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BeitragVerfasst: 1. März 2026 21:58 
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Hallo,

Ich habe bei meiner ETZ 150 heute bemerkt. Das beide 16A Sicherungen weg geschmolzen sind. Die Sicherungen aber nicht durchgebrannt sind.

Normalerweise sagt man ja das deutet auf Übergangswiederstände hin.

Mein Kabelbaum ist vor 5 Jahren neu gekommen. Also nichts korrodiert. Und auch richtig angeschlossen, nochmals kontrolliert stimmte alles. Verbaut ist die Drehstromlima mit Elektronischen Regler und Güsi Zündung. Die Kohlen noch top und die graphitringe auch.

Einzige auffälligkeit das Gelb Rote Kabel vom Regler zur Sicherung. Dieser Kontakt war am Regler richtig weiß. Wie so Kalk staub sieht das aus. Und der Kabelschuh ist verfärbt. Auch weiß wie Kalk.

Hat vielleicht jemand eine Idee was das sein könnte?


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Fuhrpark: MZ ETZ 125 Bj.1989
Simson S51 Bj.1990
Simson S51 Bj.1986

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BeitragVerfasst: 2. März 2026 00:02 
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Hallo !

Dann hast du sehr starke Überspannungen im Bordnetz gehabt .
Vermutlich mit frisch geladener Batterie gestartet und gute Drehzahlen und Langstrecke angeboten !?
Entweder gleich austauschen oder nachbiegen und die Enden der Sicherungen entgraten und wieder einsetzen .

Das kann man machen und hatte ich auch schon ohne erwähnenswerte Defekte .

LG Steffen ...

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In der Ruhe liegt die Kraft -- denn Eile tötet!!!


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BeitragVerfasst: 2. März 2026 08:34 
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Kann auch an nachbautorpedoSicherungen liegen. Diese sind aus Thermoplast und bei erwärmung schmelzen die Einfach. Wenn originale aus Keramik oder mit Glaskörper verwenden.

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Motorräder aus dem VEB Motorradwerk Zschopau


Fuhrpark: Motorrad

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BeitragVerfasst: 2. März 2026 09:06 
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Peterle deluxe hat geschrieben:
Kann auch an nachbautorpedoSicherungen liegen. Diese sind aus Thermoplast und bei erwärmung schmelzen die Einfach. Wenn originale aus Keramik oder mit Glaskörper verwenden.


Um das zu überprüfen (und damit einen anderen Defekt aus zu schließen) montiere mal eine neue Sicherung und fahre ein wenig OHNE Licht umher. Auf diese Weise sparst Du etwa 80 Watt - also gute 8 Ampere (Vorderes Licht, Rücklich Cockpit-Beleuchtung) und wenn nur rund 10 Watt für die Zündung und vereinzelt 21 Watt fürs Bremslicht, also in etwa 3 Ampere durch die Sicherung durch fließen darf sie nicht so heiß werden, wie wenn 11 Ampere durch fließen.

Bleibt dann die Sicherung heil, mußt Du nach einer "alten" Sicherung mit Keramik-Körper suchen...

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Gruß aus Wüstenrot, wohnen, wo Andere Urlaub machen...
Zwei Takte sind genug, alles Andre ist Betrug!

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:schlaumeier: Mein Fuhrpark ist sowieso rein und komplett von Vernunft geprägt!
Denn vernünftig ist was Freude macht!

