zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

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zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 19. Mai 2020 19:22

Hi!
Ich habe bei meiner ETZ 150 (Original BVF-Vergaser) bereits nach ca. 1-2 Wochen Standzeit Startschwierigkeiten, sofern sich noch Benzin in der Schwimmerkammer befindet. Wenn ich die Kammer bei der letzten Fahrt möglichst leer gefahren habe, sind die Probleme etwas geringer, aber auch vorhanden. Leere ich die Kammer völlig, springt sie perfekt an.
Technisch dürfte soweit alles okay sein.
Bactofin hat zu keiner Verbesserung geführt, auch frischer "Premiumsprit" bringt nichts. Allerdings habe ich zuletzt noch Wintersprit getankt, der ja mehr flüchtige zündfähige Stoffe enthalten soll.
Tendenziell habe ich das Problem auch bei meinen anderen Vergaser-Motoren (CZ 175 und Honda CG 125-Kopie). Die CZ hat aber eine winzige Schwimmerkammer und die CG-Kopie hat eine praktische Ablassschraube. Mit "frischem" Kraftstoff aus dem Tank springen alle drei perfekt an.
Kennt jemand eine Lösung?

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon MZFieber » 19. Mai 2020 19:24

Tankstelle wechseln.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 19. Mai 2020 19:29

MZFieber hat geschrieben:Tankstelle wechseln.

Danke für den Tipp, aber ich habe schon verschiedenste Kraftstoffe (abgesehen von E10) getestet.
Ich habe die ETZ seit 1988, die Probleme tauchen aber erst in den letzten Jahren auf.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Nordlicht » 19. Mai 2020 19:30

Vergaser richtig einstellen..alles andere ist Blödsinn..
Gruß Uwe.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Luzie » 19. Mai 2020 19:44

Nordlicht hat geschrieben:Vergaser richtig einstellen..alles andere ist Blödsinn..

nicht ganz :schlaumeier: wenn ich den Vergaser des Skorpion leerfahre springt er super an, vergess ich mal den Hahn zu schliessen muss ich ablassen ( zum glueck konnte ich mal eine ablasschraube kaufen ) und kurbeln.

Das liegt eindeutig an dem bioanteil !
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon trabimotorrad » 19. Mai 2020 19:51

Also meine Motorräder springen alle "normal" an, auch wenn sie mal ein oder auch zwei Monate gestanden sind. Ist es für mich absehbar, das das Mopped mal wirklich länger steht, lasse ich aber den Vergaser leer laufen.
Ach ja - ich fahre, seit es ihn gibt E10 :wink:
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Tourgigant » 19. Mai 2020 19:58

Luzie hat geschrieben: Das liegt eindeutig an dem bioanteil !


Das muss es sein! Und vor 50 Jahren auch schon...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon ea2873 » 19. Mai 2020 20:12

trabimotorrad hat geschrieben:Also meine Motorräder springen alle "normal" an, auch wenn sie mal ein oder auch zwei Monate gestanden sind


ich habe Maschinen das ist der Spit teils 5 Jahre (oder auch nur 1 Jahr, oder auch nur 3 Monate) alt, die starten trotzdem gut.
Ich glaube nicht daran, dass ausgerechnet der Sprit im Vergaser schlecht wird und im Tank dann nicht. Ich denke das ist was anderes

edit: habe gerade Herrn M.S. gefragt, der sagt, dass in Bayern einfach alles besser ist. :schlaumeier: :flehan:

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Oldimike » 19. Mai 2020 20:18

Ich musste am Mittwoch den kompletten Kraftstoff vom Ende letzten Jahres entsorgen. Er war komplett zündunwillig . Hatte ich noch nie. Wer es nicht glaubt, sich verschenke gern noch 10 Liter davon.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Nordlicht » 19. Mai 2020 20:35

Oldimike hat geschrieben:Ich musste am Mittwoch den kompletten Kraftstoff vom Ende letzten Jahres entsorgen. Er war komplett zündunwillig . Hatte ich noch nie. Wer es nicht glaubt, sich verschenke gern noch 10 Liter davon.
halt mal ein Feuerzeug dran
Gruß Uwe.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Oldimike » 19. Mai 2020 20:42

