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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 09:51 
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Hallo, ich besitze eine MZ ES 175/0, Baujahr 1959. Nach langer Stillstand restauriere ich sie gerade und bringe sie wieder zum Laufen.
Ich möchte das alte mechanische Laderelais durch ein elektrisches 6V Laderegler R81
von VAPE ersetzen. Laut Einbauanleitung muss die Widerstandsspule an der Seite des Ladegeräts beim Einbau des Relais entfernt werden. Mein MZ-Modell hat jedoch keinen separaten Widerstand; dieser ist meines Wissens in die Ladespulen integriert?
Hat jemand Erfahrung damit und kann mir Tipps (Anleitung, Bilder) geben, wie ich vorgehen soll? Oder lässt sich das elektrische Relais überhaupt in diesem Modell einbauen?


Fuhrpark: MZ ES 175/0 1959

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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 17:32 
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Also die MZ hat eine Lichtmaschine. Das Laderelais heißt Regler.
Und der Widerstand der entfernt werden muss, sitz auf der Lichtmaschine.

Es sei denn die originale Lichtmaschine ist nicht mehr vorhanden.


Fuhrpark: MZ ETZ 250 Baujahr 1985
MZ ETZ 125 Baujahr 1989
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Simson SR4-1 Spatz Baujahr 1966
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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 18:21 
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Hallo. Danke für deine Antwort, Kai 2014. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, daher habe ich wohl die falschen Begriffe verwendet, entschuldigen Sie.
Aber alle elektrischen Teile an meinem MZ Motorrad sind völlig original. Auch die Lichtmaschine. Und bei diesem Modell (ES 175/0 Baujahre 1959) gibt es keinen separaten Widerstand im Lichtmaschine sichtbaren. Aus der Spule kommen nur drei Drähte heraus, siehe Foto unten.
Dateianhang:
Lichtmaschine.jpg


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Fuhrpark: MZ ES 175/0 1959

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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 19:25 
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Ich sehe auf dem Schaltplan, kein Wiederstand.
Der wurde scheinbar, erst später verbaut.


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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 19:44 
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Kuvakaappaus - 2026-01-08 20-39-22.png


Könnte der in die Spule integrierte Widerstand hinter dem dritten braunen Draht liegen, der zur Masse führt? Wie auf dem Bild der VAPE-Installation?


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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 19:45 
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Hallo Mz el-133

der sogenannte Felderregungsvorwiderstand ist bei dir (sehr wahrscheinlich) in der Feldwicklung der Lichtmaschine integriert.
Siehe dazu das Bild in der "MZ-Elektrik", S. 12, Bild A.1-2a) unten links
(für den Download der MZ-Elektrik siehe Link in Fußzeile dieses Posts)

Kommen drei Leitungen aus der Feldwicklung, so ist diejenige, die mir D+ verbunden ist, ein Ende des Widerstandes.
Diese Leitung muss abgetrennt werden, dann ist der als Drahtwicklung in der Feldspule realisierte Widerstand wirkungslos.
Zur Kontrolle kannst du den Widerstand messen: Zwischen DF-Anschluss und dem abgetrennten Kabel.
Der Wert ist typisch 4,5 Ohm. Kann aber auch ein geringfügig anderer Wert sein, wenn es keine 60W-Lichtmaschine ist.

Gruß
Lothar

PS: Diese Aussage gilt für die Plus-geregelte Lichtmaschine.
Überprüfe bitte, ob dieser Fall bei dir vorliegt. Wenn nicht, dann handelt es sich um eine Minus-geregelte Lichtmaschine.
Dann musst du dich an dem anderen Bild A.1-2b) orientieren.

_________________
MZ-Elektrik * Rahmennummernsammlung ES125/150
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ Johannes 20,29


Fuhrpark: MZ500R/92, ETZ150/88, ES175-2/72, ES150-1/70, ES150/65, ES150/63, RT125-0/52

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BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 19:56 
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Vielen Dank für deine Hilfe, Lothar! Ich schaue mir den Link morgen an. Ich denke, die Antwort wird mir bei meinem Problem helfen. Jetzt gehe ich in die finnische Sauna!


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