Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Der alte Fritz » 3. Januar 2019 22:17

Hallo,

meine vor 5 Jahren auf Seilzug umgebaute Beiwagenbremse hat seither noch nie Probleme gemacht, auch nicht bei Wintereinsatz in Dreck und Speck und im Gelände. Einmal gründlich abgedichtet und geschmiert, hält das.
Missen möchte ich das Teil nicht, gerade, wenn es glatt oder sonstwie kritisch wird. Sonst verzieht es doch unweigerlich die Fuhre beim Bremsen nach links.

Grüße, Fritz.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Richy » 4. Januar 2019 11:27

P-J hat geschrieben:Ich geh jetzt davon aus das du von der original Hydraulischen Bremse schreibst. Ich bewundere dich wegen deiner Geduld. :shock: 2 Monate hats bei mir gedauert bevor ich das Geraffel rausgeschmissen hab.

Nein, nicht nur die originale Bremse. Ich hatte auch diverse Seilzuglösungen, die aber am Ende immer wieder Probleme gemacht haben. Trotz aller Abdichtungsversuche kam am Ende doch wieder Dreck rein und bei der Länge des Bowdenzugs führte das unweigerlich zu Problemen. Einzig eine Hebel/Zugstangenlösung, wie sie z.Bsp. der michiklatti gemacht hat, täte mir noch gefallen. Evtl. bau ich mir da mal eines Tages was. Bei den Russen funktioniert das ja auch dauerhaft...
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon P-J » 4. Januar 2019 12:09

Nach 7 Jahren problemlos mit der "eigenbau" Seilzubremse hab ich mir den Zug zerrissen weil ein Kabelband abgefallen ist. Warum fahr ich auch über den blöden Stein. :oops:

Der Boedenzug ist recht lang so das die Kurven nicht so eng sind, das geht aber nur wenn man nen richtig dicken Zug verwendet.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Martin H. » 4. Januar 2019 12:31

Ich komm mit der originalen Anlage bestens zurecht, seit ich Achims Bremsflüssigkeitsbehälter montiert habe.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Etzitus » 4. Januar 2019 12:51

Hallo,

SPOILER:
ich muss mal wieder eine Lanze für die hydraulische Seitenwagenbremse von MZ brechen. Seit 1978 habe ich nun diverse MZ-Gespanne besessen und bewegt. An allen tat die hydraulische Bremse klag- und defektlos ihren Dienst. An der aktuellen ETZ seit 2000, am Rotax-Gespann seit 2014. Am letzteren war bei Übernahme der Hauptbremszylinder fest. Mit einem Überholsatz von Güsi wieder gangbar gemacht und gut. An der Etz habe ich zur Halbzeit mal Bremsflüssigkeit gewechselt, Rotax noch nicht. Zugegeben, mit den Originalentlüftungsschrauben ist das Entlüften nicht schön, mit den Stahlbus Ventilen aber kein Problem. Die habe ich übrigens an meinen allen Moppeds mit hydraulischer Bremse.
Jetzt komm keiner und mein was von Sicherheit und elend langen Wechsel-Intervallen. Die Bremsen tuen und bei der Anordnung des Nehmerzylinders und der Bremsbetätigung am Seitenwagenrad ist wegen Wärmeabkopplung die Gefahr von Dampfblasenbildung gleich null. Da kann man eigentlich auch Hydraulikflüssigkeit reinkippen. Wichtig ist nur jährlich die Fettfüllung unter den jeweiligen Faltenbälgen zu kontrollieren und die Faltenbälge bei kaputt zu wechseln. Da gammelt und verkeimt es gerne Bei der ETZ mit dem Winterbetrieb guck ich da jedes Frühjahr bei der obligatorischen Salzdurchsicht nach. Ach so, von wegen hygroskopisch und Wasser. Eingefroren ist mir die Bremse auch bei -20° noch nicht.
Bei der ETZ habe ich noch so ein Holzrädchen zur separaten Betätigung der Seitenwagenbremse.

Seiwabre.jpg

Das funktioniert sogar ganz gut, wird aber überbewertet. An der Rotax habe ichs nicht mehr angebaut. Ist aber z.B. beim Stehen am Hang vor roten Ampeln ganz nützlich: wenn man nur auf die Seitenwagenbremse tritt reicht das aus das Gespann gegen Wegrollen zu halten, man spart sich aber die 42 Watt Bremslicht im Leerlauf bei anner roten Lampe. Bei nicht ganz koscherer Batterie und geschalteten heizbaren Griffen und Visier nett.
Seilzugbetätigung finde ich einen Rückschritt. Mag bei bei Sommerbetrieb ja gehen, im Winter und bei Salz ist das aber nix. Zugegeben, das Gestänge das sich Michi da gebaut hat ist schon durchdacht und gut, aber warum der Aufwand. Die Hydraulik tut.


