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BeitragVerfasst: 29. April 2024 19:55 
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$matches[2]
Hallo
Ich habe da ein Gespann zum Einstellen bekommen. Die Einstellungen habe ich laut Bedienungsanleitung mit Beiwagen Sturz 5-10mm und Motorrad Sturz 5-10mm eingestellt.
Die Vorspur mit 20mm.

Jetzt ist abgesehen davon das beim losfahren das Lenkrad stark flattert und ohne Flatterbremse ist das teil nicht zum Fahren, die Lenkung ist sehr instabil und es ist unmoglich mehr als 40 km/h zu fahren, da das Gespann schwer geradeaus läuft und andauernd etweder links oder rechts zieht.
Kurvenfahrt ist fast nicht möglich.

Bitte um Infos was ich da falsch mache
(ps Der Beiwagen steht auch etwas schief und das lässt sich eigentlich nicht einstellen)


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Fuhrpark: MZ 250/2 mit Beiwagen und ETZ 150

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BeitragVerfasst: 29. April 2024 20:22 
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oldtimermotoservice hat geschrieben:
Ich habe da ein Gespann zum Einstellen bekommen. Die Einstellungen habe ich laut Bedienungsanleitung mit Beiwagen Sturz 5-10mm und Motorrad Sturz 5-10mm eingestellt.
Die Vorspur mit 20mm.

Wie kommst Du auf BW-Sturz von 5-10 mm? Der muss 0 betragen.

Dateianhang:
$matches[2]


Vorspur 20 bis 35 mm.

Dateianhang:
IMG_5779.gif


Die Flatterbremse braucht man trotzdem. Zumindest in einem gewissen Geschwindigkeitsbereich.


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BeitragVerfasst: 29. April 2024 20:32 
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Das sieht eher so aus als ob das Boot schief auf dem Rahmen sitzt.

Gruß
Dieter


Fuhrpark: ES 150/1(BJ 1975 seit 1999), ETZ250 (BJ 1984 seit 2004), ES250/2 (BJ 1968 seit 2007) mit Super Elastik, GN 250 (BJ 1998 seit 2000), VX800 A Gespann mit GT2000 (BJ 1997 seit 2012), VX 800 B (BJ 1996 seit 2018)

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BeitragVerfasst: 29. April 2024 20:47 
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Schau doch mal hier, vielleicht kannst Du hier den Fehler entdecken. Es sieht auch fast so aus als wäre der Stoßdämpfer der Falsche.
viewtopic.php?f=10&t=79287&hilit=+Seitenwagen+einstellen

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Kopf hoch,auch wenn der Hals dreckig ist.


Fuhrpark: TS250/1 Gespann ,ES 250/2

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BeitragVerfasst: 29. April 2024 21:07 
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Wegen der Flatterbremse: prüfe bitte, dass sie kein Spiel hat - keinen Millimeter Spiel darf sie haben.

Wenn sie Spiel hat, schaukelt sich das ganze auf, obwohl du die "festgezogen" hast.

Viele Grüße
Hendrik

PS: eine ES250/2 in Blau/beige hatte ich auch mal - liess sich eigentlich ganz gut fahren.
Die Maschine war nicht zufällig in Solingen?


Fuhrpark: MZ TS 250/1 mit PSW
2x MZ Baghira
2x MZ 125 SX/SM
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BeitragVerfasst: 30. April 2024 08:20 
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oldtimermotoservice hat geschrieben:
.........
Jetzt ist abgesehen davon das beim losfahren das Lenkrad stark flattert und ohne Flatterbremse ist das teil nicht zum Fahren, die Lenkung ist sehr instabil und es ist unmoglich mehr als 40 km/h zu fahren, da das Gespann schwer geradeaus läuft und andauernd etweder links oder rechts zieht.
Kurvenfahrt ist fast nicht möglich.
.........


Wenn ich es richtig gelesen habe, ist das ein Kundenfahrzeug, dass Du einstellen sollst. Ist das von mir so richtig verstanden?

Also, wenn dem so sein sollte, dann frage ich zuerst, ob du selber schon eigene Erfahrung mit dem Gespannfahren hast? Das klingt mir fast so, als wenn Du das erste Mal auf einem Gespann sitzt. Ich kann mich da gut an mein eigenes erstes Mal erinnern. Das Ding wollte alles, nur nicht geradeaus fahren :ja: :lach: . Das Problem war aber nicht das Gespann, sondern der Fahrer ohne jegliche Ahnung, was auf ihn da zukommt.

