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 Betreff des Beitrags: Kurbelwelle mit Zylinderrollenlagern
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 11:36 
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Hallo Leute,

mir ist in den letzten Tagen eine Idee durch den Kopf gegangen und ich wollte hören, was ihr davon haltet.
Beim ETZ 125/150 Motor ist mir aufgefallen, dass das rechte Kurbelwellenlager recht schnell Ermüdungserscheinungen zeigt,
und zwar schneller als alle anderen Komponenten des Motors/Getriebes. Das zwingt einen, den Motor vorzeitig zu regenerieren,
oder aber es ruiniert den Lagersitz. Das ist nicht wirklich verwunderlich, denn die Kurbelwelle wird auf der linken Seite
von zwei Rillenkugellagern 6204 (20x47x14mm)und rechts von einem einzigen Rillenkugellager 6304 (20x52x15) gelagert.

Meine Idee war nun, die Rillenkugellager durch Zylinderrollenlager der Bauart NU und NJ zu ersetzen, da deren Wälzkörper eine
viel größere Kontaktfläche besitzen und bei gleicher Belastung eine deutlich höhere Lebensdauer aufweisen sollten.
Dabei dachte ich an folgende Anordnung:

Bild

Also rechts ein Lager NJ 304 mit der Borde nach innen, links an der Kurbelwelle ein Lager NJ 204 wiederrum mit der Borde nach innen,
und links daneben noch ein Lager NU 204.
Durch die Anordnung der inneren beiden Lager als Stützlagerung könnten Axialkräfte in beide Richtungen aufgenommen werden, welche bei dem Motor ja nur durch die Wärmedehnung auftreten sollten(keine Schrägverzahnung am Primärtrieb). Die Außenringe der Lager werden einmal beim vollständigen Erwärmen des Motors in die richtige Position gedrückt und verbleiben danach an dieser Stelle und rutschen nicht bei jeder Erwärmung erneut im Lagersitz hin und her, das sollte den Lagersitz schonen. Die Lager sind teilbar und die Rollen können sich 0,8mm (NU204) bzw. 1,0mm (NJ304 & NJ204) aus der Mittellage entfernen.
Andererseits sorgt die innenliegende Borde dafür, dass die Außenringe nicht die Kurbelwelle berühren, die richtige Position ist also gewährleistet.
Die De- und Montage wäre auch deutlich einfacher und würde vor allem die Lagersitze schonen.
Bei der Montage würde man zunächst alle Lagerinnenringe auf die Kurbelwelle aufschrumpfen. Anschließend beide Außenringe der linken Lager im Gehäuse montieren und müsste dann die Kurbelwelle nurnoch reinstecken, ohne Erwärmung. Rechts müsste man nurnoch den Außenring im Gehäuse einbringen. Der Vorteil liegt darin, dass die Montage der Ringe einzeln erfolgt und ein Lager nicht gleichzeitig in Stahl und Aluminium montiert werden muss.
Selbes gilt für die Demontage. Beim Entfernen des rechten Gehäusedeckels würde der Außenring im Gehäuse verbleiben und diesen damit nicht verschleißen. Aus der linken Gehäusehälfte ließe sich die Kurbelwelle wieder ohne Erwärmung herausziehen.
Das macht in meinen Augen sinn, denn die Lager werden sicherlich mehrere Motorleben zu gebrauchen sein und
bei der Demontage werden sie nicht belastet, bzw. unbrauchbar.

Sicher mag jetzt der ein oder andere sagen, dass die ganze Aktion "Perlen vor die Säue" sei, aber mir ist es wichtiger,
dass das Motorgehäuse möglichst lange hält, denn dieses kann man nicht so leicht ersetzen wie ein paar Lager.
Außerdem ärgert es mich, wenn ein Motor, der eigentlich noch tadellos funktioniert, nur wegen einem einzigen Lager
regeneriert werden muss. Ideal wäre natürlich, wenn alle Bauteile des Motors gleichmäßig verschleißen würden.
Der Preis für die Lager läge bei etwa 15...20€ pro Stück im regulären Handel.


Zu klären wäre noch, ob die Zylinderrollenlager auch eine C4 Toleranz benötigen und welchen Werkstoff man am klügsten für die Käfige auswählt.
Da werde ich mich in der nächsten Zeit mal schlau machen.

So, jetzt seid ihr dran. Für Anregungen/Kritik bin ich offen, daher schreibe ich das ganze ja hier. Aber bitte nur Beiträge von Fachkundigen.