Selbst wenn er damit brennen sollte, weder meine es250 noch das s50 sind angesprungen.nur den Sprit abgelassen, und neuer Sprit drauf, und sofort angesprungem
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Ysengrin » 19. Mai 2020 20:48

Ich kann das auch nicht so recht glauben. Klar, wenn das Moped längere Zeit stand, muss ich auch ein paar Mal öfter treten. Aber dann läuft es einwandfrei. Ich habe auch schon Sprit in der MZ verfeuert, der nachweislich über 10 Jahre stand und echt übel aussah.

Zündunwillig heißt ja nicht zündunfähig.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon P-J » 19. Mai 2020 20:52

Ich kenn das nicht. :nixweiss:

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Oldimike » 19. Mai 2020 20:57

Ysengrin hat geschrieben:.... Ich habe auch schon Sprit in der MZ verfeuert, der nachweislich über 10 Jahre stand und echt übel aussah.
.

Ich auch. Deshalb hatte ich auch ewig probiert. Wie gesagt, ich habe noch ne Probe da,
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon starke136 » 19. Mai 2020 20:58

Ich kenne das Phänomen auch nicht.

Ich habe meine Pannonia mit dem Sprit von letzten Jahr August am Sonntag das erste mal wieder gestartet. Nach 3-4mal kicken war sie da und lief.

Bin auch gleich 130km gefahren.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Mechanikus » 20. Mai 2020 00:18

Es kommt hier auch auf die Umgebungsbedingungen am Unterbringungsort des Fahrzeugs an. Steht ein Motorrad z.B. in der prallen Sonne, verdunsten leichtflüchtige Anteile im Kraftstoff und es springt schwer an. Das wird hier sicher nicht der Fall sein. Also kommt nur noch eine andere Einflußgröße infrage. Nämlich die Luftfeuchte. Der Alkoholanteil im Kraftstoff zieht Wasser aus der Luft an, das dann gelöst wird. Dabei wird die Startwilligkeit sschlechter.Deshalb sind heutzutage Vergaser mit Tupfer wieder klar im Vorteil, weil man zum Start den Vergaser einfach fluten kann, dann klappt's auch mit dem Anspringen.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Oldimike » 20. Mai 2020 04:43

Zum Glück hab ich das überall außer im S 50.....
Muss ich noch umbauen :D
Dort konnte ich die schwimmerkammer recht schnell von oben abbauen. Also warm ihres in meiner Garage nicht, eher gleichbleibend kühl. Wie im Gewölbe. Es kann wohl sein, das genau das passiert ist, weil sonst lasse ich den Sprit immer in den Kanister ab, zum überwintern. Das ging letztes Jahr aus persönlich gründen nicht.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 20. Mai 2020 07:26

Mechanikus hat geschrieben:Es kommt hier auch auf die Umgebungsbedingungen am Unterbringungsort des Fahrzeugs an. Steht ein Motorrad z.B. in der prallen Sonne, verdunsten leichtflüchtige Anteile im Kraftstoff und es springt schwer an. Das wird hier sicher nicht der Fall sein. Also kommt nur noch eine andere Einflußgröße infrage. Nämlich die Luftfeuchte. Der Alkoholanteil im Kraftstoff zieht Wasser aus der Luft an, das dann gelöst wird. Dabei wird die Startwilligkeit sschlechter.Deshalb sind heutzutage Vergaser mit Tupfer wieder klar im Vorteil, weil man zum Start den Vergaser einfach fluten kann, dann klappt's auch mit dem Anspringen.

Um die "Tankatmung" zu reduzieren, wird empfohlen, den Tank mit einer Decke zu umwickeln. Dann könnte das auch beim Vergaser sinnvoll sein?

