Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Wie der Name schon sagt .. Muß nicht nur um MZ gehen :)

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Mechanikus » 16. Februar 2026 17:16

Schandauer hat geschrieben:Da die zündende Idee für die Vorderachse noch fehlt, ging es am Rahmen weiter.

Du hast ja nicht mehr gefragt. Ich hab immernoch die Idee :lach:

-- Hinzugefügt: 17. Februar 2026 12:27 --

So, bitteschön der Herr: Einmal Kennzeichen, frisch lackiert.
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 23. Februar 2026 18:35

Als nächstes war der Werkzeugkasten dran.
Scharnier vervollständigt und Händlerschild mittels Kerbnägeln angebracht.

75.jpg

76.jpg


Da hängt er nun und wartet auf Gesellschaft....

77.jpg
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Ralle » 23. Februar 2026 20:58

Sind das die geplanten Hopfenteesorten für das Forentreffen als Osterei, oder war es heute sehr warm in der Werkstatt und Hasentöter war irgendwann aus :?:

Ich finde es prima das so kleine Details wie das Schild an ihren alten Platz zurück dürfen :gut:
Kleine Anleitung, wie man das Zündschloss einer RT überprüft

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 23. Februar 2026 21:58

Das Bier ist natürlich kein versteckter Hinweis :oops:
Das Händlerschild war tatsächlich ein Detail was mich zum Start des Projektes bewegt hat.
Ein episches Zweirad, verkauft vor über 86 Jahren 20 Km Luftlinie von mir in die Sächsische Schweiz….
Ist doch herrlich!
Und bald wird sie genau hier wieder in Betrieb gesetzt!
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Konstantin » 24. Februar 2026 10:23

Die schräge Position des Händlerschildes sieht irgenwie komisch aus. Klar du wolltest es an der Linie des Deckels ausrichten, aber das passt irgendwie nicht inmeinen Augen...

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Uwe6565 » 24. Februar 2026 11:00

Konstantin hat geschrieben:Die schräge Position des Händlerschildes sieht irgenwie komisch aus. Klar du wolltest es an der Linie des Deckels ausrichten, aber das passt irgendwie nicht inmeinen Augen...


Ich würde sagen, warte bis das Moped wieder ein Rad in der Gabel hat 8)
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon RT-Tilo » 24. Februar 2026 16:51

Schandauer hat geschrieben:Das Händlerschild war tatsächlich ein Detail was mich zum Start des Projektes bewegt hat.
Ein episches Zweirad, verkauft vor über 86 Jahren 20 Km Luftlinie von mir in die Sächsische Schweiz….
Ist doch herrlich!
Und bald wird sie genau hier wieder in Betrieb gesetzt!


so ein Händlerschild ist doch das I-Tüpfelchen an jedem alten Motorrad, ich habe auch eins für meine 30er Zündapp,
auch hier in der Nähe, Ortschaft hab ich zu DDR-Zeiten selbst mit überbaggert :mrgreen: , mit dem Sohn vom Firmeninhaber
15 Jahre im Bergbau gearbeitet und nu kommt sie ebenfalls hier wieder auf die Straße ... :jump:

Fa. Strassburger.jpg
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Rallye Olaf » 24. Februar 2026 17:11

Feinichkeiten machen das Möppi erst so richtig hüpsch. :wink:
Und wen diese Schilder reden könnten :P
168.jpg

Mach weiter so :wink:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 24. Februar 2026 18:01

Konstantin hat geschrieben:Die schräge Position des Händlerschildes sieht irgenwie komisch aus. Klar du wolltest es an der Linie des Deckels ausrichten, aber das passt irgendwie nicht inmeinen Augen...


Das sieht jetzt nur so aus da die aktuelle Position des Rahmens nicht die Endlage der Maschine beschreibt!
Zudem war das Schild vorher an genau diesem Werkzeugkasten dran und ich nutze auch genau die Originallöcher ohne Versatz, bohren o.ä.
Wenns schief wird, dann wars also schon immer so! :lol: :bia:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Uwe6565 » 24. Februar 2026 18:10

Schandauer hat geschrieben:
Konstantin hat geschrieben:Die schräge Position des Händlerschildes sieht irgenwie komisch aus. Klar du wolltest es an der Linie des Deckels ausrichten, aber das passt irgendwie nicht inmeinen Augen...