Viele Grüße,
Pirazzi


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 12:23 
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Also die Junak hat Zylinderrollenlager als Kurbelwellen und Kupplungs-lager verbaut. Sind allerdings auch 350ccm und ein 4 Takter mit ordentlich Schwungmasse. Wäre die Frage wieviel mehr Rollwiederstand so ein Lager ggü. einem Kugellager hat.

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Gruß Arni

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 12:31 
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Pirazzi hat geschrieben:
So, jetzt seid ihr dran. Für Anregungen/Kritik bin ich offen, daher schreibe ich das ganze ja hier. Aber bitte nur Beiträge von Fachkundigen.

Viele Grüße,
Pirazzi



Vollkommen richtig dein Gedanke :ja:
Habe ich auch schon so gemacht, und mein jetziger 150er ETZ Motor hat auch das leidige problem mit dem rechten KW Lager. Der bekommt auch ein NJ304 rechts, links belasse ich aber die 6204. Die haben bei allen HuFu Motoren die ich bisher aufhatte kaum Ärger gemacht.

C4 ist in dem Fall nicht nötig.

PS: Die RT 125 hatte bis zu einem gewissen Zeitpunkt (Wann genau müssen RT Spezis sagen) serienmäßig Zylinderrollenlager, allerdings wesentlich kleinere.

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 13:00 
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ich sehe das größere Problem immer in den losen Lagern vom Gehäuse....mein HUFU TS Motor hat ja das gleiche Lager 6304 auf der Limaseite....ich muß im Winter weider mal ran an den Motor bzw. einen anderen fertig machen....defekte Lager habe ich noch nie gahabt...nur lose im Gehäuse waren sie immer....sollte es damit behoben sein :gruebel:

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 14:18 
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Zitat:
...defekte Lager habe ich noch nie gahabt...nur lose im Gehäuse waren sie immer...


Das die Lager lose im Gehäuse sind, liegt ja daran, dass der Lagersitz kaputt geht, die Passung stimmt nichtmehr. Und das passiert genau durch die Umstände, die ich oben beschrieben habe. Das Lager leiert ein bisschen aus, d.h. das Spiel wird größer. Dann gibt es immer leichte Schläge auf den Lagersitz, was ihn allmählich plastisch verformt. Irgendwann ist er dann quasi oval und das Lager liegt nurnoch lose drin. Unter der ungenauen Führung leidet dann natürlich auch die Kurbelwelle und es gibt Geräusche, der Außenring dreht sich mit etc.
Ein Problem ist eben auch, dass das Lager im Sitz wandert, wenn sich der Motor erwärmt. Bei vielen Kurzstreckenfahrten verschleißt das irgendwann auch den Lagersitz.

Dann werde ich es wohl einfach mal auf einen Praxisversuch ankommen lassen.

@TS-Jens: Hast Du dann ein C3 Lager verbaut?


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 14:29 
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Pirazzi hat geschrieben:
@TS-Jens: Hast Du dann ein C3 Lager verbaut?


:ja:
Dieses hier: http://www.dswaelzlager.de/product_info ... --SLF.html

SLF, hergestellt in Sachsen :bindafür:
Den Shop kann ich empfehlen, schnell und preisgünstig.

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 15:42 
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Das mit dem Zylinderrollenlager Typ NJ 304 kannst du bedenkenlos machen.

Der kleine ETZ Motor ist eine gut gemachten Kopie der kleinen Jawa 125/175 Motoren aus den 50er Jahren. Der Jawamotor hat neben den gleichen Lagerabmessungen wie die MZ auf dem rechten KW-Stumpf besagtes NJ304 zu sitzen. Die Lagerunge und Abdichtung der linken KW Stumpfen erfolgt in 2 Kugellagern mit dazwischenliegender Labyrinthdichtung, ist Wartungsfrei und geht defakto nie kaputt.

Gruß Markus


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:04 
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Jawa250 hat geschrieben:
Der kleine ETZ Motor ist eine gut gemachten Kopie der kleinen Jawa 125/175 Motoren aus den 50er Jahren


:lach: Tschuldigung dass ich lache, aber hast du die 125/150er Motoren angefangen von der RT über ES/TS und ETZ alle schonmal aufgehabt?
Dann solltest du die Evolution erkennen.

Wenn die so ähnlich sind hat wohl eher Jawa bei DKW abgekupfert als andersrum...