Zum Lenkerflattern: Ich habe ein TS-Gespann und die Telegabel neigt da noch mehr zum Flattern. Man muss den Lenker schon richtig festhalten und die Flatterbremse auch etwas anziehen. Um die 40 km/h ist es am stärksten und lässt dann wieder nach, bei 60 km/h kann ich den Lenker schon fast loslassen, ohne dass es flattert. Trotzdem, ein Gespann ist keine Solomaschine, es will schon richtig gelenkt werden. Mit Antriebsstrang auf "Zug", also Gasgeben, bekommt man die Flatterei auch meist schnell in den Griff.

Ansonsten, so wie die Vorredner schon schrieben, scheint die Einstellung noch nicht korrekt zu sein. Am Seitenwagenrad gehört kein Sturz, ggf. ist ja auch die Seitenwagenschwinge verbogen. Und 20 mm Vorspur könnte auch noch zu wenig sein. Für den Anfang sollte auch nicht so viel Sturz der Maschine sein, ich würde unter 5 mm bis zu 0 mm gehen und dafür mehr Vorspur geben. Das gibt zwar mehr Reifenverschleiß am Seitenwagenrad, fährt sich für den Anfänger aber sicherer. Und das schreibe ich, weil ich selber mit noch unter 10.000 km Erfahrung ein Anfänger bin.

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Grüße

Frank


Fuhrpark: MZ mit 6 Volt, zeitweise eine mit 12 V in Pflege

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BeitragVerfasst: 30. April 2024 22:22 
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Ekke
Hallo und guten Abend

Du brauchst drei Werte zum einstellen: 1. Vorlauf: den kannst du beim sel nicht beeinflussen, 2. Vorspur: ca 25-40 mm,
3. Sturtz: den kannst du nur an der Maschine einstellen, wie schief das SW Rad steht, ist uninteressant.
Ansonsten denke ich wie der Papa :D , Gespannfahren hat sowas von NICHTS mit Motorradfahren zu tun…..
Und ja, eine ES ist ohne wirklich funktionierende spielfreie Flatterbremse praktisch unfahrbar!!!

Gruß aus der Oberlausitz vom Ecke


Fuhrpark: MZ ES 250/0, Bj 1959 mit Stoye EL, Bj 1962
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Simson S 50, Bj 1982 / geklaut September 2019
Berliner Roller Bj 1959
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Gebremster Seitenwagen ist Hexenwerk!

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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 08:54 
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Noch ein paar Literaturquellen zur Ergänzung:

Unsere WDB über Gespanne:
kb.php?c=99

Und MZ allgemein:
www.miraculis.de

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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 10:14 
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Ekke hat geschrieben:
2. Vorspur: ca
20mm
Ekke hat geschrieben:
3. Sturtz: den kannst du nur an der Maschine einstellen, wie schief das SW Rad steht,
genn 0 also Beiwagenrad und Hinterrad senkrecht.


Fuhrpark: MZ Typ/Baujahr, MZ Typ/Baujahr, ...

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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 11:16 
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Vergebliche Liebesmüh. Mal eben angemeldet, weil man als Gewerblicher dann doch überfordert ist, schnell mal Wissen abgreifen und gut. Rückmeldung oder gar mal Danke für die Tipps? Zuviel verlangt offenbar...

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Gruß Frank


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Danke an alle die nichts zum Thema zu sagen hatten und trotzdem nichts dazu geschrieben haben....
Wenn du tot bist, dann weißt du nicht dass du tot bist. Es ist nur schwer für die Anderen. Genauso ist es, wenn du blöd bist.

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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 15:30 
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Hallo zusammen

Vielen Dank für die Infos. Ich glaube das ich erst mal beim Beiwagen ansetzen muss das dieser schief steht und diesen in die Waage stellen muss.
Ansonsten fahre ich eine Pannonia mit Beiwagen und eine Ural mit Beiwagen.
Bei beiden habe ich keine Probleme und die Ziehen nicht mit Werkseinsellung.
Wie jemand richtig geschrieben hat ist das ein Fahrzeug von meinen Freund und nicht meines und mit der MZ bzw diesem Beiwagen habe ich keine Erfahrungen. Da mein Freund an Parkinson leidet und selbst nichts mehr am Motorrad machen kann, hat er mich gebeten ob ich mal schauen könnte. Da er aber damit sebst noch fahren möchte und aber schon selbst so zittert muss alles so stabil eingestellt sein das das kein Problem darstellt. Leider habe ich ein sehr empfindliches lenkrad das sofort nach links oder rechts wegzieht und das ist dann serh schwammig zu fahren.
Ich dachte er hat wer einen Tipp wo ich ansetzen soll damit das stabiler wird.

schöne grüsse an alle

ps bei Ostmotorad ist eine Bedienungsanleitung da steht das das Motorrad und der Beiwagen mit 5-10mm Eingestellt werden muss.
Das stimmt also nicht?


