Foren-Übersicht
Startseite
Aktuelle Zeit: 7. Februar 2026 05:16

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 12:29 
Offline

Registriert: 18. Dezember 2022 17:10
Beiträge: 78
Themen: 15
Hallo MZ Kollegen!
Ich habe mal eine Frage zu diesem Thema. So wie ich das verstehe,sollten die beiden Passschrauben saugend und spielfrei durch den Sattelträger und durch den Rahmen gehen? Glaube nicht,das dies ab Werk so war?🤔 Also nur diese beiden Schrauben mit Klapperspiel anbrummen bringt hier gar nix,denke ich? Hier geht es ja auch um die Fahreigenschaften der ES. Wie ist das denn bei euch so? Wie habt ihr das gemacht bzw. gelöst? Freue mich auf interessante Antworten und Beiträge.
MfG Falk


Fuhrpark: MZ Typ/Baujahr, MZ Typ/Baujahr, ..MZ RT 125/2 Bj.58, MZ ES 125 Bj.63

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 12:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18. Februar 2019 22:26
Beiträge: 4157
Themen: 33
Alter: 47
Ich habe an der Stelle noch nie eine lose Schraubverbindung gesehen. Eher im Gegenteil. Wenn die einmal ordentlich festgegammelt sind, ist es eine unglaublich schwierige Operation, die Dinger da rauszubekommen. Die Lappen des Magnesiumgußteils dürfen nicht abbrechen, die Bolzen auf gar keinen Fall krumm werden.
Haben sie zuviel Spiel, müssen die Bohrungen nachgerieben und Paßbolzen angefertigt werden. Ist es noch nicht dramatisch, kann man niedrigfeste Schraubensicherung zur Spaltfüllung verwenden. Schwierig bleibt das aber an den Augen des Gußteils. Früher hat man manchmal dünne Blechstückchen eingelegt. Ist mir aber persönlich noch nicht untergekommen.


Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941; IFA DKW RT-0 Projekt, DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 15:48 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 27. Februar 2006 06:04
Beiträge: 8336
Themen: 278
Bilder: 5
Wohnort: Dresden
Alter: 77
Ich habe hier im Forum von jemanden gelernt, der im Gegensatz zu mir etwas von Maschinenbau versteht, dass die Festigkeit der Verbindung
allein durch die Reibung an den aneinanderliegenden Verbindungsflächen bewirkt wird. Es ist demnach falsch zu glauben, dass die Verbindung
stabiler wird, wenn der zylindrische Bolzenraum möglichst gut passend ist oder aufgefüllt wird. Entsprechend dieser Theorie macht das
nur Sinn für die initiale oder maßliche Fixierung der Verbindung vor der Montage.

Eine Zwischenlage von Blechscheiben ist durchaus sinnvoll, wie Mechanikus schreibt, um die "Lappen" des Sattelträgers nicht zu stark nach
innen zu ziehen. Auch vermeidet man dadurch das "Eingraben" der Wülste des Stahlrahmens in die Innenflächen des Sattelträgers.

Gruß
Lothar

_________________
MZ-Elektrik * Rahmennummernsammlung ES125/150
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ Johannes 20,29


Fuhrpark: MZ500R/92, ETZ150/88, ES175-2/72, ES150-1/70, ES150/65, ES150/63, RT125-0/52

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte Persönliches Album  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 16:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 9. April 2012 19:37
Beiträge: 1353
Themen: 16
Alter: 55
lothar hat geschrieben:
Ich habe hier im Forum von jemanden gelernt, der im Gegensatz zu mir etwas von Maschinenbau versteht, dass die Festigkeit der Verbindung
allein durch die Reibung an den aneinanderliegenden Verbindungsflächen bewirkt wird.


Mein alter Metallbaulehrmeister hat mir vor 40 Jahren beigebracht das es 3 Verbinungsarten gibt (wir hadden doch nüschd, nur 3 :lach: )

1. Formschluss ("Rastung", Feder/Nut, "Stufe")
2. Kraftschluss (Reibung durch Anpressen)
3. Stoffschluss (Kleben/Schweißen)

Gibbets noch was?


Fuhrpark: 2005 - jetzt => zwei MZ 1000 SF (eine kompletter Neuaufbau aus Teilen!)
1987 - 1998 mehrere ETZ250 und ES250/2 (auch mit Personenseitenwagen)

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 16:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18. Februar 2019 22:26
Beiträge: 4157
Themen: 33
Alter: 47
Grundsätzlich gebe ich Lothar hier recht, im konkreten Falle ging es den Konstrukteuren wohl darum, eine Unsicherheit des Fahrwerks bei unbemerkter Lockerung der Verbindungsbolzen auszuschließen. Vor diesem Hintergrund ist der folgende Absatz aus dem Reparaturhandbuch wohl aufzufassen. Beilagescheiben habe ich übrigens auch am Fahrwerk, fällt mir da gerade ein, bei mir aber, weil ich den Heckträger seitlich aus ungeklärter Ursache etwas versetzen mußte.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941; IFA DKW RT-0 Projekt, DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 16:53 
Offline

Registriert: 18. Dezember 2022 17:10
Beiträge: 78
Themen: 15
Vielen Dank für die interessanten Beiträge. Ich habe noch was festgestellt. Meine oder die originalen Schrauben können ja gar keine Passschrauben sein,weil der Schaft kleiner ist als das Gewinde. Meines Wissens ist dies ja andersherum. Und da schreibt MZ was von Passschrauben?? Na ich weiß nicht??
MfG Falk


Fuhrpark: MZ Typ/Baujahr, MZ Typ/Baujahr, ..MZ RT 125/2 Bj.58, MZ ES 125 Bj.63

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 17:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18. Februar 2019 22:26
Beiträge: 4157
Themen: 33
Alter: 47
Es steht doch extra im Text, daß solche Schrauben mit verjüngtem Schaft nicht zu verwenden sind, folglich können sie, falls so vorhanden, nicht original sein und sollten ausgetauscht werden.
Auf Festigkeitsklasse 8.8 achten :schlaumeier:


Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941; IFA DKW RT-0 Projekt, DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 19:13 
Offline

Registriert: 18. Dezember 2022 17:10
Beiträge: 78
Themen: 15
Ich meine doch,das solche Schrauben mit verjüngtem Schaft schon ab Werk drin sind??🤔 Und da haben diese schon geklappert!!
MfG Falk


Fuhrpark: MZ Typ/Baujahr, MZ Typ/Baujahr, ..MZ RT 125/2 Bj.58, MZ ES 125 Bj.63

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 29. Dezember 2025 19:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 20. November 2019 14:56
Beiträge: 327
Themen: 21
Wohnort: Dresden
Alter: 57
Iklaf hat geschrieben:
Ich meine doch,das solche Schrauben mit verjüngtem Schaft schon ab Werk drin sind??🤔 Und da haben diese schon geklappert!!
MfG Falk


Nein, auf keinen Fall schon ab Werk Schrauben mit Sparschaft. Da hat jemand bereits gemurkst.
Passschrauben haben einen maßlich definierten in jedem Fall dickeren Schaft als das jeweilige Anzug-Gewinde.


Fuhrpark: MZ RT 125/1, DKW NZ350, MZ ES 175/0

Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Impressum

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de