Schöne Jrüße
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Klaus P. » 4. Januar 2019 13:23

Hallo Rainer,

mir ist die Bremse auch nicht ungut auch was den Service betrifft der ist nicht gefordert.

Was aber mein Problem ist, das ist die Betätigung der Fußbremse.
Ich habe nur Schuhgröße 43, mit meinen Daytona Trans Open GTX und mit den Winterstiefeln kann ich den Hebel kaum durchtreten.
Er verklemmt am SW Rahmen, der Lima-deckel der ES/2 hat allerdings auch einen Bauch der ebenso den Platz einschränkt.
Vom Winterstiefel will ich jetzt nichts weiter berichten.
Den Rahmen weiter nach rechts zu verstellen ist ja keine Lösung.

Wenn ich aber deine Gummischeibe sehe, wie kommst du zurecht ?

Gruß Klaus

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon P-J » 4. Januar 2019 19:14

Klaus P. hat geschrieben:Er verklemmt am SW Rahmen, der Lima-deckel der ES/2 hat allerdings auch einen Bauch der ebenso den Platz einschränkt.


Da du warscheinlich noch die originale Lima hast wirste wohl mit dem Seitendeckel leben müssen. Ich hab dank VAPE den Ts Deckel drauf, das bringt 2 cm und reicht dann für Schuhgrössse 43 mit normalen Stiefel. Bei meinem Winterstiefel wird auch das eng aber ich fahr im Winter ja nicht mehr. 8)

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon g-spann » 4. Januar 2019 19:31

Hi,
wichtig ist nicht nur, wie schon verschiedentlich gesagt, VOR der Kurve das Gewicht zu verlagern und die Geschwindigkeit anzupassen, um das SW-Rad am Boden zu halten...bisken Reserve zum Ausweichen, wenn's denn erforderlich ist, wäre auch gut:
Vor einigen Jahren zügig (eher großfressig, von wegen, ich hab ja schon über 100 Tkm Gespannerfahrung) bergab die Rechtskurve quasi schulbuchmäßig genommen...den faustgroßen Stein, der am rechten Fahrbahnrand lag, zu spät gesehen...der haute mir den Beiwagen so hoch, dass es mir die Linie derart verhagelte und ich etwas weit nach links kam...hat dem entgegen kommenden Audi A4 den Aussenspiegel und mir den SF-Rabatt gekostet...durch meine Handprotektoren am Lenker kam ich mit einer mittelschweren Egoprellung davon...
Gruß aus dem Niederbergischen,

Gerd

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon P-J » 4. Januar 2019 19:37

Ich suche verzweifelt das Video wo Arni mit seinem TS Gespann mit Turnerei rumdriftet. Wer kan helfen?

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon ftr » 4. Januar 2019 21:07

Endlich kommt es wieder zum Thema und nicht nur zum PRO/CONTRA SW-Bremse. :wink:
Eigentlich hat der Günter ja den Satz gesagt: Wer in der Kurve Probleme hat, hat den Fehler vor der Kurve gemacht. :ja:
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon EmmasPapa » 7. Januar 2019 11:53

P-J hat geschrieben:Ich suche verzweifelt das Video wo Arni mit seinem TS Gespann mit Turnerei rumdriftet. Wer kan helfen?


In seiner Signatur findet sich nur dieses ganz kurze Video: :arrow: https://www.youtube.com/watch?v=NBsgqcYewD0

Gibt es davon auch eine "Lang"-Version?
Grüße

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon biebsch666 » 7. Januar 2019 14:30

Bambi hat geschrieben:Hallo zusammen,
früher hieß es immer, insbesondere für Anfänger und Unsichere, einen Sandsack ins leere Boot legen. Gerade bei schmalen und leichten Gespannen wie es das MZ-Gespann auch ist. Macht man das heute nicht mehr so?
Schöne Grüße, Bambi


Die gleiche Frage habe ich unserem erfahrenen Gespanntrainingsleiter-in Fachkreisen auch unter dem Pseudonym "Güsi" bekannt-gefragt. Er sagt klipp und klar "ohne".
Das habe ich vor dem Training schon so gehalten und praktiziere es noch immer so. Ausser auf grosser Fahrt. Wozu hat man auch sonst ein Gespann. ;-)
Gruß vom Biebsch

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon P-J » 7. Januar 2019 17:24

EmmasPapa hat geschrieben:Gibt es davon auch eine "Lang"-Version?


Hab ich mal gesehen, find ich aber nicht mehr.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Neon01234 » 7. Januar 2019 23:35

P-J hat geschrieben:
Richy hat geschrieben:Hab es 10 Jahre im Guten probiert und dann die Versuche eingestellt.


Ich geh jetzt davon aus das du von der original Hydraulischen Bremse schreibst. Ich bewundere dich wegen deiner Geduld. :shock: 2 Monate hats bei mir gedauert bevor ich das Geraffel rausgeschmissen hab.