Das sieht jetzt nur so aus da die aktuelle Position des Rahmens nicht die Endlage der Maschine beschreibt!
Zudem war das Schild vorher an genau diesem Werkzeugkasten dran und ich nutze auch genau die Originallöcher ohne Versatz, bohren o.ä.
Wenns schief wird, dann wars also schon immer so! :lol: :bia:


Mein Reden.. 8)
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 6. März 2026 14:17

Da der Kasten etwas Gesellschaft braucht, fand sich nunmehr auch der Motor in den Rahmen.

$matches[2]

$matches[2]


Der verwegene Plan ist, den originalen 200er Zylinder, mittels zeitgenössischen Umbausatz, durch einen Zylinder von der NZ250 zu ersetzen.
Eine entsprechende Kombi kam bei Falk aus der Remise (Zwischenplatte, Kolben, Zylinder).

Der Kolben wurde schonmal aufgefrommst!

82.jpg
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 6. März 2026 16:43

Tach jesacht,

das war scheinbar gängige Praxis.
Genau so eine umgebaute SB hatte mein verstorbener Kumpel bei sich stehen.
Damit ist er vor dreißig Jahren durch sein Dorf geheizt.

Die SB hatte er noch vor der Wende aus ner Scheune geborgen und wieder fit gemacht.
Mit eben solch einem Motorumbau.

Der damalige Besitzer sagte ihm noch das man die benötigten Teile im Laden kaufen konnte.

Gruß Rally
Brommt gut die Beere!

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Mechanikus » 6. März 2026 17:15

Das stimmt. Ich hatte den Umbausatz vor ziemlich genau 25 Jahren von einem schon recht hochbetagten Mann gekauft, der mir erzählte, man konnte bis in die 60er Jahre diese Umbausätze in den Werkstätten und beim IFA Vertrieb erwerben.
Das Konglomerat bestand übrigens aus einem NZ Zylinder nebst Kolben aus Vorkriegsproduktion(!) mit KS Kolben und Auto Union Zeichen auf dem Zylinder. Die Adapterplatte am Zylinderfuß, der Zylinderkopf und die Dichtungen waren aber ohne DKW- dafür mit IFA Kennung bestempelt.

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon der janne » 11. März 2026 11:06

Wenn ich die Bilder so sehe muss ich mich ran halten,das deine DKW nicht eher fertig wird wie meine....
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 11. März 2026 11:57

Schön patiniert Janne! :lol:
Aus welchem Moor wurde den dieses Goldstück gezogen?

Bei mir gings weiter mit dem Umbausatz auf 250 NZ-Zylinder.....
War natürlich nicht ganz Plug & Play denn:

Der "neue" Kolben kam am Hemd gefährlich der Kante am unteren Motorgehäuse nahe.

$matches[2]


Zudem war die "Laufbuchse" des neuen Zylinders am unteren Ende zu lang und saß somit auch auf dieser Gehäusekante auf.

$matches[2]


Die Lösungsansatz war das Kolbenhemd an den betreffenden Ecken etwas anzufeilen und den Zylinder unten etwas abzudrehen.
Damit ändert sich jedoch der Rauminhalt der Brennkammer und somit das Verdichtungsverhältnis.
Nach Messen und auslitern des Zylinderkopfes......

$matches[2]


Ging es dem Zylinder unten um 1,5 mm, oben um 0,3 mm, und dem Zylinderkopf um 3 mm an den Kragen!
Dazu öffnete mir ein bekannter linkselbischer Bearbeitungs-Virtuose sein Prekariat und brachte die Teile zur Vollendung...

84.jpg

85.jpg

86.jpg

87.jpg


Der Kolben wurde etwas mit der Feile bearbeitet.