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:06 
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Man kann die Kurbelwelle problemlos auch auf Zylinderollenlager lagern. Nur hat das bei dem Verschleiß vom rechten Lager keinen Einfluss, den hier musst du m.E. ein Kugellager einbauen. Ein Zylinderrollenlager verträgt absolut keine axialen Kräfte. Ein Lager muss aber axiale Kräfte der Welle aufnehmen und das kann nur meist das rechte Lager, weil auch hier das Axialspiel eingestellt wird. Alternativ kannst du auch mal probieren das linke äußere 6204-Lager als Radialkugellager zu belassen, aber meine Empfehlung wäre das nicht!

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Grüße

Christof

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:10 
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Christof hat geschrieben:
Ein Lager muss aber axiale Kräfte der Welle aufnehmen und das kann nur meist das rechte Lager, weil auch hier das Axialspiel eingestellt wird.


Ich glaube da hast du nen kleinen Denkfehler drin, das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun :wink:
Die evtl. auftretenden Axialkräfte (die beim HuFu Motor eigentlich nicht auftreten sollten) werden ja schon von den beiden 6204 aufgenommen. Deshalb belasse ich die auch immer dort und rüste nur das anfällige 6304 auf Zylinderrollenlager um.

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:22 
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Also eigentlich ist das rechte Lager das Loslager, daher wird dort das Axialspiel eingestellt. Und wie gesagt, Axialkräfte sollten kaum vorhanden sein.
Das Zylinderrollenlager keine Axialkräfte aufnehmen können hört man zwar des öfteren, aber eigentlich ist das völlig unbegründet.
Vielleicht kommt es daher, dass sie verhältnissmäßig viel höheren Radialbelastungen standhalten. Bei Rillenkugellagern ist der
Unterschied zwischen radialer und axialer Belastbarkeit nicht so hoch, wie bei den Zylinderrollenlagern.
Dennoch ist die axiale Belastbarkeit eines NJ304 viel höher als die eines 6304...


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:23 
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Normalerweise bin ich ja kein Reichsbedenkenträger, und vielleicht wird Dein Vorhaben ja auch gelingen,
aber meine Einwände, die bei anderen Motoren ihre Berechtigung schon bewiesen haben, möchte ich Dir nicht vorenthalten:

C3 und C4-Kugellager können im Gegensatz zu Rollenlagern bedenkenlos verkippt werden, und sie stecken auch recht hohe axiale Belastungen gut weg. (Siehe MZ-Lenkkopflager) Das ist bei Einzylinderkurbelwellen meist auch nötig, besonders, wenn sie hoch drehen.
Eine Kurbelwelle, egal wie steif sie gebaut ist, biegt sich bei hohen Drehzahlen ganz schön durch, die meisten NU NJ-Lager sind damit schnell an ihrer Grenze.
Ein Rollenlager braucht erheblich mehr Öl wie ein Kugellager. Ob das in einem Zweitakter mit Gemischschmierung (ich weiß grad nicht, ob Deine KuWeLager im Getriebeöl hängen) ausreicht, glaub ich eher nicht. Die Lebensdauer dürfte daher auch nicht länger sein, wie bei Kugellagern.
Den Preis von NU/NJ-Lagern hab ich neulich mal nachschauen müssen. Um so viel, wie sie mehr kosten, können sie fast garnicht länger leben...

Mein Tipp: Lieber beim Lagerkauf auf deutsche oder japanische Originallager achten, denn ich glaub, dass heut viele Lagerprobleme von chinesischen Plagiaten kommen, die man vom Original fast nicht unterscheiden kann. Lagerkauf ist Vertrauenssache.


Gruß
Hans


Fuhrpark: Viel zu viele verschiedene Mopeds...

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:30 
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hiha hat geschrieben:
Ein Rollenlager braucht erheblich mehr Öl wie ein Kugellager. Ob das in einem Zweitakter mit Gemischschmierung (ich weiß grad nicht, ob Deine KuWeLager im Getriebeöl hängen) ausreicht, glaub ich eher nicht. Die Lebensdauer dürfte daher auch nicht länger sein, wie bei Kugellagern.



Gruß
Hans


Funktioniert und hält länger als das Originale das ja meist schon recht früh aufgibt.
Ich habs ausprobiert und der Felix (Hier im Forum MZ-Team Neandertal) macht das schon seit längerem problemlos so :ja:

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 20:58 
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Hallo!

Ich habe selbst auch das beginnende Problem mit Lagerspiel KW rechts, und bei meinem Nachbarn hat es letztes We den Motor zerlegt, beides ETZ 150.

Wie oben schon geschrieben, SLF-Lager,
ist OK, die kann man soweit ich weiss auch direkt ab Werk kaufen, da braucht es keinen Händler aus Nürnberg...

