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Mein Fuhrpark ist sowieso rein und komplett von Vernunft geprägt! 
trabimotorrad hat geschrieben:Okay, die Garnitur ist GEbraucht und die Kolbenringe werden wohl nicht mehr all zu viel Spannung haben, das Ringstoßspiel wird auch an oder nahe an der Verschleißgrenze sein - ich würde mal auch rund 10 % Leistungseinbuse tippen - also nur noch 10 anstatt der 11PS = nur noch knappe 100Km/h schnell anstatt knappe 110. Aber SCHLECHT sieht die Garnitur nicht aus und fest gehen weil sich da ein (Nachbau) Kolben blöd ausdehnt wird sie nicht mehr.
Wenn Du mit 10 PS leben kannst, kann die Garnitur durchaus noch 10 000Km weiter gefahren werden - eine Hufu IST keine schnelle Maschine.
Um Deine Frage zu Beantworten Aufbohren MÜSSEN - Nein, aber neuwertig ist die Garnitur nicht mehr ich würde sie als "im letzten Drittel ihrer Lebensdauer" bezeichnen.
rally1476 hat geschrieben:Moin,
wenn Du Geld in Deine Maschine stecken möchtest, ohne einen riesen Effekt erzielen zu wollen, dann mach neu.
Solltest Du aber nicht flach liegend durch die Gegend fetzen wollen.
Dann halte Dich an Achim.
Das ist ein grauer waiser Mann, mit fundierten Mechanikerkenntnissen.
Wenn ich es mir recht überlege, so ist so eine kleine ES keine Rennmaschine.
Da eine draus machen zu wollen ist müßig, für diesen Fall gibt's Alternativen im Überfluss.
Nun, ich würde den Motor wieder zusammenbauen.
Es gibt aber andere Überlegungen, welche viel wichtiger als die gelaufene Garnitur sind.
Was ist mit den Wellendichtringen der Kurbelwelle?
Wie ist der Verschleißzustand des Getriebes und des Vergasers?
Wie sieht der Tank von innen aus?
Gibt's da Rost?
Wurde deshalb vielleicht ein Benzinfilter in den Schlauch gehangen?
Ist die Benzinhahndichtung zugequollen?
Sowas finde ich recht häufig.
Dahin lohnt auch ein Blick, ich schaue da so alle zwei Jahre mal bei meinen Maschinen hin, meist werde ich da fündig.
Gruß Rally
P.s. Jetzt hast Du, vielleicht aus Unkenntnis, den Kobenboden so schön blank gemacht.
Warum eigentlich?
Du wolltest sicher den Kolbendurchmesser wissen.
Für was ist diese Information hilfreich?
Falls Du den Kolben weiterfahren möchtest, bitte die ersten hundert Kilometer nicht Vollgas fahren.
Du hast nämlich die isolierende Schutzschicht auf dem Kolbenboden entfernt.
Dieser wird jetzt im Betrieb etwas wärmer.
Das kann nun zu erhöhter Klemmneigung führen.
Die Kolbenringe waren hoffentlich nicht auch demontiert, oder?
R2-D2 hat geschrieben: Hinweis. Kolbenringe habe ich nicht demontiert. Kupplung trennt schlecht wenn der Motor kalt ist, will praktisch leicht losfahren wenn ich den ersten Gang einlege.

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ea2873 hat geschrieben:einem 40 Jahre alten Simmerring traue ich nicht mehr. Vor 20 Jahren war das noch anders, aber da war der ja auch erst 20 Jahre alt
Ich fahre eine Runde, sagen wir 500km, dann sehe ich wie sich das Getriebe schaltet, wie die Leistung ist und dann entscheide ich, ob nur die Simmerringe, oder ob mehr gemacht werden muss.
trabimotorrad hat geschrieben:Seid Ihr ganz sicher, das man ZUERST einmal die Simmerringe austauschen muß? Wenn Ihr zum Doktor geht und habt Bauchschmerzen, tut der Euch doch auch ZUERST mal auf den OP-Tisch und schneidet den Bauch auf um mal eben, sicherheitshalber, den Blinddarm zu entfernen...?
Ich habe, z. B. bei den TS-150er-Motoren NOCH NIE die KW-Simmerringe gewechselt, weil weder das Getriebe-Öl nach Benzin gerochen hat, noch mehr geworden ist und auch die Rauchentwicklung war normal...
Typische Symptome für defekte KW-Simmerringe sind: schwieriges Starten (weil bei niedrigen Drehzahlen, also besonders beim Kickstarten) das vorkomprimierte Gemisch viel Zeit hat, durch die defekten Simmerringe zu entweichen. Bei so richtig defekten Simmerringen geht nur noch Anschieben und dann stirbt sie auch, wenn eine gewisse Drehzahl unterschritten wird, schlagartig ab. Das ist mir mal bei einer ETZ150 so passiert.
In meiner TS150, Bj. 1974 habe ich den originalen Motor ab dem Tag, als es E10 gab, damit gefahren und viele Kilometer später ist mir mal das Kolbenhemd abgebrochen. Dann habe ich einen Motor, der mir mal für ganz kleines Geld angeboten worden war, eingebaut - besser auf Funtionalität testen kann man einen Motor nicht - der "Test" dauert bis heute an, also gute 10 000Km oder vier Jahre.
Natürlich ist es besser, wenn man einen Motor mit ungewisser Historie erstmal zerlegt, Alles neu macht (Lager, Simmerringe, Kurbelwelle, Kolben Zylinderschliff, Schaltklauen) denn dann hat man gute Chancen, auf der geplanten Weltumrundung nicht liegen zu bleiben.
Wenn man aber jetzt ein "schön-Wetter-Eisdielen-Fahrer" bzw. wenn man vereinzelt die "kleine Feierabendrunde" mit der Hufu machen will, dann merkt man, wie gut die einzelnen Komponenten des Motors sind. Ich hätte es mir auch verkniffen, den Zylinder zu ziehen, um das Kolbenbolzenlager zu sehen, aber Achim-Faulsack/Umweltsau fährt seine MZen immer fetter als 1:50 und das auch noch "freihändig gemischt" und doch haben bei mir schon immer ALLE MZen erstaunliche Laufleistungen erreicht. Auch die berüchtigten originalen grünen KW-Siris halten bei meinem 251er-Gespann seit 1990, wo sie der MZ-Arbeiter rein gebaut hat und seit ich es habe, kriegt es E10 - BEI MIR funktioniert das...
trabimotorrad hat geschrieben:Die Zeiten, in denen MZ als FAHR-zeug verwendet worden ist, sind für die Meisten vorbei.

jot hat geschrieben:moin,
einfach mal mit der flexhone durch und ab dafür.
mit den rwdrs hätte ich bauchschmerzen, die kw wird wohl auch am pleuel flugrost haben, denke ich, dann biste am überholen...
das experiment entscheidet!
jot

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