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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 11:19 
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes unschöne Phänomen bei meiner 1983er TS 125:

Im kalten Zustand bzw. zu Beginn der Fahrt fährt sie sich ganz normal bzw. lässt sich auch normal / freigängig schieben - nach 2-3 km Fahrt beginnt dann die Bremse des Hinterrades nach und nach fest zu gehen bis nach ca. 5 km Strecke gar nichts mehr geht und die Bremse voll blockiert. Nach einer Abkühlzeit von ca. einer halben Stunde ist es dann wieder, als wäre nichts gewesen - das Rad dreht frei und ich kann wieder 2-3 km fahren, bis es erneut heiß wird und das Spiel von vorn beginnt.

- Der Bowdenzug ist so verlegt, wie es hier im Forum beschrieben ist und ist freigängig.
- es sind neuwertige (rote) DDR-Bremsbacken verbaut
- die Radnabe ist (früher) scheinbar mal heiß gelaufen, da sie minimal gelblich verfärbt ist von außen auf der Rundung.

1. Vermutung ist, dass die neuen Bremsbacken generell schleifen => dann müsste es doch aber immer sein und nicht erst nach wenigen km Fahrt.

2. Vermutung ist, dass die Nabe eventuell durch ein früheres Überhitzen innerlich nicht mehr ganz "rund" ist und nun durch die straffer sitzenden Bremsbacken sich bis zum Festgehen aufheizt und ausdehnt.

3. Vermutung ist, dass irgendwas am Bremsnocken sich nach kurzer Fahrt so ausdehnt und verkeilt, dass die Bremsbacken erst nach Abkühlung wieder zurückgehen.


Da ich schon 3x alles auseinander hatte und nicht weiterkomme nun die Frage an Euch: hatte das schonmal wer und wenn ja: was isses? :)

Vielen Dank schonmal für jegliche Hilfe.


Fuhrpark: TS125 / 1983 / silber

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 11:27 
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Hallo,

ich hatte es bei meiner MZ ES 125 auch, sogar genau das gleiche Fehlerbild. Im Grunde habe ich einfach, die Bremsbackenzwischenlagen rausgenommen und die Bremsbacken sich über mehrere Fahrten anpassen lassen (auch wenn die Bremse enormes Spiel hatte). Dann wieder die Zwischenlagen rein und Seitdem keine Probleme.
Fazit: Die Bremstrommel wird wärmer dehnt sich aus und die Beläge fangen langsam an zu schleifen, dadurch wird die Trommel noch wärmer, und irgendwann gibt es dauerhaften Vollkontakt.
Lösung: Bremsbacken anpassen oder Trommel abdrehen lassen. Also einfach das Spiel ein bisschen zwischen Trommel und Backen erhöhen.

Beste Grüße

Tim


Fuhrpark: MZ ES 125/1 BJ 1972 , Suzuki DR 800 BIG, S51 BJ 1984

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 11:42 
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auTSch hat geschrieben:
1. Vermutung ist, dass die neuen Bremsbacken generell schleifen => dann müsste es doch aber immer sein und nicht erst nach wenigen km Fahrt.
So wird es wohl sein. Das initiale Schleifen kann ziemlich gering sein, um ein thermisches Aufschaukeln zu bewirken.
Beim Hinterrad muss man ja beim Prüfen den Kettenantrieb mit bewegen, so dass dieser Widerstand einen kleineren Widerstand
leicht überdecken kann.

auTSch hat geschrieben:
2. Vermutung ist, dass die Nabe eventuell durch ein früheres Überhitzen innerlich nicht mehr ganz "rund" ist und nun durch die straffer sitzenden Bremsbacken sich bis zum Festgehen aufheizt und ausdehnt.
Kaum anzunehmen, eine unrunde Nabe bemerkt man beim Bremsen sofort. Es kommt zu starker Ruckbildung bei jeder Radumdrehung.
Ich hatte kürzlich bei einem Restaurationsobjekt diesen Effekt. Die "Unrundheit" war gewaltig zu spüren, maßlich betrug sie nur wenige
Zehntelmillimeter.