Ich habe auch von SLF den Lagerkatalog,
und da steht folgendes drin, bezüglich der Wälzlager:

Käfige
Zylinderrollenlager haben in der Standartversion einen Käfig aus glasfaserverstärkten Polyamid 66 (Nachsetzzeichen TVP2).
Die Lager mit diesem Käfig eignen sich längerfristig für einen Temperatureinsatz bis 120°C. Bei Ölschmierungen können im Öl enthaltene Additive zu einer Beeinträchtigung der Käfiggebrauchsdauer führen. Des Weiteren Werden die Lager mit Messingkäfigen angeboten. Blechkäfige sind ggf. möglich (Anfrage erforderlich)


Meinen Motor werde ich vermutlich selbst machen, der Nachbar überlegt noch,
aber bei mir kommt dann, wenn ein Zylinderrollenlager, dann eines mit Messingkäfig rein.

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Grüße, Steffen !


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 21:23 
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Die normalen Rillenkugellager sind auch mit Käfig aus P66, das hält den Temperaturen im Kurbelraum problemlos stand. Außerdem sind die Kunststoffkäfige wohl geräuschärmer. Ich würde also nicht zum Messing greifen.

Ich habe bezüglich der Axialbelastbarkeit der Zylinderrollenlager eben nochmal in der DIN gekramt und herausgefunden, dass die Lager der Reihe 2 und 3 bis zu 2,5% der dynamischen Tragfähigkeit axial belastbar sind. Das bedeutet für das NJ304 eine axiale Belastbarkeit von etwa 940N. Das ist mehr, als die radiale Belastung, die auf die Lager der ETZ 150 wirkt...


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 21:44 
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Hi!
Und wie wäre es denn mit der Ausführung N oder NU ?

Das rechte Lager ist ja das Loslager,
und wenn die Kurbelwelle oder das Motorengehäuse meint, sich durch Temperaturunterschiede ausdehnen und zusammenziehen müssen,
würde ja der Lagersitz nicht im Gehäuse wandern, falls das überhaupt so ist ??
Da würde es einfach das Lager etwas auseinanderziehen, was keinen mech. Verschleiß am Lagersitz / Gehäuse verursacht.
Lagertyp NJ nimmt in eine Richtung axiale Kräfte auf.
Da wäre dann ja noch die Frage, wierum man das einbaut.

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Grüße, Steffen !


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 22:04 
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@Steffen G:

Da schlage ich vor, du liest dir nochmal aufmerksam meinen aller ersten Beitrag durch und schaust dir das Bild an, da habe ich alles erklärt.
Beim NU Lager rechts hätte man keinen Anschlag für den Außenring und er könnte beliebig weit einsacken, bis er an der Kurbelwelle schleift...


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 22:57 
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hiha hat geschrieben:
Ein Rollenlager braucht erheblich mehr Öl wie ein Kugellager. Ob das in einem Zweitakter mit Gemischschmierung (ich weiß grad nicht, ob Deine KuWeLager im Getriebeöl hängen) ausreicht, glaub ich eher nicht. Die Lebensdauer dürfte daher auch nicht länger sein, wie bei Kugellagern


Dem kann ich nur beipflichten. Bisher mir bekannte 2Takter mit rollenlagerter Kurbelwelle müssen alle mit 1:25 betrieben werden! (RT/2,ZW1103)

Um nochmal auf das Thema Axialkräfte zurück zu kommen. Sicher kann ein Rollenlager auch axiale Kräfte vertragen. Aber für die zylindrischen Wälzlagerkörper ist sicher ein seitliches permanentes Anlaufen nicht ganz so doll wie für eine Kugel! Ich kann mir so durchaus vorstellen das die Körper mit der Zeit weich glühen, aufpilzen und dann klemmen. Zudem kenne ich einige Motoren die kupplungseitig neben Rollenlagern speziell zur Aufnahme von Axialkräften Kugellager aufweisen!

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Christof

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 23:11 
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Hallo!

Ja, ich muss zugeben, dass ich Deinen allerersten Beitrag nicht völlig durchgelesen habe, und mit dem Bild auch nicht klarkomme.

Und, wie wäre es denn, auf der linken Seite ein Kugellager + ein Walzenlager, und rechts ein Walzenlager?

Es gibt solche Konstruktionen, also Kugellager und daneben ein Walzenlager auch im Automobilbereich,
z.B. bei dem alten VW-Bus,an der Hinterachse, das geht nie kaputt.