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Andreas » 20. Mai 2020 07:55

neleuwe hat geschrieben:Hi!
Ich habe bei meiner ETZ 150 (Original BVF-Vergaser) bereits nach ca. 1-2 Wochen Standzeit Startschwierigkeiten, sofern sich noch Benzin in der Schwimmerkammer befindet. Wenn ich die Kammer bei der letzten Fahrt möglichst leer gefahren habe, sind die Probleme etwas geringer, aber auch vorhanden. Leere ich die Kammer völlig, springt sie perfekt an.
Technisch dürfte soweit alles okay sein.
Bactofin hat zu keiner Verbesserung geführt, auch frischer "Premiumsprit" bringt nichts.


24N2-2?
Den fahre ich am SR59 und hatte bis vor kurzem exakt die gleichen Probleme.
Über den Winter abgestellt, im Frühjahr extrem verkeimt, alle Düsen zu, ein hängendes (noch kein Jahr altes) Schwimmernadelventil und Grünspan ohne Ende.
Premiumsprit ist übrigens nicht gleich Premiumsprit. I.d.R. haben auch die einen Bioanteil. Soweit ich weiß, hat ausschließlich Ultimate keinen Bioanteil.
Bleibt gesund!

- Wir müssen hier nicht alle lieb haben. Es reicht, wenn wir die, die wir doof finden in Ruhe lassen. Ziemlich einfach. -
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 20. Mai 2020 08:02

Andreas hat geschrieben:
neleuwe hat geschrieben:Hi!
Ich habe bei meiner ETZ 150 (Original BVF-Vergaser) bereits nach ca. 1-2 Wochen Standzeit Startschwierigkeiten, sofern sich noch Benzin in der Schwimmerkammer befindet. Wenn ich die Kammer bei der letzten Fahrt möglichst leer gefahren habe, sind die Probleme etwas geringer, aber auch vorhanden. Leere ich die Kammer völlig, springt sie perfekt an.
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Den fahre ich am SR59 und hatte bis vor kurzem exakt die gleichen Probleme.
Über den Winter abgestellt, im Frühjahr extrem verkeimt, alle Düsen zu, ein hängendes (noch kein Jahr altes) Schwimmernadelventil und Grünspan ohne Ende.
Premiumsprit ist übrigens nicht gleich Premiumsprit. I.d.R. haben auch die einen Bioanteil. Soweit ich weiß, hat ausschließlich Ultimate keinen Bioanteil.

Genau: 24N2-2
Ich habe auch jedes einzelne deiner Probleme!
Aral Ultimate enthält Bio-Ether statt Bio-Ethanol. Hast du damit bereits gute Erfahrungen gemacht?

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Andreas » 20. Mai 2020 08:18

Da mein Gaser ziemlich verschlissen war, habe ich auf einen Nachbau 24N2-2 umgerüstet.
Mit diesem springt der Roller jetzt spätestens beim 2. Tritt an. Mit dem alten Sprit aus dem Vorjahr, inkl. Bactofin!
Ich hatte noch ca. ein Drittel Sprit im Tank. Langzeiterfahrung fehlt, da ich den Gaser erst letzten Monat gewechselt habe.
Der Tank ist nun leer und ich habe auf Ultimate gewechselt. Ohne weitere Zusätze, ausser Öl natürlich.

So richtig erklären kann ich mir das Ganze leider nicht.
Mit dem alten Gaser war nach längerer Standzeit ohne penible Grundreinigung mit E5 oder E10 nix zu reissen, mit dem neuen Gaser funktioniert auch der olle Sprit.
Vielleicht lag es an der Kombination von allem .... alter Gaser, E5/10 ....
Der Zusatz von Bactofin hat bei meinem alten Gaser rein gar nichts gebracht.
Ob Ultimate das keimen verhindert werde ich Dir erst im nächsten Frühjahr sagen können ..... momentan springt er nach Wochenpausen jedenfalls sehr gut an.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Rallye Olaf » 20. Mai 2020 08:23