89.jpg


Damit sollte das jetzt passen!
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon RT-Tilo » 12. März 2026 00:13

der janne hat geschrieben:Wenn ich die Bilder so sehe muss ich mich ran halten,das deine DKW nicht eher fertig wird wie meine....

sach ma Janne ... die konnte ich noch gar nicht in deiner Signatur entdecken ... Heimlichkeiten ? :lupe: :wink: :mrgreen:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon der janne » 12. März 2026 00:52

Die kommt als Deko ans Gartenhaus,die war 70Jahre vergraben...
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 12. März 2026 09:16

Bei der Zylinder-Aktion kam auch eine formschöne dicke 95er Zündkerze zum Vorschein welche wohl nur bei Vorkriegs-Seitenventilern und Rasenmähern funktioniert.....

$matches[2]


Zudem wurde entdeckt dass schwarze Wedi's verbaut wurden welche unbedingt noch auf Viton getauscht werden müssen.
Die Dichtringe sind durch massive Schraubkappen verschlossen, welche erstmal herzhaft gelöst werden mussten.
Kleiner Tipp.....in der Instandsetzungsanleitung steht oftmals auch was drin was den Ärgernisfaktor auf ein Minimum beschränkt :evil:

$matches[2]


Der Versuch das Antriebsritzel mittels 3-Arm-Abzieher zu lösen, scheiterte kläglich.
Erst als der passende Abzieher greifbar war, löste sich der Kriebel mit einem charmanten Klack und gab die Welle frei.

$matches[2]


Mit einem weiteren Spezialwerkzeug der Firma SPAX wurden die Wedi's ausgezogen und getauscht!

88.jpg
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 16. März 2026 15:16

Heute mal was aus der Rubrik "Dicke Hupen".

Die DKW hat ein solches Exemplar, leider in einem bedauernswertem Zustand...

$matches[2]

$matches[2]


Also erstmal alles demontiert und gereinigt.
Die Gummipuffer waren nur noch in Teilen existent, somit wurden aus Kabeldurchführungen neue Möpsel gemacht.

$matches[2]

$matches[2]


So sieht nunmehr das Ergebnis aus...
Es gibt nur einen Anschluß mit Messingschraube zum fixieren. Also dort mal 6 V + drauf und Masse auf die Befestigungsschraube.
Der Deckel der Hupe bewegt sich leider nur minimal. :cry:

98.jpg

99.jpg


Für mein Verständnis muss sich doch der Kontakt in oszillierender Bewegung schließen und Öffnen, was sich dann auf das Membranblech überträgt oder?
Vielleicht ist auch die Isolierung der Spule hin.
Wie gehen hier die Wissenden vor?
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon lothar » 16. März 2026 17:36

Ehe ich mir die Finger wund tippe ... schau mal ab S 83 in die "MZ-Elektrik".

Gruß
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Rallye Olaf » 16. März 2026 18:00

Ei Ei Ei

Das mit den Dicken Huppen kenne ich auch
Bei meiner Victoria war es änlich.
Alles schön gesäubert und 3x hat sie funktioniert, dan war Funkstille :evil:
Ich hatte aber Glück im Unglück das die großen DDR Huppen die gleichen Abmessungen hatten.
Also brauchte ich nur die originale Chrom Blende aus Nürnberg auf die IFA Huppe montieren. :wink:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 16. März 2026 21:58

Mahlzeit,

in der Hupe befindet sich ein Unterbrecherkontakt, welcher meist mechanisch mit dem Stößel, der an dem Membranblech befestigt ist, betätigt wird.
Setzt man die Spule unter Spannung, so wird der Eisenkern mitsamt Stößel und Membranblech in Richtung Unterbrecher gezogen.
Der Unterbrecher öffnet, die Spannung fällt ab, der Kern geht wieder in seine Ursprungslage zurück.
Der Unterbrecher schließt den Kontakt wieder und das Spiel beginnt von vorne.
Das passiert als Ablauf ziemlich oft in der Sekunde.
Durch den Resonanzkörper der Hupe kann man das prima hören.
Es hupt!
Also eigentlich müsste es heißen, es flattert.

