RT-Tilo hat geschrieben:Weichlöten würde ich es nicht ... das reißt früher oder später, wennschon löten, dann hart mit Messingdraht und Hartlot, so hab ich meine Undichtheiten bisher immer in den Griff gekriegt. Verzinnen kann man dann zum Ausgleichen immernoch. Knetmetall ist gut, kommt aber ganz schlecht in kleine Ritzen, weil zu zäh.
meine Meinung --->
. Punkt

Naja, hab mal einen AWO Tourentank mit Originallack mit weich aufgelöteten Blechflicken instandgesetzt.
Der war am Bodenblech gerissen und von innen schon punktuell durchgerostet.
Die Dinger waren schon ordenlichen Vibrationen ausgesetzt.
Meines Wissens hält der bis heute dicht.
Die Maschine wird auch regelmäßig bewegt.
Zu meiner Verwunderung hatte der Lack außen im Bereich der Lötstelle fast keinen Schaden genommen.
Das Hinlangen mit dem Lötkolben war allerdings eine Herausforderung.
Um den Gewindestutzen vom Benzinhahn wurde dann aber lieber hart gelötet, das wäre mit Weichlot nicht gegangen.
Dort ließ sich flächig kein Blech auflegen.
Nochmal zum Weichlöten, das wurde mir damals in der Lehre vernünftig beigebracht.
Bis dahin kannte ich das nur aus dem Elektrobereich.
Das man auch Stahlbleche sauber miteinander weichlöten kann, wusste ich bis dahin nicht.
Wir hatten damals bis 3mm dickes Blech stumpf auf gewalztes U-Profil gelötet.
Die Vorarbeit ist das entscheidende Thema.
Der Lötprozess selbst war dann unspektakulär.
Ich bevorzuge das Weichlöten wenn es möglich ist, weil der Wärmeeintrag ins Blech gering ist.
Das bringt dann keine zusätzlichen Spannungen ins Material.
Gruß Rally
Zweirädriges dreirädriges und vierrädriges... na gut, ne Schubkarre hab ich auch noch.