Moin Männers

So schlimm kene ich das auch nicht.
Wen Vaters ES mal 2-3 Wochen steht muß ich auch 8/9 mal treten,trotz Tupfer.
(Han auf,tupfen und bis 7 zählen,bei aus geschalteter Zündung 4 mal treten und dan erst die Zündung ein schalten.)
Bei meiner TeEs trete ich mitlerweile auch 3/4 mal vor und die springt sofort an.
Wen ich die ETZ nach 2 Wochen an schmeise geht sie gleich beim 2. oder 3.treten an.
Alle haben meist V Power im Fass.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Simmefahrer97 » 20. Mai 2020 09:16

Etwas OT: das ist doch schon eigentlich egal, ob man sofort die Zündung anmacht oder erst nach paar zündfreien Tritten?
Ich kann 2 mal ohne Zündung treten, dann anschalten und beim nächsten Tritt läuft die. Ich kann aber auch einfach 3 mal mit Zündung treten und der Motor läuft auch. Ist das nicht mehr ein psychologischer Effekt, dass man sich freut, dass das Moped direkt beim ersten Tritt mit Zündung anspringt?

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 20. Mai 2020 09:40

Simmefahrer97 hat geschrieben:Etwas OT: das ist doch schon eigentlich egal, ob man sofort die Zündung anmacht oder erst nach paar zündfreien Tritten?
Ich kann 2 mal ohne Zündung treten, dann anschalten und beim nächsten Tritt läuft die. Ich kann aber auch einfach 3 mal mit Zündung treten und der Motor läuft auch. Ist das nicht mehr ein psychologischer Effekt, dass man sich freut, dass das Moped direkt beim ersten Tritt mit Zündung anspringt?

Leider nicht, sie springt überhaupt nicht an, auch nicht nach 10 Tritten. Die Schwimmerkammer muss geleert und neu (mit Kraftstoff aus dem Tank) befüllt werden. Dann springt sie sofort an!

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon 1thor » 20. Mai 2020 09:50

Ich hatte im Winter in der Schwalbe und der Es Aspen Kettensägen sprit drin, der ist stabil, fahr ich leer und tanke dann normal sprit. Läuft bisher gut. Wenn die Fahrzeuge länger stehen, eine Überlegung wert.
gruß

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon DitHelmchen » 20. Mai 2020 10:25

Ich würde erstmal damit anfangen, den Vergaser zu öffnen und auf Verunreinigungen zu Prüfen (ggf.reinigen ohne etwas zu verstellen)! Dann wieder alles zusammenbauen, fahren und wieder abstellen. Dann die erwähnten zwei Wochen stehen lassen und dann wieder normal Starten. Wenn sie dan wieder schlecht anspringt, schauen ob Dreck im Vergaser ist. Wenn ja, schauen wo der Dreck herkommt (Wassersack Benzinhahn, Tank). Wenn kein Dreck drinne ist, mal die Kerze an schauen und den Allgemeinzustand des Vergasers prüfen
neleuwe hat geschrieben:
MZFieber hat geschrieben:Tankstelle wechseln.

Danke für den Tipp, aber ich habe schon verschiedenste Kraftstoffe (abgesehen von E10) getestet.
Ich habe die ETZ seit 1988, die Probleme tauchen aber erst in den letzten Jahren auf.

Wenn der von 88 ist und noch alle Teile von damals drinne sind, kann vielleicht das ein oder andere Teil verschlissen sein. Neuralgische Stelle könnte ja bespielsweise der Chokegummi sein. Wenn der verschlissen ist (wie auch immer), könnte aus der Aufnahme gerutscht sein und gibt damit den Startvergaser nicht frei. Wenn der Motor immer noch der selbe von damals ist, vielleicht sind auch schon Alterserscheinungen sichtbar.

Ich find das gänzlich auf die Knallbrause zu schieben etwas zu kurz gedacht.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon BaghiTom » 20. Mai 2020 10:41

Sicher hat ein perfekt funktionierender Vergaser, deren Einstellung bzw. wie gut der Kraftstoff im Vergaser vernebelt wird einen entscheidenden Einfluss auf das Startverhalten.
Der Einfluss der Kraftstoffqualität ist jedoch nicht zu vernachlässigen.