Fuhrpark: MZ 250/2 mit Beiwagen und ETZ 150

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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 16:43 
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Doch, so wie auf dem Bild vom Martin. Das Beiwagenrad gerade und das Motorrad schräg vom Beiwagen weg.


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BeitragVerfasst: 1. Mai 2024 18:21 
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Für das "Lenkrad" zu dämpfen gibt es den mechanischen Lenkungsdämpfer.

Gruß Klaus


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Fuhrpark: habe

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BeitragVerfasst: 2. Mai 2024 19:38 
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oldtimermotoservice hat geschrieben:
ps bei Ostmotorad ist eine Bedienungsanleitung da steht das das Motorrad und der Beiwagen mit 5-10mm Eingestellt werden muss.
Das stimmt also nicht?


Jaein. Es wirkt auf den ersten Blick so, als ob dies alle Räder betrifft.
Entscheidend ist der dann folgende Satz.
MZ Anbauanleitung hat geschrieben:

Sehr wichtig ist der Sturz von Fahrzeug und Beiwagen ('O-Beine'). Damit wird die Straßenwölbung und das durch die Vorspur bedingte leichte Radieren des SW-Reifens ausgeglichen. Es soll (unbelastet) an den Fahrzeugrädern 5 ... 10 mm betragen.

Das SW-Rad steht dabei in 'Nullstellung', d. h. 90° zur Fahrbahn.


_________________
Bild
OT-Paragraphenreiter


Fuhrpark: Fuhrpark: ETS 150 Bj 72, ETZ 250A Bj 87, ETZ 250F Bj 86, BMW RnineT Urban G/S Bj 18

Standpark: EMW R 35/3, ES 250 Bj.59, ES 300 Bj. 63, ES 250/2 Gespann Bj 68, ES 250/2A Bj 72, TS 250 Gespann Bj 75, TS 125 Neckermann Bj. 78, ETZ 250 Bj. 84

verkauft: ES 150 Bj 65, ES 150 Bj 67, ES 150 Bj 74, ES 250/1 Bj unbekannt, RT 125/3, Bj 61, ES 175/2 Bj ca. 70, TS 125, Bj 76, TS 250/1 Gespannmaschine Bj 78

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2024 10:40 
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ist auch die richtige Druckkappe (Teil 10) verbaut ??
wenn die eingedrückt ist, drückt da nichts mehr
- 57mm ist nur als Zierkappe bei der Solo zu gebrauchen (59mm ist auch noch zu kurz)
- für den Gespannbetrieb empfehlen wir:
Druckkappe 61-62mm (Teil 10 - ET-Nr. ET-Nr. MZ: 05-22.137 05-22.043 05-822.43-0 05-22.067)
Reibscheibe (Teil 26 - ET-Nr. MZ: 16-22.004)
Dämpfungsblech (Teil 25 - ET-Nr. MZ: 16-22.044)
Druckkappen
Lenkungsdämpfer

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- die meisten Probleme lösen sich von selbst, man darf sie nur nicht dabei stören
- der Kreis ist eine geometrische Figur, bei der an allen Ecken und Enden gespart wurde
Bild
und immer schön vorsichtig fahren
Bild
schöne Grüße von der Südspitze Brandenburg's
Rita & Peter


Fuhrpark: ES 250/2 + SEL-PSW
1971-84 in Betrieb -> 1984-2014 im Tiefschlaf -> 2014-2017 Reco
seit 08/2016 wieder auf der Straße

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BeitragVerfasst: 16. Januar 2026 15:46 
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Ich kapere den Thread mal:

Mein ES/2-Gespann zieht schon seit ewigen Zeiten leicht nach rechts. Bei meinen Kurzstrecken stört das nicht weiter, aber wenn ich längere Strecken fahre (zB zum Puristentreffen), dann wird das irgendwann nervig und ich bekomme Krämpfe in den Armen und Schultern. Deshalb wollte ich heute die Vorspur verändern. Hab die beiden mittleren Klemmköpfe leicht gelöst, den unteren Halter vom Schwanenhals komplett gelöst und den Schwanenhals ca. 1 cm weiter durchgesteckt. Gefühlt hat es nur sehr wenig gebracht, ich müsste ihn wahrscheinlich noch weiter durchstecken. Aber ich bekomme schon jetzt den Fuß nicht mehr auf die Bremse, obwohl ich nur Turnschuhe trage. Das war vorher schon sehr eng, aber jetzt muss ich wirklich den Fuß schräg halten und mit der Fußspitze bremsen.
Da stimmt doch was nicht.