auTSch hat geschrieben:
3. Vermutung ist, dass irgendwas am Bremsnocken sich nach kurzer Fahrt so ausdehnt und verkeilt, dass die Bremsbacken erst nach Abkühlung wieder zurückgehen.
Den Bremsnocken hätte ich nicht in Verdacht.
Mein Vorschlag,

(1) Bremsbacken einfärben (Kreide) oder anrauen; einbauen; fahren;
stark bremsen; ausbauen; Reibstellen mit Sandpapier abtragen; wenn gleichmäßiges Tragbild goto (2); goto (1)
(2) Bowdenzugverstellung nicht zu straff einstellen; Freude über behobenen Fehler empfinden; end

Ist mir übrigens auch einmal mit dem Hinterad passiert. Die Überhitzung der Nabe war so stark, dass das Fett aus den dauergeschmierten
Radlagern ausgelaufen ist. Sie mussten ersetzt werden.

Gruß
Lothar

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 11:56 
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Vielen Dank für die Tipps .. das werde ich genau so ausprobieren und mich erstmal auf die Bremsbacken konzentrieren.

Ich danke Euch und wünsche einen sonnigen Tag :)


Fuhrpark: TS125 / 1983 / silber

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 12:28 
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Ich hatte das Problem vor 30 Jahren und noch ohne jede MZ Erfahrung auch mal und bin lösungstechnisch ganz bei Lothar. Kleine Ergänzung: das Abtragen des Belagmaterials an den Schleifstellen mit Sandpapier bzw. besser Schleifleinen so durchführen, daß dieses glatt auf ein gerades Hilfsmittel aufgespannt wird. Also beispielsweise ein nicht elastischer Schleifklotz oder auch eine Feile. Hast Du eine recht grobe und vor allem scharfe Feile, kannst Du sie auch direkt nehmen.


Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941; IFA DKW RT-0 Projekt, DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 12:52 
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Da du ja scheinbar schon ein paar Kilometer mit dem Problem gefahren bist, schau dir die Bremsbacken ruhig gleich nach dem Ausbau schon genauer an. Manchmal erkennt man die verursachende Stelle auch schon direkt an einer Verfärbung (dunkler als der Rest der Fläche) oder einer glatten Oberfläche. Schließt natürlich nicht aus das weitere Versuche mit Kreide echt. nötig sind :wink:

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Fuhrpark: RT 125/2, BJ 1956 mit PAV40 Anhänger; TS250/1 (FE1) Standpark: RT125/2, BJ 1958; ETS250 Bj. 1971,

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 14:37 
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moin

ich schätze mal die Bremse ist zu eng eingestellt
wenn`s Moped aufm Hauptständer steht dreht das Rad wunderbar frei rund
doch wenn man`s vom Ständer unten hat und sich drauf setzt geht die Bremse schon mal ein Stück zu,
derweil der vordere Umlenkpunkt der Bremsstange nicht neutral im Schwingendrehpunkt steht

kann man leicht reproduzieren wenn man sich mal neben sein Moped stellt
und den hinteren Radbremshebel beobachtet während sich jemand aufs Moped setzt

einfach die Flügelmutter 1 1/2 Umdrehungen öffnen und noch mal probefahren
wenn ich recht habe ist das Problem dann weg


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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 14:42 
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"Das Antibiotikum von MZ sind Vitondichtringe." (Christof im November 2011)
Mitglied der Wolfsschanzen-Tournee 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022 und 2024 (der Rrrrudelll-Pudelll)
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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 15:29 
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Bitte KEIN Schleifpapier nehmen ! Schleifleinen oder Feile.