Ich hatte bei meiner gelben Baghira auch teils massive Startprobleme nach schon relativ kurzer Standzeit im Sommer, wenn der Vergaser nicht leergefahren war bzw. der Restsprit vor dem Starten nicht abgelassen wurde. Bekannt ist aber auch, dass die Vergaser Be- und Entlüftung des Teikei-Vergaser recht großzügig bemessen ist und der zündfähige Anteil - vor allem bei hohen Temperaturen - recht schnell verdunsten kann. Meine aktuell silberne Baghira zeigt ein deutlich besseres Startverhalten. Da sonst nichts anders als an der Gelben ist, ist sicher der Vergaser von besserer Qualität.

Einen weiteren Einfluss hat der Fahrzeugtank selbst. Der Baghira-Tank besteht aus Kunststoff, der leider das diffundieren der Kraftstoffanteile durch den Tank selbst zulässt. Nach einer langen Winterpause ist dieser negative Effekt besonders spürbar. Kunststofftanks besser vor der Winterpause leer machen.

Der gleiche Effekt tritt auch bei Kunststoffkanister auf. Für eine längere Lagerung von Benzin sind daher Blechkanister die bessere Wahl.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon je125sx » 20. Mai 2020 10:55

Simmefahrer97 hat geschrieben:Ich kann 2 mal ohne Zündung treten, dann anschalten und beim nächsten Tritt läuft die. Ich kann aber auch einfach 3 mal mit Zündung treten und der Motor läuft auch.

Meiner machte dann gern beim zweiten Tritt "pfff" und sprang beim dritten nicht an. Lasse ich die Zündung zwei Tritte aus, macht es nicht "pfff", und sie springt beim dritten an.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Oldimike » 20. Mai 2020 11:00

je125sx hat geschrieben:
Simmefahrer97 hat geschrieben:Ich kann 2 mal ohne Zündung treten, dann anschalten und beim nächsten Tritt läuft die. Ich kann aber auch einfach 3 mal mit Zündung treten und der Motor läuft auch.

Meiner machte dann gern beim zweiten Tritt "pfff" und sprang beim dritten nicht an. Lasse ich die Zündung zwei Tritte aus, macht es nicht "pfff", und sie springt beim dritten an.


:top: Bei mir auch.


DitHelmchen hat geschrieben:Wenn der Motor immer noch der selbe von damals ist, vielleicht sind auch schon Alterserscheinungen sichtbar


Motor ist vom Fachmann überholt, ebenso der Vergaser. Zündkerze kann man austauschen, ebenso kein erfolg, Sprit tauschen und es läuft. Für mich ist es dann schwer zu sagen, das der Sprit nicht das problem sein soll.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Rallye Olaf » 20. Mai 2020 11:14

Simmefahrer97 hat geschrieben:Etwas OT: das ist doch schon eigentlich egal, ob man sofort die Zündung anmacht oder erst nach paar zündfreien Tritten??




Und wen man es so gelernt bekommen hat ist es die Macht der Gewohnheit :wink:
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon SuperTux » 20. Mai 2020 11:26

Hallo zusammen!

hab das Thema überflogen und hatte ähnliche Probleme...
jetzt nur mal so gesponnen... aber wenn es nun nicht am Sprit liegt sondern an der Luft bzw. am Sprit-Luft-Gemisch?
Wenn du den Vergaser leerfährst haste doch mehr Luft drin, was sich bei Neufüllung/Start beim Antreten sicher irgendwie kurzzeitig bemerkbar macht.
Meine 250ger ES wollte auch nie so richtig anspringen (gut das mit dem Leerfahren des Vergasers hab ich nicht probiert) aber schon nach kurzer Standzeit wars Essig und
ich habe mir etliche Wölfe getreten. Zu guter Letzt war es ein vom Lieferanten fast zugebauter Chokeauslass an meinem nagelneuen Bing :roll: :roll: :roll:

wie gesagt... nur mal so gesponnen... wenn das Mögliche gemacht wurde, muss es ja das Unmögliche sein, oder? :wink:

Grüße

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 20. Mai 2020 12:51

SuperTux hat geschrieben:Hallo zusammen!

hab das Thema überflogen und hatte ähnliche Probleme...
jetzt nur mal so gesponnen... aber wenn es nun nicht am Sprit liegt sondern an der Luft bzw. am Sprit-Luft-Gemisch?
Wenn du den Vergaser leerfährst haste doch mehr Luft drin, was sich bei Neufüllung/Start beim Antreten sicher irgendwie kurzzeitig bemerkbar macht.
Meine 250ger ES wollte auch nie so richtig anspringen (gut das mit dem Leerfahren des Vergasers hab ich nicht probiert) aber schon nach kurzer Standzeit wars Essig und
ich habe mir etliche Wölfe getreten. Zu guter Letzt war es ein vom Lieferanten fast zugebauter Chokeauslass an meinem nagelneuen Bing :roll: :roll: :roll:

wie gesagt... nur mal so gesponnen... wenn das Mögliche gemacht wurde, muss es ja das Unmögliche sein, oder? :wink:

Grüße

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Ich glaube zwar nicht, dass es das ist, was du meinst, aber vielleicht sollte man dem Benzin aus dem Tank Zeit geben, sich mit dem zündunwilligerem Restbenzin im Vergaser zu mischen. Trotz Leerfahren ist der Schwimmer ja immer noch zu ca. 1/3 gefüllt. Also: Benzinhahn vor der nächsten Fahrt öffnen, warten, Motorrad hin und her bewegen oder so...

-- Hinzugefügt: 20. Mai 2020 12:56 --

DitHelmchen hat geschrieben:Ich würde erstmal damit anfangen, den Vergaser zu öffnen und auf Verunreinigungen zu Prüfen (ggf.reinigen ohne etwas zu verstellen)! Dann wieder alles zusammenbauen, fahren und wieder abstellen. Dann die erwähnten zwei Wochen stehen lassen und dann wieder normal Starten. Wenn sie dan wieder schlecht anspringt, schauen ob Dreck im Vergaser ist. Wenn ja, schauen wo der Dreck herkommt (Wassersack Benzinhahn, Tank). Wenn kein Dreck drinne ist, mal die Kerze an schauen und den Allgemeinzustand des Vergasers prüfen
neleuwe hat geschrieben:
MZFieber hat geschrieben:Tankstelle wechseln.

Danke für den Tipp, aber ich habe schon verschiedenste Kraftstoffe (abgesehen von E10) getestet.
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Ich find das gänzlich auf die Knallbrause zu schieben etwas zu kurz gedacht.

Viele gute Tipps, danke dafür! Habe ich leider alles geprüft und die Verschleissteile ersetzt. Es sei denn die Tatsache, dass der Vergaser an sich gut 40.000 km gelaufen hat, könnte der Grund sein. Allerdings besteht dasselbe Problem beim neuwertigen Vergaser der CG 125-Kopie und bei der CZ, die auch erst 15.000 km gelaufen hat und sorgfältig restauriert ist.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon BaghiTom » 20. Mai 2020 14:13

neleuwe hat geschrieben:Trotz Leerfahren ist der Schwimmer ja immer noch zu ca. 1/3 gefüllt.

Wenn dein Schwimmer zu 1/3 mit Benzin gefüllt ist, ist er kaputt und sollte dringend erneuert werden.
Gruß BaghiTom

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon neleuwe » 20. Mai 2020 14:21

BaghiTom hat geschrieben:
neleuwe hat geschrieben:Trotz Leerfahren ist der Schwimmer ja immer noch zu ca. 1/3 gefüllt.

Wenn dein Schwimmer zu 1/3 mit Benzin gefüllt ist, ist er kaputt und sollte dringend erneuert werden.

"Schwimmerkammer", aber ich gehe mal davon aus, dass du schon verstanden hast, was gemeint war

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon lothar » 20. Mai 2020 16:37

Solche Probleme, die auf die Verdunstung leicht flüchtiger Bestandteile zurückzuführen wären, sind mir unbekannt.