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2011 23:23 
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Dann werde ich mich wohl mal informieren bezüglich der Ölschmierung des Lagers. Wobei ich eigentlich gefühlsmäßig sagen würde, dass das trotzdem reichen müsste. Zwar hat man eine größere Auflagefläche der Wälzkörper, aber dafür einen geringeren Druck verteilt über die Fläche. Und für die Nadellager reicht die Schmierung ja auch aus. Außerdem sind die Rollenlager seitlich mehr geöffnet, d.h. das Öl kann leichter eindringen. Und TS-Jens Praxistest bezeugt das ganze ja außerdem...

Nochmal bezüglich der Axialkräfte:
Es funktioniert mit Zylinderrollenlagern, das ist Fakt. Da gibt es auch nichts zu diskutieren, ein Blick in den Lagerkatalog genügt. Radial-Rillenkugellager sind im übrigen auch nicht gut für hohe Axialkräfte geeignet, die Kugel liegt dann ja nicht richtig in der Laufbahn an...
Also wie gesagt, axiale Belastung ist für beide Arten Lager nicht gut, aber es funktioniert.
Das man Zylinder- und Rillenkugellager nebeneinander verbaut ist eine klassische Funktionstrennung. Das eine Lager nimmt nur Axialkräfte auf, das andere nur radiale. Das erhöht die Lebensdauer beider Lager um ein vielfaches...habe ich alles schonmal durchgerechnet. Kombinierte Lasten sind ab einem gewissen Punkt der "Lagerkiller".

Der springende Punkt bei der ETZ 150 ist ja, dass der Primärtrieb eine Kette ist. Das erzeugt zusammen mit dem Pleuel eine reine Querkraft, Längskräfte gibt es nicht. Beim aufheizen des Motors würde einmalig eine axiallast herrschen, die die Außenringe der Lager in Position drückt. Dann gäbe es keine Axialbelastung mehr, allerdings etwas axiales spiel bei abgekühltem Motor. Es wäre die Frage, wie groß die Ausdehnung insgesamt ist. Soweit ich gelernt habe wäre ein axiales Spiel in kalten Zustand von 0,1...0,3mm vertretbar. Ohne Längskraft schiebt es die Welle bei Lastwechseln auch nicht hin und her...also sollte es eigentlich kein Problem sein.

Ich denke ich werde es einfach mal ausprobieren und links die Kugellager lassen und rechts das NJ304 einbauen. Wir werden sehen, was passiert.


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Pirazzi hat geschrieben:

Ich denke ich werde es einfach mal ausprobieren und links die Kugellager lassen und rechts das NJ304 einbauen. Wir werden sehen, was passiert.


Hi!
Ja, mach das mal, das ist vielleicht das vernünftigste.
Und schreibe bitte mal einen Erfahrungsbericht nach angemessener Zeit.

Mit meinem Motor komme ich vielleicht noch das nächste Jahr hin, aber dann ist irgendwann auch mal Überholung angesagt.

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Ja, allerdings ist jetzt Winter, meine nächste große Reise mache ich wohl erst wieder im März.
Aber TS-Jens sagte ja, er fahre schon lange problemlos mit diesem Lager, also warum ihm nicht vertrauen?


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Meine ETZ 150 habe ich zwei Kugellager und ein Zylinderrollenlager
ohne Anlaufbund auf der Limaseite montiert-mit diesem Rollenlager
wird die Längenausdehnung aufgefangen-wir reden von hundertsteln.
Drei Rollenlager habe ich nicht verwendet-ich traue der Bohrungsmitte der
Gehäuse nicht über den Weg-die C 4 Lager sind m.E. nur den
Gehäusetoleranzen geschuldet.
Die Gehäuse sind nicht gepaart-dazu gehören entsprechende
Markierungen nach der Fertigung- meistens Zahlenkombinationen
eingestempelt an der Gehäusetrennfläche.


Fuhrpark: ETZ 250 /81 Export ETZ 150/89,90
TS 150/77,TS 250/73
S51/1/89

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BeitragVerfasst: 26. Oktober 2011 16:57 
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Okay, nun will ich das Thema hier mal wieder ein bisschen nach vorne holen.

Dabei habe ich eine spezielle Frage an alle die MT RT 125/1 bzw. RT 125/2 fahren und schon die Motoren überholt haben. Bekanntlich laufen ja die Kurbelwellen dieser Modelle komplett in Zylinderollenlagern. Wenn ihr einen Motor überholt und die Lager wechselt, welche Lagerluft verbaut ihr da? Zylinderrollenlager gibt es ja ebenso wie Rillenkugellager mit Lagerluft normal, C2, C3 und C4. Gabor und Co. bieten aber für die MZ RT Modelle nur Zylinderrollenlager mit Lagerluft normal an (ich habe jendenfalls nix anderes gefunden).

