Zündkerze

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Zündkerze

Beitragvon Bendix » 21. Oktober 2018 14:35

Hallo zusammen,
brauche Hilfe um ein Rätsel zu lösen.MZ Ts 150 Bj.80 läuft nur mit Isolator oder Isolator/Beru Spezial .Z-Kabel ,Kondensator,Zündspule neu . Mit NGK B8HS oder auch Iridium Kerze schlechtes starten und fahren.
Mit Isolator alles OK laut Tacho 103 Kmh.Kerzenstecker ist von NGK.Natürlich könnte ich mit Isolator weiterfahren damit ist ja alles OK aberes muß ja einen Grund geben das die vielgelobte NGK bei meiner TS versagt.
Beste Grüße Bendix

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Re: Zündkerze

Beitragvon minimax » 21. Oktober 2018 15:10

Messe doch mal den Widerstand der einzelnen Kerzen.
Die Iridium müßte 5k Ohm haben wenn der Stecker auch noch 5K hat dann bist du schon bei 10k Ohm gesamt Widerstand.

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Re: Zündkerze

Beitragvon zweitakt » 21. Oktober 2018 16:25

Mal eine neue NGK verwenden?

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Re: Zündkerze

Beitragvon mutschy » 21. Oktober 2018 19:30

NGK - nix gut k aputt :lach: :lach: :lach:

Im Ernst: ich denke auch, es was mit den Widerständen zu tun hat. Wie viel hat denn der Stecker? Und is bei der Typenbezeichnung der Kerze ein R versteckt? Das deutet auf eine Kerze mit 5kOhm hin ;)

Gruss

Mutschy
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Re: Zündkerze

Beitragvon Bendix » 24. Oktober 2018 18:26

Bingo,es war ein 5Kohm Stecker verbaut,ich hoffe das es die Ursache war.Habe einen 1Kohm bestellt und werde berichten.
Gruß Bendix

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Re: Zündkerze

Beitragvon Nordlicht » 24. Oktober 2018 19:02

5kohm fahr ich schon seid vielen 10000km mit orginaler 6V..null Probleme
Gruß Uwe.
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Re: Zündkerze

Beitragvon Warrior » 3. November 2018 12:50

Warum eigentlich wechseln, wenn mit einer Isolator alles gut funktioniert?

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Re: Zündkerze

Beitragvon lothar » 6. November 2018 09:34

mutschy hat geschrieben:... ich denke auch, es was mit den Widerständen zu tun hat. Wie viel hat denn der Stecker? Und is bei der Typenbezeichnung der Kerze ein R versteckt? Das deutet auf eine Kerze mit 5kOhm hin

Der Widerstand (Kerze + Kerzenstecker) hat in einem weiten Bereich (sagen wir mal 0 Ohm bis 100kOhm)
absolut keinen Einfluss auf die Qualität des Zündfunkens.

Gruß
Lothar

(Warum das so ist, wurde schon mal im Forum erläutert, wer weiß es?)
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Re: Zündkerze

Beitragvon lothar » 7. November 2018 19:52

lothar hat geschrieben:Der Widerstand (Kerze + Kerzenstecker) hat in einem weiten Bereich (sagen wir mal 0 Ohm bis 100kOhm)
absolut keinen Einfluss auf die Qualität des Zündfunkens.
(Warum das so ist, wurde schon mal im Forum erläutert, wer weiß es?)


Hmm, keine Meinung ....?

Die Zündkerze ist ein Kondensator, der auf die Zündspannung aufgeladen werden muss, damit ein Funke entsteht.
Die Kapazität der Kerze ist etwa 10pF (kann man mit einer guten Kapazitätsmesseinrichtung selbst messen).

Wie lange dauert es, bis sie auf wenigstens 90% der Endspannung, die von der Zündspule geliefert wird, aufgeladen ist?
Das ist bei einer Zeit von etwa dem 5fachen der Zeitkonstante R*C der Fall.
Gehen wir mal von einem "Entstörwiderstand" von 100kOhm aus:

100kOhm * 10 pF * 5 = 5 µs

Lassen wir den Motor mit 6000 pro Minute drehen, dann sind das 100 Umdrehungen pro Sekunde.
Bei jeder Umdrehung werden 360° überstrichen, also pro Sekunde demzufolge 36000°.

In 5µs sind das aber lediglich 0,18°.

Bei den üblichen Vorzündwerten von um die 20° hat man also schlimmstenfalls eine Verzögerung von 0,18° bei der 6000er Drehzahl,
das ist nicht einmal 1%.

Rechnet man mit 10 kOhm Entstörwiderstand, der hier als "no-go" gehandelt wird, sind es nur 0,018° bei 6000min-1,
also weniger als 1 promille.

Noch Fragen?

Gruß
Lothar
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Re: Zündkerze

Beitragvon seife » 8. November 2018 16:28

Mensch Lothar, du solltest doch wissen, daß es gar nicht um die Verschiebung des Zündzeitpunktes geht, sondern darum, daß am Widerstand ganz viel Spannung abfällt, die dann zur Zündung nicht mehr zur Verfügung steht!!1! Und der Zündstrom durch die Zündkerze wird auch ganz doll behindert vom Widerstand!!

;-)
Gruß, Stefan

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Re: Zündkerze

Beitragvon autocar » 8. November 2018 17:31

Lothar, :gut:

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Re: Zündkerze

Beitragvon lothar » 8. November 2018 17:40

seife hat geschrieben:Mensch Lothar, du solltest doch wissen, daß es gar nicht um die Verschiebung des Zündzeitpunktes geht, sondern darum, daß am Widerstand ganz viel Spannung abfällt, die dann zur Zündung nicht mehr zur Verfügung steht!!1! Und der Zündstrom durch die Zündkerze wird auch ganz doll behindert vom Widerstand!! ;-)

Ich weiß, dass du das kabarettistisch meinst, dennoch wird einigen genau dieser Gedanke durch den Kopf gehen.

Die Antwort ist ganz einfach: Die Annahme war ja Aufladung auf 90% der von der Zündspule bereitgestellten Spannung, somit
ist genau das vorausgesetzt und es wird nichts gemindert.

Übrigens ist die Zeitverschiebung noch viel kürzer, als abgeschätzt, wenn die Zündspule vielleicht 30kV liefert,
dann kommt es nicht erst bei 90% von 30kV zum Funken, sondern schon bei einer niedrigeren Spannung (<<10kV),
weil die Kerzenelektroden nur 0,6mm auseinander sind, also zeitlich eher!

Ich hoffe, Bendix, mutschy, minimax bekehrt zu haben ... oder?

Gibt es weiterhin Zündprobleme, so liegt es nicht an der Größe des Widerstandes, sondern irgendwas anderes ist noch faul.
Wie ist der Übergangswiderstand des Unterbrechers? Bekommt die ZSp an der (15) noch mindestens 5,5V bei "Zündung ein"?
Wurden die Spulendrahtenden an der ZSp unter den Metallkappen mal blank gemacht? Die neue ZSp muss nicht unbedingt
besser funktionieren als die alte (vergammelte ...), gab es nicht teilweise Probleme mit Nachbauten?


Gruß
Lothar
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