne?

Oder doch den großen Aufwand in Kauf nehmen und sie aufs Dach montieren, wo sie niemanden stört und super ausgerichtet wäre? Oder einfach das Geld und den Aufwand sparen und hoffentlich irgendwann eine richtige aufs Dach montieren?
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Mainzer » Heute 08:24

Ich würde an die Hauswand zwei full black bifazial setzen (hochkant) mit etwas Abstand dazwischen. Um die Module malst du dann einen grauen Rahmen wie bei deinen Fenstern. Ob du dann einen 600er oder 800er Wechselrichter dranpackst, ist ziemlich egal. 600er gibt es günstig gebraucht.
Speicher würde ich persönlich erst später für eine größere Anlage vorsehen. Mit deinem Nutzungsprofil wirst du da auch ohne relativ viel Eigenverbrauch schaffen.
Grüße aus Schwabsburg, Nils
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Nordlicht » Heute 09:17

Ich würde die 4 Module hochkant setzen und leicht anwinkeln
Gruß Uwe.
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon seife » Heute 09:52

Die Sache ist die: eine einfache "Balkonsolar" mit 2 Paneln bekommst du komplett für unter 250. Wenn du die so montierst wie von Nils vorgeschlagen, dann ist das nicht superhässlich und spielt sein Geld in endlicher Zeit wieder rein, einfach dadurch daß an einem normalen Tag der Grundverbrauch abgedeckt wird, und evtl. ein Großteil deines Homeoffice-Stromverbrauchs. Darum auch darauf achten, daß du von möglichst früh bis 14:00 Uhr gut "erntest". Meine Panels werden morgens vor 9 Uhr vom Haus verschattet und das tut mir schon immer sehr weh, daß ich von 7 bis 9 im Homeoffice Strom zukaufen muss ;-)

Ein Speicher für solch kleine Anlagen würde ich gut durchrechnen und nur wenn du feststellst, daß du wirklich "viel" einspeist, dann kann der sich rentieren, aber die chancen sind eher gering, insbesondere weil du im Homeoffice einen guten Teil deines Ertrags direkt verbrauchen kannst. Und ja, im Sommer wirst du ein paar kWh einspeisen... aber die mit einem Speicher aufzufangen geht wahrscheinlich dann nach dem Motto "SPAREN!!! KOSTE ES WAS ES WOLLE!!!".

Wichtig ist, meiner Meinung nach, zu messen wieviel man tatsächlich einspeist. Ich hab einen Lesekopf am Stromzähler und kann somit umfangreiche Statistiken dazu abrufen, und stelle damit fest daß ich letztes Jahr 138kWh "verschenkt" habe. Das wären also max 50€ die ich hätte sparen können, wenn ich die, dank Speicher, hätte selber verbrauchen können (so lästige Details wie "Wirkungsgrad vom Speicher" lassen wir mal weg). Da muss der Speicher schon sehr günstig sein, damit er sich rentiert.
Wahrscheinlich zeigt das dein Stromzähler auch an, wenn du also nach einem Jahr einfach mal abliest wieviel du tatsächlich eingespeist hast, dann kannst du immer noch über einen Speicher nachdenken.

Bei mir wäre es übrigens auch viel besser, wenn ich die Panels auf's Dach anstatt auf den Carport legen würde, da hätte ich eine fast perfekte Ost/West ausrichtung (eins nach osten, eins nach westen, den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ohne Schatten.
Aber würde sich das rentieren? Ich müsste es machen lassen. Oder zumindest ein Gerüst aufstellen lassen (was auf der Gartenseite nicht ganz einfach wäre). Dann ist mein Dach über 35 Jahre alt, Betonpfannen. Bisher keinerlei Probleme. Die Chance daß, nachdem da ausgiebig drauf rum geturnt wird, doch eine größere Reparatur fällig wird, halte ich für bedenkenswert. Am Ende also einige Tausend € um die 2 oder von mir aus auch 4 Panels zu montieren (für eine "richtige" PV ist das Dach wegen seiner Form und der "Einbauten" eher wenig geeignet). Das hol ich nicht mehr zu lebzeiten raus. Also optimiere ich weiterhin meine "Balkon-PV" und freue mich an dem bißchen was ich da sparen kann (575 von den 713 kWh letztes Jahr hab ich immerhin selber verbraucht) und lasse es damit gut sein.
Gruß, Stefan

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ysengrin » Heute 10:02

Danke für die Antworten! Es gibt echt viel Für und Wider und ich muss mir das echt gut überlegen.

Noch ein Aspekt, auf den mich mein Nachbar gebracht hat: Kurzzeitige, hohe Ströme (zB Schweißgerät, Kompressor) oder auch Verbraucher mit 3 Phasen (Schweißgasabsaugung, Bohrmaschine, Kompressor) kann ein normaler Stromspeicher gar nicht "bedienen". Die Werkstatt würde davon also kaum profitieren.

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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon Ralle » Heute 10:41

Natürlich wird ein Balkonkraftwerk deine Abnehmer mit Kraftstrom nicht direkt "bedienen" können, es reicht ja für den Moment nicht einmal für die Kaffeemaschine. Neumodische Zähler sollten aber die Einspeisung auf der einen Phase mit der Abnahme an allen 3 Phasen verrechnen. Wäre ja auch llöd wenn das Balkonkraftwerk über den Stecker auf Phase 1 einspeist und du den Mittagessen auf den Platten kochst, die auf 3 und 4 hängen, oder die Waschmaschine an einer anderen Phase hängt.
Kleine Anleitung, wie man das Zündschloss einer RT überprüft

Fuhrpark: RT 125/2, BJ 1956 mit PAV40 Anhänger; TS250/1 (FE1) Standpark: RT125/2, BJ 1958; ETS250 Bj. 1971,
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Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen

Beitragvon SaalPetre » Heute 13:58

Hiermit kann man ganz gut schauen wo es am besten passt.

https://www.sonnenverlauf.de/#/40.1789, ... /13:52/1/3

-- Hinzugefügt: 9. März 2026 14:01 --

Dann gibt es noch rechner die dir deine Produktion anhand von wetterdaten berechnen können.

Ich habe sowas aufs grad genau und Winkel der Paneele un home assistant laufen
Gruß Christian

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