Hilfreich wäre für mich auch, wenn mir die Forenmitglieder, die schon Erfahrung mit Zylinderrollenlagerung in der ETZ 125/150 haben, sagen welche Lagerluft sie verwenden.

Ich bedanke mich dafür schonmal im Voraus :)

Grüße,
Martin


Fuhrpark: Also da wären:
- MZ ETZ 150 Bj. 1990, 9 kW, silber, Trommelbremse, E-Zündung (fahrbereit)
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BeitragVerfasst: 26. Oktober 2011 18:05 
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Im Normalfall musst du Rollenlager mit erhöhter Radialluft verwenden. Die Wirkung einer Welle mit erhöhtem Rundlauffehler auf die Lager ist bei der Verwendung von Zylinderrollenlager höher, da sie Kippbewegungen nicht so einfach ausgleichen können wie Radiallager. Es kann sogar sonst im schmlimmsten Fall dazu führen, das das Lager bei zu großem Rundlauffehler und ohne erhöhte Lagerluft zum Kantenläufer wird und vorher ausfällt!

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Christof

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Christoph, was genau meinst du mit "erhöhter Lagerluft"?

Normal haben ja die Rillenkugellager C3 (wenn nicht sogar C4). Sollen dann die Zylinderrollenlager mehr als C3 (also z.B. C4 oder C5) haben oder würde auch C3 reichen?


Fuhrpark: TS150/1985, TS250A/1980, Jawa 354/6 /1960, PAV40, DKW KS200/1938, Skoda 105L/1983, Wartburg 353W/1985, HP500.01.01/1985

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BeitragVerfasst: 27. Oktober 2011 08:30 
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@Christof: wenn das rechte Lager das Loslager ist, nimmt es doch gar keine Axialkräfte auf. Wenn es belastet wird, wird es einfach etwas nach rechts geschoben. Die einzigen Lager die welcher aufnehmen sind die auf der linken Seite.


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Bei Simsonmotoren werden in den Tunerkreise auch Rollenlager verwendet. Dabei muss dann aber auch auf einen geradverzahnten Primärtrieb umgebaut werden.

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Pirazzi hat geschrieben:
Beim ETZ 125/150 Motor ist mir aufgefallen, dass das rechte Kurbelwellenlager recht schnell Ermüdungserscheinungen zeigt,und zwar schneller als alle anderen Komponenten des Motors/Getriebes.

Kann ich persönlich nicht bestätigen. Als erstes verschleißt bei mir der Achsstumpf der KW. Dass das rechte Kugellager
praktisch alleine vom Achsstumpf fällt, habe ich schon von mehreren Seiten gehört.

Bei der RT125/0 habe ich generell auf Rillenkugellager anstatt Rollen umgestellt...

Gruß
Lothar

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mzler-gc hat geschrieben:
Christoph, was genau meinst du mit "erhöhter Lagerluft"?

Normal haben ja die Rillenkugellager C3 (wenn nicht sogar C4). Sollen dann die Zylinderrollenlager mehr als C3 (also z.B. C4 oder C5) haben oder würde auch C3 reichen?


C3 deutet im Normafall schon auf erhöhte Lagerluft hin. Im Normalfall sind Lager ohne erhöhte Lagerluft mit CN gekennzeichnet. Wichtig ist aber das das t.w. nur einander überdeckende Toleranzwerte sind.

pionierbw hat geschrieben:
@Christof: wenn das rechte Lager das Loslager ist, nimmt es doch gar keine Axialkräfte auf. Wenn es belastet wird, wird es einfach etwas nach rechts geschoben. Die einzigen Lager die welcher aufnehmen sind die auf der linken Seite.


Das habe ich auch nicht behauptet, nur Rundlauffehler der Welle können die Rollenlager nicht so gut verdauen wie Radiallager. Das ein Festlager benötigt wird ist klar!

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Christof

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BeitragVerfasst: 28. Oktober 2011 13:06 
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Beim EM 150 Motor ist auch die linke Lagerung kein Festlager.

Die Kurbelwelle ist schwimmend gelagert.

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Hallo,bin der Neue und komm jetzt öfter. :lol:

Ich grab gleich mal diesen Thread wieder aus mit der Frage ob es schon Erfahrungswerte gibt mit den NJ-Lager`n?
Ich habe nämlich jetzt übern Winter auch vor das rechte KW-Lager durch ein Zylinderrollenlager zu ersetzen,weil das original verbaute 6304-Lager einfach viel zu schnell schlapp macht.