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 18:11 
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motorradfahrerwill hat geschrieben:
Bitte KEIN Schleifpapier nehmen ! Schleifleinen oder Feile.
Ich nehme den Rat eines Jüngeren stets gern an, aber was ist der Grund?
Gruß
Lothar

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 18:18 
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motorradfahrerwill hat geschrieben:
Bitte KEIN Schleifpapier nehmen ! Schleifleinen oder Feile.



und nicht vergessen: DDR Bremsbeläge sind noch mit gutem Asbest. Also am besten nicht im Wohnzimmer feilen und möglichst eine Maske aufsetzen. Im Freien sehe ich da kein Problem, in einem Raum wo ich regelmäßig schraube, möchte ich den Staub nicht haben.

...und ja, früher habe ich das auch ohne Maske gemacht und ich lebe noch. Wiederholen würde ich es trotzdem nicht.


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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2025 21:32 
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lothar hat geschrieben:
motorradfahrerwill hat geschrieben:
Bitte KEIN Schleifpapier nehmen ! Schleifleinen oder Feile.
Ich nehme den Rat eines Jüngeren stets gern an, aber was ist der Grund?
Gruß
Lothar



Sagt der 6 Jahre jüngere.... :lach: Gegen Euch wirke ich ja noch quasi "neuwertig", wenig Kilometer und aus drölfter Hand... :tongue:

Ja,Thema Asbest. Ich habe an allen Simsons und MZtten als Bengel gern und herzhaft den Bremsstaub aus den Naben geblasen... :tongue:
Ich lebe noch und auch weiter, aber JETZT bewusst machen tät ich es nicht.


Fuhrpark: 2005 - jetzt => zwei MZ 1000 SF (eine kompletter Neuaufbau aus Teilen!)
1987 - 1998 mehrere ETZ250 und ES250/2 (auch mit Personenseitenwagen)

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BeitragVerfasst: 10. Dezember 2025 07:26 
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Und wenn du ausm Zug die Spannung raus nimmst? Also weniger scharf einstellen, ein wenig mehr Hebelweg in Kauf nehmen, und prüfen. Anderthalb Umdrehungen sollte die Stellschraube nachgeben können. Das entspannt die Backen bereits ungemein. Ähnliches Problem hatte ich seinerzeit in der Schwalbe. Bremsen waren immer sehr scharf eingestellt, aber einmal eben zu scharf. Nach 15km hats gequalmt, gestunken und ich stand mit festem Hinterrad da 🙈 Halbe Stunde später, Zug entspannt, gings weiter.

Gruss

Mutschy

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Ich bin noch nie an meinen Zielen gescheitert - nur an meinen Möglichkeiten...


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1992-1996 von SR4-1 bis S51/1 so ziemlich jedes Modell ausm FAJAS (alle entweder geklaut, verkauft oder verschrottet... Alle? Nicht alle! Der SR4-1K schlummert noch...)

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BeitragVerfasst: 10. Dezember 2025 09:31 
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So zumindest wurde es mir mal beigebracht:
Bei Schleifpapier bestünde die Gefahr daß sich Körner lösten und im Belag "eingedrückt" werden
Ergebnis: Riefen und ggf. verringerte Bremsleistung.

Sollte das ein Grubenhund sein lasse ich mich gern korrigieren.

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BeitragVerfasst: 10. Dezember 2025 11:22 
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So grubenhundig find ich das gar nich, aber halt etwas drüber. Klar können sich Teilchen sammeln. Deswegen putzt man nachm Feilen/Schleifen nochma feucht drüber (heute Bremsenreiniger, früher ähnliche Sachen) und pustet es trocken. Wenn sich da ein, zwei Körnchen im Belag verfangen haben, isses auch nich tragisch. Is ja nun kein Dremel, der mit Volllast läuft :lach:

Gruss

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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2025 12:23 
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mutschy hat geschrieben:
Und wenn du ausm Zug die Spannung raus nimmst? Also weniger scharf einstellen, ein wenig mehr Hebelweg in Kauf nehmen, und prüfen. Anderthalb Umdrehungen sollte die Stellschraube nachgeben können. Das entspannt die Backen bereits ungemein. Ähnliches Problem hatte ich seinerzeit in der Schwalbe. Bremsen waren immer sehr scharf eingestellt, aber einmal eben zu scharf. Nach 15km hats gequalmt, gestunken und ich stand mit festem Hinterrad da 🙈 Halbe Stunde später, Zug entspannt, gings weiter.