Was mir bisher bei keiner von mir geöffneten Hupe unterkam war eine defekte Spule.
Vielmehr waren müde oder gerissene Membranen, verrostete oder klebende Unterbrecherkontakte oder abvibrierte Kabel zu finden.

Mach mal innen alles richtig sauber, auch die Unterbrecherkontakte.
Schau ob die Kabel noch an ihren Anschlüssen drannen sind.

Bau erstmal provisorisch zusammen und bestrome die Hupe mal.
Voraussetzung ist eine geladene Batterie und Kabel mit großem Querschnitt.
Die Spule brauch ordentlich Strom.
Wenn der Unterbrecher und die Spule gut sind macht es meist nur einfach klick.

Meist ist auf der Rückseite der Hupe eine kleine gekonterte Schraube, welche die Rückstellung des Unterbrechers vorspannt.
Dieses Schräublein muss nun behutsam gedreht werden.
Am besten man dreht diese Schraube erstmal raus, damit keine Vorspannung da ist.
Dann sachte weiter rein bis aus dem Klick ein Hupton wird.

An diese Schraube stellt man dann den Klang der Hupe ein.

Essentiell für die Lautstärke der Hupe ist ihre schwingungsfähige Aufhängung.

Meine Erfahrung mit den dämpfenden Gummipröpeln war eine eklatante Geräuschminderung der Signaleinrichtung.
Musste mal den Versuch starten, solch eine Hupe in eine dünne Blechtafel zu pflanzen.

Da fliegt dir dann sprichwörtlich wirklich das Blech weg... 😉

Gruß Rally
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 20. März 2026 10:01

Herrlich......dicke Hupen kann ich!
Aber von vorn.....

Die Hupe hat natürlich eine Schraube welche im Inneren mit einer Feder auf die Kontaktschiene des Unterbrechers geht!
Bei wenig Anzug, kippelst du den Kontakt weg, bei viel ziehst du den richtig zusammen.

OK also Hupe sachte in den Schraubstock gespannt, Schraube locker und per Ladefix mal 6V drauf gegeben.
Nichts!
Schraube immer weiter reingedreht....
Nichts!
Ich hatte schon fast die ersten Flüche auf den Lippen als in den letzten 3 Gewindegängen der Schraube, es auf einmal ordentlich funkte, ein lautes NOOOOEEEEGGGG ertönte und die Hupe im hohen Bogen aus dem Schraubstock flog. :shock:
Es lebt also doch!
Also Hupe nochmal ordentlich fixiert und Einstellung verfeinert!
Wahnsinn was das Teil für einen Bumms hat!
Also........geht und kann verbaut werden!

$matches[2]

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Greenmilk » 20. März 2026 10:52

Super cool. Auch die Idee mit dem Ladefix. Das werde ich wohl mal für meine Hupe so abgucken müssen. 8)
beste Grüße
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 20. März 2026 23:17

Nabend,

da staune ich das mit dem Ladefix erfolgreich gehupt wurde.
Dat Ding habsch damals auch versucht, aber irgendwie hatte bei mir der Saft nich gereicht.
Mit ner vollen Batterie als Spannungsquelle jodelte das Ding dann richtig los.
Meine damaligen Nachbarn hatten bestimmt Spaß als ich die Hupe gestimmt habe.

Schön das Du nun erfolgreich gewesen bist.

Gruß Rally
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon radiouwe » 20. März 2026 23:30

6V Hupe mit 12V am Ladefix getestet 🧐...
Dass die da funktioniert, sollte zwangsläufig sein.
Aber ob das dann am Krad auch funktioniert?

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 21. März 2026 21:04

Ne ganz so ist es nicht! Das ran tasten an den Funktionspunkt hab ich schon mit 6 V gemacht. Ich muss die Hupe aber auch auf 12 V testen da die Vape schon bereit liegt!

Angeschraubt und Masseverbindung getestet und was soll ich sagen....brachial....Funktion zur vollsten Zufriedenheit! :D

Zwischenzeitlich hat ein namenloser aber überaus virtuoser Matall-Schamane.....nennen wir ihn Falk.... den alten Zahnkranz am Hinterrad subtrahiert und den neuen angebracht.
Ich musste nur noch etwas finishen und ein neues Lager einpressen....