Gruß und Dank Kümmel


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BeitragVerfasst: 2. Dezember 2013 23:52 
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Kümmel hat geschrieben:
[...] weil das original verbaute 6304-Lager einfach viel zu schnell schlapp macht.
Was heißt denn viel zu schnell?

Also mein rechtes Kurbelwellenlager ist nun schon seit knapp 22 000 Kilometern an Ort und Stelle. Es zeigt keine Auffälligkeiten, eben nur das ganz normale Lagerspiel was man schon spüren kann wenn man Gefühl hat. :) Ist übrigens noch das originale DKF-Lager.

Grüße
Martin


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wenn du schon merkst das du am Nocken wackeln kannst, auch noch so fein, dann ist die Lagerung eigendlich schon hin.

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Zitat:
wenn du schon merkst das du am Nocken wackeln kannst, auch noch so fein, dann ist die Lagerung eigendlich schon hin.


Dieser Aussage nach wären dann ja neue Lager schon ab Werk defekt...

Ich habe das Zylinderrollenlager nun schon etliche tausend Kilometer drin und das funktioniert wie am ersten Tag. Es gibt ja auch keinen Grund, warum das nicht so sein sollte.


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Also wenn du meinst du kannst das Spiel in neuen Lagern erfühlen, melde dich irgendwo in der QS an, die können ihre teuren Messgeräte wegschmeißen...

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BeitragVerfasst: 3. Dezember 2013 16:21 
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Also ich war ja im Sommer mal mit dem Pirazzi auf Tour. Sein (relativ neues) Zylinderrollenlager hat gefühlt genau so viel Spiel, wie mein originales ab Werk.

Man wackelt ja meist auch nicht direkt am Kurbelwellenstumpf, sondern an der Befestigungsschraube von Rotor und Nocken. Wenn ich an meinem Kurbelwellenzapfen wackele, dann ist sicher kein Spiel erfühlbar. ;)


Grüße
Martin


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brauche ich nicht
Christof hat geschrieben:
Bisher mir bekannte 2Takter mit rollenlagerter Kurbelwelle müssen alle mit 1:25 betrieben werden

Trabant 601 meine ich hatte eine Zeit lang auf der Zündungsseite ein Rollenlager und wurde 1:50 gefahren, genaueres müßte ich aber zu Hause nachschauen.


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Jetzt mal ne kleine Verständnisfrage: Montiere ich mir rechts in den MM150/3 ein NJ304, so schraube ich den Dichtringträger fest und werfe dann den kalten Lageraußenring ins heiße Gehäuse? Oder muss ich da noch irgendwelche Distanzen reinpacken, auch wenn ich nicht wüsste, wie diese zu ermitteln sind...?

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Nee.
Wenn die Kurbelwelle links im Gehäuse sitzt wird das Lager auf den rechten KW-Stumpf gesetzt und dann das angewärmte rechte Gehäuse drüber. Den Spalt Zw. Lager und Dichtringträger ermittelt man mit dem Messschieber und verbaut ggf Distanzscheiben.

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Alex, er meint den Zusammenbau mit NJ304. Das ist zerlegbar.

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Aber anders geht es doch gar nicht. Du musst dann eben nur schauen in welche Richtung es zerlegbar ist damit es am ende da sitzt wo es soll.
Der Lagerrinnenring muss mit der Bundseite zur KW sitzen. und der aussenring mit Bund zur Dichtkappe.
Also kannst du wie gewohnt das Lager auf die KW stecken und dann das Gehäuse drüber.

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der garst hat geschrieben:
Aber anders geht es doch gar nicht. Du musst dann eben nur schauen in welche Richtung es zerlegbar ist damit es am ende da sitzt wo es soll.
Der Lagerrinnenring muss mit der Bundseite zur KW sitzen. und der aussenring mit Bund zur Dichtkappe.
Also kannst du wie gewohnt das Lager auf die KW stecken und dann das Gehäuse drüber.

Der Innenring hat einen Bund, der kommt zur Kurbelwange hin. Innenring alleine auf die KW montieren, das ist klar.
Außenring hat zwei Bünde (also fest mit den Wälzkörpern verbunden). Diesen montiere ich dann einfach ins (erwärmte) Gehäuse. Nur die Frage, ob ich noch irgendwelche Distanzen reinpacken muss oder das (aufgrund der axialen Verschiebbarkeit im Lager selbst) auch so passt.

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Mainzer hat geschrieben:
Außenring ...Diesen montiere ich dann einfach ins (erwärmte) Gehäuse.