Gruss

Mutschy



... das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: Stellschraube steht schon auf maximaler Entspannung und der Hebelweg ist entsprechend lang.

Habe es leider die letzten Tage auf Grund zu vieler Glühweintrinkmöglichkeiten noch nicht geschafft, mich wieder um die Bremse zu kümmern. Mit der Abschleifgeschichte hoffe ich, das ganze gängig zu bekommen. :)


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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2025 16:01 
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auTSch hat geschrieben:
Habe es leider die letzten Tage auf Grund zu vieler Glühweintrinkmöglichkeiten noch nicht geschafft, mich wieder um die Bremse zu kümmern.
sehr symphatisch :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2025 16:34 
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mutschy hat geschrieben:
... das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: Stellschraube steht schon auf maximaler Entspannung und der Hebelweg ist entsprechend lang.


In dem Fall wäre die Vorgeschichte ganz interessant. Hat die TS mit der Kombination aus Trommel und Bremsbacken früher richtig funktioniert, oder ist das eine Kombination aus Teilen die zuvor nicht miteinander kombiniert waren?

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BeitragVerfasst: 15. Dezember 2025 19:39 
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Dann liegen die Backen evtl seitlich an. Kann das denn sein? Haste nen weichen, oder eher harten Druckpunkt? Rest der Bremsanlage is iO? Fußhebel leichtgängig auf der Raste? Und du parkst deinen Fuß auch ganz bestimmt nich bei Fahren aufm Hebel? Is mir anfangs öfter passiert :oops: Habs aber rechtzeitig gemerkt und die Fußhaltung leicht geändert :ja:

Gruss

Mutschy

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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2025 11:32 
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Die Kiste hat mal wunderbar funktioniert und ist sehr gut gelaufen - auch die gesamte Bremsanlage hat problemlos ihren Dienst getan.

Doch dann habe ich sie auf Grund diverser angesammelter Probleme in eine Fachwerkstatt gegeben und erst nach über einem Jahr wieder bekommen. ( das ist aber eine andere, viel zu lange Geschichte :roll: )

Dort wurde neben vielen anderen Reparaturen auch die Bremse "überholt" und "gesprüft" - leider bin ich dann nach Abholung viel zu wenig gefahren und als ich dann zum Fahren kam, gingen die Probleme mit der Bremse los. Sie ging während der Fahrt fest und leider hab ich es erst so spät bemerkt, dass die Beläge schon hinüber waren.
Da die Fachwerkstatt zu weit weg von meinem Wohnort ist und ich auch keine Böcke hatte, trotz Garantie dann wieder ein Jahr zu warten bis ich die Kiste wiederbekomme, habe ich mich dann mehrfach belesen und selbst neu besorgte DDR-Beläge eingebaut. Hat auch gut geklappt bis auf dieses nun immer wieder auftauchende Problem.

Vielleicht hat man mir in der Werkstatt auch ein anderes Hinterrad eingebaut, das wirklich einen weg hat - ich werde es nicht (mehr) rauskriegen.

im Januar mach ich mich dann endlich mal ran an das Thema - vorher wird es nix werden, zum vielen Glühwein ist auch noch der eine oder andere Bierchenabend dazugekommen ;)

Falls jemand hier aus meiner Nähe ist und vielleicht mal Lust und Laune hat, sich das alles anzusehen - und mir dann zu sagen: "Du Dussel, da haste Murks gemacht" => nur zu, ich bin für Rat und Tat offen :bia:


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