Eher schon Ablagerungen (paraffin-ähnliche Klumpen, Grünspan an Messingteilen, verschlossene Düsen).

Kann auch sein, dass bei langer Standzeit und nicht 100%-schließendem Benzinhahn Benzin ins KW-Gehäuse läuft
und einen normalen Start durch Überfettung unmöglich macht.

Gruß
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Wintertourer » 20. Mai 2020 18:13

Wenn ich meine Winteremme nach 6 Monaten aus dem Sommerschlaf hole,
reichen immer 2-3 Kicks zum Starten.
Und das ist schon seit 34 Jahren so.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Steffen G » 20. Mai 2020 19:06

Hi!

Ich hab das Problem bei der ETZ auch:
Nach dem Winterschlaf ging die in den letzten 20 Jahren noch nie so richtig gut los. Ist in den letzten Jahren irgendwie schlimmer geworden.

Ich hab mir dann angewöhnt, den Vergaser bei der letzten Fahrt im Herbst komplett leerzufahren,
bis die bei mir im Hof steht, und wegen Benzinmangel anfängt zu husten.
Dann betätige ich den Choke, geb bissel Gas, bis die dann ausgeht. Ich hoffe mal, dass ich damit den Vergaser schon relativ leer bekomme.

Vorletzten Herbst hab ich das vergessen:
Da ist die nach der Winterpause erstmal garnicht angesprungen, ich konnte die dann mit einem Löffel Benzin durch das Kerzenloch zwar erstmal starten, aber sie lief nicht richtig.
Also Vergaser ausgebaut, zerlegt: Der war vollkommen vergammelt, Grünspan an den Düsen, Hauptdüse halb zu, die Querbohrungen am Düsenstock zu.
Und teilweise mit einer teerartigen Substanz verklebt.

Auch hatte ich mal eine Plastik-Kanne mit einem halben Liter Benzin übrig gehabt, hab das mit Alu-Folie zugedeckt,
und in der Werkstatt stehengelassen, in das Regal geräumt und dann vergessen.
So vielleicht 3 Jahre später wiedergefunden, da war kein Tropfen Benzin mehr drin, alles verdunstet.
Dafür war ein braun-bis schwarzer Bodensatz in der Kanne, sah aus wie Teer, und ich konnte das mit der Hand rauspuhlen, wie Kaugummi.

Was mir aber das grösste Kopfzerbrechen bereitet:
Ich hab 3 Rasenmäher, und 2 Motorsensen. Im Alter von 28 - 3 Jahren.
Die Geräte springen immer an, ich kann mich da auch nicht erinnern, dass ich da jemals einen Vergaser zerlegt habe.
Ich nutze auch den selben Benzin, immer Super E5 von der selben Tankstelle.
Grüße, Steffen !

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon jemxt » 20. Mai 2020 23:07

Die Sprit-Qualität scheint ein lokales Problem zu sein. :!:
MfG Jens

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon lothar » 21. Mai 2020 10:52

Steffen G hat geschrieben:Vorletzten Herbst hab ich das vergessen:
Da ist die nach der Winterpause erstmal garnicht angesprungen, ich konnte die dann mit einem Löffel Benzin durch das Kerzenloch zwar erstmal starten, aber sie lief nicht richtig.
Also Vergaser ausgebaut, zerlegt: Der war vollkommen vergammelt, Grünspan an den Düsen, Hauptdüse halb zu, die Querbohrungen am Düsenstock zu.
Und teilweise mit einer teerartigen Substanz verklebt.

Genau das kenne ich auch, nicht die flüchtigen Bestandteile sind die primäre Ursache, sondern das entmischen des Benzins in tlw.
feste oder aggressive Bestandteile.
Im Herbst tanke ich bei allen Maschinen die letzte Füllung ULTIMATE-ähnlichen Kraftstoff. Ist zwar keine 100%ige Wunderwaffe,
aber es sieht nach langer Standzeit deutlich besser aus. Seitdem muss ich auch die Leerlaufsysteme der XV535 (kein Benzinhahn,
Vergaser immer voll ...) von Gabi nicht mehr im Frühjahr ausbauen, weil´s funktioniert.