Ja und genau das funktioniert nicht.
Wie willst du dir sicher sein das der Aussenring dann da sitzt wo er soll und nicht etwa gegen den Innenring-Bund drückt oder nur 2/3 Lagerüberschneidung hat?

Dann wirds ein sehr kurzes Leben.
Das lager muss erst koplett auf dem Wellenstumpf sitzen, und wenn das rechte Gehäuse aufgesetzt und verschraubt ist musst du messen ob und welche Distanzen noch zw. Lager und Dichtringträger müssen.

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Was bei dem ganzen Umbau noch nocht so richtig zur Sprache kam ist die Schmierstoffversorgung. So ein Rollenlager hat zwar eine schöne Tragfähigkeit aber bedingt durch die größere Kontaktflächen braucht es auch "deutlich" mehr Schmierstoff als ein normales Riku. Bei 1:50 wird das Lager unter garantie nicht serh lange halten. Ich kenn das nur von den kleinen Jawa 125/175 Modellen, die eben auch am Anfang das NJ304 verbaut hatten, 1:25 Mischung. Spätere Motoren haben dort immer ein normales 6304 verbaut gehabt.

Wenn die Lager sterben liegt es zumeist an sehr gammligen Kurbelwellen mit Abenteuerlichen Rundlauf so dass die Lagerzapfen durch die feinen Mikroschwingungen Auswaschen, völlig normal.

Gruß Markus


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BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 12:35 
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Lässt sich der Zusammenhang zwischen Mischungsverhältnis und den Zylinderrollenlagern überhaupt herstellen? In den Motoren früher waren imho auch gleitgelagerte Kolbenbolzen montiert, die sowieso einen hohen Schmierstoffbedarf haben. Wie war das bei den Jawas?

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Mit freundlichen Grüßen
Matthias


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BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 12:41 
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Hi, habe bei der Restauration meiner 150er TS auch die Zylinderrollenlager verwendet. Bitte aber nur 2 Zylinderrollenlager(direkt neben der KW) verwenden, und auf der Kupplungsseite das äußere ein normales Rillenkugellager!!! Hat den Grund,fall doch mal irgendwie mal Axiale Kräfte auftreten sollten wird dies vom Rillenlager aufgefangen,da die Zylinderrollenlager nur radialbelastung aufnehmen (außerdem ist der innere Lagerring herausnehmbar). Ein weiterer Vorteil solch eines Umbaus ist 8zumindesten bei der TS) man kann den Motor ohne Mühe in der Mitte trennen!!!!

Zur Lebensdauer der NJ Lager kann ich nur sagen: sie arbeiten seit 4000Km ohne Probleme!!!

LG Tom

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BeitragVerfasst: 4. Dezember 2013 12:48 
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mzts150 hat geschrieben:
Zur Lebensdauer der NJ Lager kann ich nur sagen: sie arbeiten seit 4000Km ohne Probleme!!!


Also 4000 Km - sorry, was hat das für Aussagekraft?

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Gruß Arni

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der garst hat geschrieben:
Mainzer hat geschrieben:
Außenring ...Diesen montiere ich dann einfach ins (erwärmte) Gehäuse.


Ja und genau das funktioniert nicht.
Wie willst du dir sicher sein das der Aussenring dann da sitzt wo er soll und nicht etwa gegen den Innenring-Bund drückt oder nur 2/3 Lagerüberschneidung hat?

Dann wirds ein sehr kurzes Leben.
Das lager muss erst koplett auf dem Wellenstumpf sitzen, und wenn das rechte Gehäuse aufgesetzt und verschraubt ist musst du messen ob und welche Distanzen noch zw. Lager und Dichtringträger müssen.

Oben war die Rede davon, dass ein NJ304 bis zu 1mm Axialspiel ausgleichen kann.
Alternativ montiere ich den Innenring auf die KW, setze alles zusammen, messe den rechten Lagersitz, nehme das Gehäuse wieder ab und setzte dann das Lager mit entsprechenden Distanzen ein :D

Ich empfinde es nämlich als äußerst ungünnstig, ein Lager gleichzeitig auf Stahl und in Alu zu montieren...

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Mainzer hat geschrieben:

Ich empfinde es nämlich als äußerst ungünnstig, ein Lager gleichzeitig auf Stahl und in Alu zu montieren...


Dafür die Wärme. Klappt seit frühester DKW-Zeit.

_________________
Mit freundlichen Grüssen , Alex

Ein Ossi im Westen was macht der da??? Entwicklungshilfe....:D
Haamitland Arzgebirg´...


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