Kann ich die Vorspur noch anders einstellen? Kann es sein, dass irgendwas kaputt oder verbogen ist?


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Fuhrpark: Piaggio Ciao, Aermacchi Harley Davidson M65, 2x Hercules Liliput, MZ ES 250/2 Lastengespann, MZ TS 250/1 "Ratracer", BMW R75/6, Honda VFR750, EMW R35 Traktor

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BeitragVerfasst: 16. Januar 2026 16:08 
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Ysengrin hat geschrieben:
Kann ich die Vorspur noch anders einstellen? Kann es sein, dass irgendwas kaputt oder verbogen ist?


hast du dich mit den Maßen an die Werksvorgaben gehalten?

Meine Erfahrung ist, ein MZ Gespann wird v.a. beim Beschleunigen immer nach rechts ziehen, wenn man die Vorspur zu sehr verändert, erhöht das v.a. den Reifenverschleiß und auch bisschen den Verbrauch, aber sonst ändert sich nicht allzuviel.


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2026 16:22 
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Ekke
Hallo

Du solltest dich keinesfalls auf ein „Gefühl“ verlassen.

Das einstellen der Spur geht alleine nur mit 2 wirklich geraden Messlatten, keine Dachlatten!
Ich nehme 2 mtr lange Wasserwaagen, vier gleich große Klötze drunter, an 6 Punkten an den Reifen
festgelegt, am besten mit kabelbindern.

Und dann messen, versetzen, messen versetzen…….. langwierig und Rückenquälend!
Selbst das Festziehen der Kugelkupplungen verändert alles wieder.

Die Verschiebungen am Schwanenhals spielen sich eher im Millimeterbereich ab!
Mit 30-40 mm Vorspur bin ich bei allen meinen Gespannen sehr gut bedient!

Zug nach rechts oder links kommt eher vom Sturtz. Deswegen hatten die alten Stoye während der Fahrt
verstellbare Spindeln!
Und messe den Sturtz, wenn du drauf sitzt, das ist der Fahrzustand!

Gruß aus der Oberlausitz vom Ecke


Fuhrpark: MZ ES 250/0, Bj 1959 mit Stoye EL, Bj 1962
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BeitragVerfasst: 16. Januar 2026 22:53 
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Wie der Ekke schon schrieb, den Sturz (Motorrad) nach links einstellen.

Den Anschluss vorne würde ich auch wieder in die vorherige Klemmung zurück setzenen.
Der Schuh muß ja den Raum haben.

Gruß Klaus


Fuhrpark: habe

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BeitragVerfasst: 19. Januar 2026 11:19 
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Hallo zusammen,
vielen Dank für die Antworten!
Ich stehe mit der Spureinstellung seit jeher auf Kriegsfuß, speziell mit genauem Messen. Meine Erfahrung ist: Die Gespanne sind nach 50 Jahren hartem Einsatz ohnehin alle schief und krumm. Jedesmal, wenn ich es nach Lehrbuch versucht habe (und das war schon mehrfach an verschiedenen Gespannen), war es ein stundenlanger Kampf und danach fuhr das Gespann schlechter als vorher. :lach: Selbst wenn man nur alle Klemmköpfe löst und in anderer Reihenfolge festzieht, wirkt sich das schon auf das Fahrverhalten aus. Deshalb ist meine Strategie mittlerweile: So zusammenbauen, dass es alles sauber zusammenpasst und halbwegs gerade steht. Probefahrt machen. Ist es fahrbar? Dann so lassen und lernen, mit den Eigenheiten des Gespanns zu leben. :biggrin: Aber die Methode hat eben auch ihre Grenzen, deshalb freue ich mich umso mehr über die Antworten. :ja:

Den Schwanenhals habe ich wieder in die Ausgangsposition gebracht. Die obere Klemmung habe ich einen knappen cm weiter rausgedreht. Die Sitzposition hat sich gefühlt gar nicht geändert, aber ich bilde mir ein, dass es nicht mehr so stark nach rechts zieht. Ich bin gerade nur ein ganz kurzes Stück gefahren, und auch nicht schneller als 50, aber selbst mit dem Beiwagen voller Feuerholz ging es relativ gut geradeaus. Ich teste das später nochmal mit höherem Tempo. Ich verbuche das aber jetzt schon als kleinen Erfolg. :ja:

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