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon RT-Tilo » 21. März 2026 23:55

Schandauer hat geschrieben:... ein namenloser aber überaus virtuoser Matall-Schamane.....nennen wir ihn Falk.... den alten Zahnkranz am Hinterrad subtrahiert...

:rofl: :rofl: :rofl:
:gut:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 23. März 2026 11:24

Hupe wurde somit angebaut, Masseverbindung gut!

$matches[2]


Als nächstes hatte ich mir den fehlenden Verschluß vom Werkzeugkasten nochmal vorgenommen!
Also einen Messing-Drehverschluß bestellt und mit der Feile passend bearbeitet.
Die Fixierung der Feder ist leider verpresst und musste abgetragen und gelöst werden.
Der Plan war eigentlich den unteren Stift etwas abzufeilen, ein 3 er Gewinde draufzuschneiden und die Feder mittels kleiner Mutter zu sichern.
Leider habe ich beim Gewindeschneiden den dünnen Messing-Stift weggedreht und das ganze Teil frustriert im hohen Bogen durch die Werkstatt geschossen. :evil:

Plan B war einfach und genial.....
Eine M5er Flügelschraube entsprechend bearbeitet, mit einer selbstsichernden Mutter die Feder gekontert und fertig!

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 23. März 2026 21:23

Nabend,

geht sich das mit der Hupe und dem Schutzblech wirklich aus?
Sieht knapp aus wenn sich das Trapez gen Himmel reckt...

...ne olle Delle habsch ma damals ins vordere Schutzblech bei der NZ reingedengelt, weil vermeintlich Platz war.

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 24. März 2026 16:36

Na mal gucken.
Das muss ich probieren.
Die Hupe ist im Rahmenschlitz ganz oben angebracht, wo auch schon passende "Einarbeitungsanzeichen" der U-Scheibe zu sehen waren.
Hoffe es gibt keine Kollision!

Erstmal werden die neu belegten Bremsbacken von MMM verbaut.

$matches[2]

$matches[2]


Somit konnte das Hinterrad komplettiert und montiert werden.
Die Nabe hatte schon ein paar neue gekapselten Lager bekommen!
Eine Änderung der Achse war hier mit den Standard-Lagern (6202 2RSH) nicht nötig (anders al beim Vorderrad).

155.jpg


Der Gegenhalter der Bremstrommel fasst rechts in die Befestigung der Sozius-Fußrasten, also mussten die auch mal fertiggemacht werden.
Nach dem Zitronenbad wurden die schön phosphatiert, lackiert und mit stimmigen "BLAU" Gummis ausgestattet.

Ich muss sagen mit Rad sieht die Maschine schon gefälliger aus.
Das Vorderrad wird jedoch nicht so easy!
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon RT-Tilo » 24. März 2026 16:55

wird langsam wieder ein schönes Motorrad ... :love:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Mechanikus » 24. März 2026 17:56

Schöne Fortschritte :top: :ja:

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Rallye Olaf » 24. März 2026 20:49

Ick freu mich schon auf das Forums Trefen :mrgreen:
Gute Arbeit :bia: :gut:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 24. März 2026 21:34

Nabend,

ich finde das Starrrahmenmaschinen sehr oft ein stimmiges Heck haben.
Das liegt am Rahmendreieck, dem eng anliegenden Kotflügel und den knapp darüber montierten Gepäckträger.
Dazu noch die Speichenräder mit den kleinen Naben...
...das macht schon was her.

Gefällt mir was Du da gebaut hast.

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 30. März 2026 11:58

Kettenmontage gescheitert....
Ich hatte mir noch eine neue SB-Kette mit 118 Gliedern bestellt und mir nichts dabei gedacht.
Beim Auflegen auf dem Hinterradritzel wurde schnell klar dass die aber nicht passt (stößt ca. ab einem Viertel des Kettenrads auf).
Die alte Kette habe ich noch und die passt (vorn und hinten)!