Gruß
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon P-J » 21. Mai 2020 11:24

Systemreiniger für Benzin vor längerer Standzeit und gut is.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon MZ-Wilhelm » 21. Mai 2020 13:22

Bin auch der Meinung dass es Einstellungssache ist, eventuell liegts an der Kaltstarteinrichtung.
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon hermann27 » 21. Mai 2020 14:14

na da wuerden mich die einstellwerte aber maechtig interessieren,
die den gruenspan und die suelze in der schwimmerkammer vermeiden? :oops:
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Nordlicht » 21. Mai 2020 14:42

Wintertourer hat geschrieben:Wenn ich meine Winteremme nach 6 Monaten aus dem Sommerschlaf hole,
reichen immer 2-3 Kicks zum Starten.
Und das ist schon seit 34 Jahren so.
und wenn ich meine Hufu nach 3 Monaten Zwangspause aus dem Winterschlaf hole.. ist es genau so..die Honda steht manchmal noch länger..der S51 stand über 10 Jahre..Grünspann kenne ich nicht..was mache ich vor dem Abstellen.. Benzinhahn zu...mehr nicht..und nun..😄😄😄
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon hermann27 » 21. Mai 2020 15:12

@nordlicht
ja nix und nun ..
auch das gibt es bei unserm fuhrpark sogar ohne geschlossenen benzinhahn
aber es ist eben nicht allgemeingueltig unsere japanischen einzylinder viertaker oder die cx 500 springen ohne frisches benzin in der schwimmerkammer nach monatelanger pause ueberhaupt nicht an
kuzstrechen oder sehr wenig gefahrene maschinen reagieren da sehr unterschiedlich. da wir mehr als ein dutzend motorraeder haben,werden mache eben selten
bis garnicht innerhalb eines jahres bewegt und die mucken schon mal so sehr, dass der vergaser erst gereinigt werden muss.
bei den einspritzern gibt es sogar ueberhaupt keine schwierigkeiten.
seit wir allerdings ultimate oder v-power tanken sind die erscheinungen geringer geworden
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon Nordlicht » 21. Mai 2020 15:21

Frisches Benzin brauchen auch meine Mopeds😆denn was in der Schwimmerkammer war ist verdunstet..aber bei der Hufu mach ich dann den Benzinhahn auf und schon kommt Sprit.die Honda muß ein bisschen Orgeln.. Unterdruckvergaser..leider fehlt bei dem Modell die Priefunktion..gut Fahrt..🏍🏍🏍
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon MZ-Wilhelm » 21. Mai 2020 15:36

hermann27 hat geschrieben:na da wuerden mich die einstellwerte aber maechtig interessieren,
die den gruenspan und die suelze in der schwimmerkammer vermeiden? :oops:
mfg hermann


Der Eine hat Grünspan und Sülze in den Schwimmerkammern, der Andere halt nicht. Ich gehöre zu den Anderen.

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon hermann27 » 21. Mai 2020 18:05

das ist schoen fuer dich und ich freue mich mit dir
nichts desto trotz wuerde mich eine oder mehrere ursachen dafuer interssieren, um es auch zu vermeiden zu koennen
oder ist es einfach die hoehere luftfeuchtigkeit bei uns in dem engen tal mit bachlauf
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon P-J » 21. Mai 2020 18:07

Nordlicht hat geschrieben:Unterdruckvergaser..
Unterdrucksprithahn. :ja:

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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon hermann27 » 21. Mai 2020 18:18

beides :oops:
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Re: zündunfähiger Kraftstoff in der Schwimmerkammer

Beitragvon daniman » 21. Mai 2020 19:47

hermann27 hat geschrieben:beides :oops: mfg hermann

Wenn ich mich recht entsinne sind das Gleichdruckvergaser an der Seven-Fifty. Aber was weiß ein MZ und Guzzifahrer wie ich schon. :lach:
Grüße
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