( Zitat von TS-Jens 13.04.2020)

seit Sosa `09 OT- Maultaschenpartisane
Seit Lehesten 2011 günstig erkaufter Nörgelmod
Gründer des "Flacheisenreiter-Fanclubs"
Gransee 2011 - ich war dabei und es war schön
Besucher am Schlagbaum der EU-Außengrenze - namentlich erfaßt am 21.07.2013
Mitglied Nr. 011 im Rundlampenschweinchenliebhaberclub
Ebenfalls Gründungs-Mitglied im GKV - Granseer Krawattenträgervereins


Fuhrpark: 1XMZ ES300 Personengespann, 1X ETZ251 Personengespann, 2X ETZ250 Solo, 2X TS250, 1X ES175, 1X TS150, 1X Kreidler RS65, 1-2X Keeway125 Bonsai-Chopper, 1X Hyosung XRX125, 1X BMW R100,1X BMW R1100LT, 1X BMW K75RT, 1X BMW K75S, 1X K75 C, 1X K75RT mit EML-Beiwagen 1X K100, 1X K100RS 4V, 1X BMW K1100LT, 1X Trabi-Kabrio, 1X Fiat/Maybach Seicento, 1X Ford-Escort-Kabrio 1X Qek Junior.

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BeitragVerfasst: 2. März 2026 09:24 
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Viel wichtiger ist das die Torpedosicherungen an beiden Enden eine Spitze haben, damit sie in den Fahnenlöchern einrasten können. Die Sicherungen gab es auch mal aus Kunststoff. Natürlich solltest du die Fahnen auch mal etwas nachbiegen. Nie neuen Nachbausicherungen haben alle eine abgerundetet Platte am Ende und können somit auch nicht halten.

Gruß
Dieter


Fuhrpark: ES 150/1(BJ 1975 seit 1999), ETZ250 (BJ 1984 seit 2004), ES250/2 (BJ 1968 seit 2007) mit Super Elastik, GN 250 (BJ 1998 seit 2000), VX800 A Gespann mit GT2000 (BJ 1997 seit 2012), VX 800 B (BJ 1996 seit 2018)

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BeitragVerfasst: 2. März 2026 09:57 
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Ich habe diese Phänomen auch ab und zu am Gespann. Obwohl dort Stecksicherungen verbaut sind schmilzt regelmäßig der Kunststoffkörper und der Schmelzfaden bleibt heil. Elektrik ist neu und es gibt keine Kontaktkorrosion.
Lima ist eine Vape und ich ziehe da teilweise ganz schön Strom rüber - Bordelektrik + Beiwagen + Griffheizung+ Sitzheizung und manchmal wird da noch ein Handy parallel geladen 😬

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"Fakten haben bekanntlich gegen Meinungen einen schweren Stand, denn Meinungen resultieren oft aus starken Bedürfnissen, und sei es nur dem, die Komplexität der Wirklichkeit zu umgehen“


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BeitragVerfasst: 2. März 2026 10:04 
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Der weiße Niederschlag kann ein Reaktionsprodukt von Metallen sein. Wenn man wüsste, aus welchem Metall die Kontakte sind, könnte man es eventuell eingrenzen. Kann u.a. bei ALU (Aluminiumoxid) oder bei Zink (Weißrost) entstehen. Wasser und Salze begünstigen das natürlich noch. Kann man mechanisch mit einer Bürste oder Stahlwolle oder mit Essig oder Zitronensäure entfernen. Ich würde die Kontakte eventuell mit Polfett oder Kontaktspray behandeln. Ich hatte mal eine Flachstecksicherung, die so aufgequollen war, dass der Plastikmantel gerissen ist. So etwas führt natürlich zu einem erhöhten Widerstand. Das könnte auch hier an den betreffenden Kontakten der Fall sein.


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BeitragVerfasst: 2. März 2026 14:18 
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Das mit den schmelzenden sicherungen hatte ich in der Ural auch, wenn da der volle strom drüberläuft und der Kontakt nicht mehr so dolle ist (entweder die Metallspannung hat nachgelassen oder die Kontakte etwas oxidiert), dann wirds da warm und und die Plastik schmilzt. Mit Keramiksicherungen war das Problem behoben.


Fuhrpark: MZ ETZ 251 Bj. 1989, Suzuki GR 650 von 1989, Suzuki Bandit GSF 1200 S von 2006

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BeitragVerfasst: 2. März 2026 15:40 
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Gute Gelegenheit von Torpedo auf Flachsicherungen umzubauen.
Gruß
Lothar
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BeitragVerfasst: 2. März 2026 23:07 
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Vielen Dank für eure ganzen Antworten.