Beim Nebeneinanderhängen von Neu und Alt ist, nach ca. 15 cm, ein deutlicher Versatz der Glieder sichtbar.
Mal gucken was wir hier auflegen!

113.jpg
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 8. April 2026 07:47

Nach der Kette wollte ich dann schon mal die Handschaltkulisse am Tank nebst Gestänge anbringen.
Da ich von der IZH weiß das hier beim Anschrauben peinlichst genau auf die Schraubenlänge geachtet werden muss, habe ich die Tiefenlehre am Meßschieber mal bemüht.
Und was soll ich sagen...........das ist das Ergebnis:

$matches[2]


Ich könnte schreien!
2 der 3 Löcher wurden "durchgeschraubt".
Der Vorbesitzer sagte mir dass nach der Hochwasser-Bergung der Tank nicht mehr zu retten war und ein neuer besorgt wurde.
Könnte sein dass der deswegen "günstig zu haben" war.

117.jpg


Ich werde jetzt höchstwahrscheinlich eine "eingeklebte Stehbolzen Variante" ausführen.
Hat jemand erbauliche Erfahrungen mit solchen 2K-Epoxy-Klebern wie JB WELD etc.?
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 8. April 2026 08:51

Moin,

das ist unerfreulich.
Den Untergrund musst Du sehr gründlich reinigen um dann flächig kleben zu können.
Gibt's benzibeständigen Harz für solche Anwendung?

Durch den Einfüllstutzen kommt man so einigermaßen an die Schadstelle ran.
Wie ist es mit Blech Weichlöten?
Wegen mir auch ein Stück Messingblech.
Das geht mit geeignetem Lötkolben, dann auch nur punktuelle Wärme.
Wenn der Lack auf der anderen Seite Schaden nimmt, so lässt sich das unsichtbar ausbessern.
Dort wird je zum Glück die Kulisse angeschraubt.

Wenn man das gewissenhaft vorbereitet, hast Du eine dauerhaft zuverlässige Instandsetzung durchgeführt.

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Alk » 8. April 2026 10:13

Sogenanntes Knetmetall ist auch bewährt für Tankreparaturen, da gibt´s viele Anbieter, auch JB-Weld o.ä. 2K-Geschichten sollte klappen, Weichlöten, oder Verzinnen geht auch...
(Zinn mit rel. hohem Bleigehalt verarbeitet sich besser als das neue mit Kupferzusatz)
Aber wenn die eh auf Bolzen gehst, ist das mMn mit dem zus. Kleber/Dichtstoff bombensicher.

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon RT-Tilo » 8. April 2026 19:18

Weichlöten würde ich es nicht ... das reißt früher oder später, wennschon löten, dann hart mit Messingdraht und Hartlot, so hab ich meine Undichtheiten bisher immer in den Griff gekriegt. Verzinnen kann man dann zum Ausgleichen immernoch. Knetmetall ist gut, kommt aber ganz schlecht in kleine Ritzen, weil zu zäh.

meine Meinung ---> . Punkt :wink:
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Ekke » 8. April 2026 19:43

Hallo Schandauer

Wäre doch langweilig, wenn alles einfach Funktioniert :D

Sieh mal die Vorteile: Du musst nicht messen und anzeichnen!

Ich hab mit dem 2K Fastmetal in der Zweikammerspritze sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ist Benzinfest und bearbeitbar wie Metall, wenn ausgehärtet.
Am besten Schrauben ( M4?) mit großem Kopf, Klebefläche etwas ankratzen und mit ner „verdünnten“ Mutter
als Stehbolzen kontern / einsetzen.

Ansonsten weiter Kampferfolge und Gruß aus der Oberlausitz

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon rally1476 » 8. April 2026 21:04

RT-Tilo hat geschrieben:Weichlöten würde ich es nicht ... das reißt früher oder später, wennschon löten, dann hart mit Messingdraht und Hartlot, so hab ich meine Undichtheiten bisher immer in den Griff gekriegt. Verzinnen kann man dann zum Ausgleichen immernoch. Knetmetall ist gut, kommt aber ganz schlecht in kleine Ritzen, weil zu zäh.

meine Meinung ---> . Punkt :wink:


Naja, hab mal einen AWO Tourentank mit Originallack mit weich aufgelöteten Blechflicken instandgesetzt.
Der war am Bodenblech gerissen und von innen schon punktuell durchgerostet.
Die Dinger waren schon ordenlichen Vibrationen ausgesetzt.
Meines Wissens hält der bis heute dicht.
Die Maschine wird auch regelmäßig bewegt.

Zu meiner Verwunderung hatte der Lack außen im Bereich der Lötstelle fast keinen Schaden genommen.
Das Hinlangen mit dem Lötkolben war allerdings eine Herausforderung.

Um den Gewindestutzen vom Benzinhahn wurde dann aber lieber hart gelötet, das wäre mit Weichlot nicht gegangen.
Dort ließ sich flächig kein Blech auflegen.

Nochmal zum Weichlöten, das wurde mir damals in der Lehre vernünftig beigebracht.
Bis dahin kannte ich das nur aus dem Elektrobereich.
Das man auch Stahlbleche sauber miteinander weichlöten kann, wusste ich bis dahin nicht.
Wir hatten damals bis 3mm dickes Blech stumpf auf gewalztes U-Profil gelötet.
Die Vorarbeit ist das entscheidende Thema.
Der Lötprozess selbst war dann unspektakulär.

Ich bevorzuge das Weichlöten wenn es möglich ist, weil der Wärmeeintrag ins Blech gering ist.
Das bringt dann keine zusätzlichen Spannungen ins Material.

Gruß Rally
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon daniel_f » 9. April 2026 08:31

Statt vorher verzinntes Blech auf die Schadstellen zu löten habe ich mit Erfolg auch schon Schirmgeflecht genommen. Da sieht man direkt, ob das Zinn auch ordentlich verlaufen ist und sich mit dem Tankblech verbunden hat.
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » 14. April 2026 21:21

An dieser Stelle muss ich noch mal auf die Baustelle Vorderrad eingehen.
Selbiges bettelte ja förmlich um den Verbau von neuzeitlichen Standard-Lagern was hier aber gar nicht so einfach ist da die Dimensionen gar abscheulich sind.
So wurde der Plan gefasst eine 12er Zündapp-Achse nebst 6204er Lager zu verwenden.
Dazu musste mal wieder der Albus Dumbledore der Zerspanungskunst bemüht werden um eine gestufte Hülse zu fertigen welche gleichzeitig beide Lager mittig verbindet und den ID entsprechend auf Achsmaß bringt.
Zugleich wurden Außenringe für die Lager und eine Hülse zur Ausdistanzierung des zu verbauenden WSK-Tachoantriebs erstellt (wahrscheinlich bisl kurz aber wir werden sehen).

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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Greenmilk » Gestern 08:31

Seeeeehr interessant. ich bin gerade immernoch am Hinterrad dran. Da gehts auch um die Radlager.
(Ich muß endlich mal Fotos machen und in das Thema stellen) :roll:
beste Grüße
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Schandauer » Gestern 08:56

Greenmilk hat geschrieben:Seeeeehr interessant. ich bin gerade immernoch am Hinterrad dran. Da gehts auch um die Radlager.
(Ich muß endlich mal Fotos machen und in das Thema stellen) :roll:


Hinten ist unkompliziert. Lager 4202 mit Original-Achse.
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Re: Wiederbelebung DKW SB 200 BJ. 1938

Beitragvon Greenmilk » Gestern 12:18

Schandauer hat geschrieben:
Greenmilk hat geschrieben:Seeeeehr interessant. ich bin gerade immernoch am Hinterrad dran. Da gehts auch um die Radlager.
(Ich muß endlich mal Fotos machen und in das Thema stellen) :roll:


Hinten ist unkompliziert. Lager 4202 mit Original-Achse.


Bin mir nichtmal sicher ob es ne DKW-Nabe ist. Ich mach mal bei Gelegenheit bessere Fotos und stelle es in mein Thema ein...
beste Grüße
Steffen

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