Ich hatte anfang der Saison eine volle Batterie das ist richtig. Dann bin ich gefahren. Meine Ladespannung lag durchgehend bei maximal 13,6V also vollkommen in Ordnung. Ich fahre eigentlich auch immer mit H4 Licht an.

Ich hab nur einen Verdacht das vielleicht die Batterie intern kaputt ist. Und deswegen das dort so heiß geworden ist.

Das mit den flachsicherungen würde ich auch gerne umbauen. Aber das Problem man bekommt ja nur Sicherungshalter mit einem Kontakt pro seite. Und bei der 8A Sicherung braucht man ja mindestens 3 besser 4 Kontakte.
Wie löst man das Problem?

-- Hinzugefügt: 2. März 2026 23:10 --

Habe jetzt mal umgebaut. Ich hoffe ihr steinigt mich dafür nicht.


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BeitragVerfasst: 3. März 2026 07:17 
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Gute Entscheidung. Die Masse Sicherung, wird nicht mehr benötigt, bitte weglassen.
Ich nehme dafür eine Wago Klemme.


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Simson SR4-1 Spatz Baujahr 1966
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BeitragVerfasst: 3. März 2026 08:52 
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Also, wenn alles sowieso nur auf eine Sicherung geht, kann man auch die Kabel vorher mit einem Verbinder zusammenführen. Eine Wago-Klemme ist eine elegante Lösung. Es gibt aber auch Flachsteckverbinder mit mehreren Steckplätzen und Isolierung. Es gibt für fast alles Lösungen, man muss sie nur finden.
Vielleicht wirst du hier fünsig.
https://www.oldtimerbedarf.de/mehrfachsteckverbinder


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BeitragVerfasst: 3. März 2026 13:32 
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Wenn man auf flachsicherung umbaut, wie macht man das dann mit der Glas Feinsicherung? Gibts dafür auch passende Flachsicherungen?


Fuhrpark: MZ ETZ 251 Bj. 1989, Suzuki GR 650 von 1989, Suzuki Bandit GSF 1200 S von 2006

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BeitragVerfasst: 3. März 2026 16:46 
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Konstantin hat geschrieben:
Wenn man auf flachsicherung umbaut, wie macht man das dann mit der Glas Feinsicherung? Gibts dafür auch passende Flachsicherungen?

Da bin ich mir nicht sicher, ob es die 2A-Sicherung mit der Charakteristik "träge" identisch zur Glassicherung
überhaupt gibt. Ein fliegender Glassicherungshalter wäre die Lösung.

Wozu die Sicherung eigentlich da ist, ist auf S. 40 der MZ-Elektrik (s. Link in Fußzeile) beschrieben.

Ob im Fehlerfall ein dauerhaft hoher Erregerstrom tatsächlich Schaden in der LiMa anrichtet, bevor man es auf
Grund anderer Zeichen (z.B. plötzlich deutlich geringere Ladespannung) bemerken würde, darf bezweifelt werden.

Denkbaren Fehlergründe sind:
Kaputter Gleichrichter, Überlastung bis hin zu Kurzschluss und Ausfall einer der drei Generatorwicklungen.

Diese Fälle sind in hohem Maße selten, so dass man nach eigenem Ermessen auf die 2-A-Sicherung/träge auch
verzichten könnte. Der Ersatz durch eine andere als 2A/träge ist kontraproduktiv, da der beabsichtigte Zweck
nicht erfüllt wird und zum anderen ein Element mit im Vergleich zur direkten Drahtverbindung höheren
Ausfallwahrscheinlichkeit eingebaut wird.

Gruß
Lothar

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BeitragVerfasst: 3. März 2026 19:48 
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Beiträge: 153
Themen: 11
Alter: 47
Hallo,
ich habe das so gelöst:
Dateianhang:
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Grüße
Christian


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