Was habt ihr gegen die hdraulische Bremse. Ich habe die einmal erneuert und seit dem läuft die super. Ohne nachstellen etc. Also ich bin zufrieden.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Martin H. » 7. Januar 2019 23:40

Du mußt halt dafür sorgen, daß keine Feuchtigkeit rein gelangt; daher hab ich den Bremsflüssigkeitsbehälter nachgerüstet.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Richy » 8. Januar 2019 10:16

Neon01234 hat geschrieben:Was habt ihr gegen die hdraulische Bremse. Ich habe die einmal erneuert und seit dem läuft die super. Ohne nachstellen etc. Also ich bin zufrieden.

Du schon, ich nicht. Die Liste ist endlos und gehört nicht hierher. Den Behälter hab ich natürlich ebenfalls als erstes nachgerüstet. Wasser war damit auch kein Problem.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Martin H. » 8. Januar 2019 10:40

Richy hat geschrieben: Die Liste ist endlos und gehört nicht hierher.

Nachdem jetzt einige immer wieder davon anfangen, würde es mich doch mal interessieren, was es damit alles für Probleme geben soll (abgesehen von der konstruktiv schlechten Originallösung mit diesem Schlauch).
Und ich würde schon sagen, daß es hier her gehört - fürs Bremsverhalten macht es einen großen Unterschied, ob mit oder ohne BW-Bremse gebremst wird. Und da sind wir dann wieder beim Thema "Fahrtechnik"...
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Klaus P. » 8. Januar 2019 12:24

ftr hat geschrieben:Endlich kommt es wieder zum Thema und nicht nur zum PRO/CONTRA SW-Bremse. :wink:
Eigentlich hat der Günter ja den Satz gesagt: Wer in der Kurve Probleme hat, hat den Fehler vor der Kurve gemacht. :ja:


Und wenn er drin ist seinen § 3 beachten.

Gruß Klaus

PS
Hyd. SW Bremsen gab es vor Zeiten für die BWM `s,
die hatten eine Voreilung, selbst Geländefahrer hatten nicht darauf verzichtet.
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon P-J » 8. Januar 2019 17:01

Richy hat geschrieben:Du schon, ich nicht. Die Liste ist endlos und gehört nicht hierher.

Genau so, den die Liste ist ellenlang. :shock:

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon CnndrBrbr » 9. Januar 2019 12:19

calenberger hat geschrieben:Hasskurve 2018 auf dem Gespann ist die Bergab-Rechts. Anfahren, Fußbremse, nach rechts werfen, uuuuuunnnnnd...Beiwagenrad stempelt, kommt leicht hoch, Bremswirkung wird weniger :evil: ich werd unruhig, komme schweißgebadet rum.

Und ihr so?
Im Prinzip ist der Tip "üben" nicht verkehrt, aber du mußt ja auch wissen, WAS du üben sollst.
Ziel des Spiels ist es nicht, daß der Beiwagen in der Rechtskurve nicht hoch kommt, sondern daß du damit klarkommst, wenn er hoch kommt.

Es gibt sicher viele gute Gespann-Kurse. Einen habe ich beim ADAC gemacht. Fahrsicherheitstraining Motorrad mit Beiwagen. Der ganze Kurs war eine Übung in Beiboot-kommt-hoch.

Schritt 1: Man befährt einen Steilhang so, daß das Beiboot hoch fährt und das Gespann nach links kippt. Ziel: Angst überwinden.
Schritt 2: Wenn der Beiwagen oben ist, versucht man auf 2 Rädern so zu balancieren, daß in der Ebene der Beiwagen oben bleibt. Siehe hier: viewtopic.php?p=1718501#p1718501 Ziel: Gleichgewichtssinn trainieren.

Wenn man das Fahren auf 2 Rädern beherrscht, kommt
Schritt 3: Beim Fahren in der Ebene eine Rechtskurve so anschneiden, daß das Boot ohne Rampe hoch kommt. Dann in der Ebene fahren wie in Schritt 2. Ziel: Das Gleichgewicht so trainieren, daß man das Boot quasi in Geradeausfahrt hoch bekommt und in Geradeausfahrt auch oben hält.
Schritt 4: Das Gespann auf 2 Rädern in eine Rechtskurve fahren, und zwar so, daß das Beiwagenrad den Boden ganz leicht berührt. Diese Situation ist analog zu einer Solo-Kurvenfahrt, wo der Stiefel die Straße berührt und man merkt: Bis hierhin und nicht weiter.
Letzter Schritt: Mit dieser Technik eine Rechtskurve fahren. Auf der geraden Strecke wird kurz vor der Kurve das Boot hochgezogen. Die Rechtskurve wird auf 2 Rädern angefahren, und das Beiwagenrad soll höchstens zum Tasten den Boden berühren. Die Rechtskurve wird also grundsätzlich im Balance-Modus gefahren, nicht im Fast-Umkipp-Modus.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Klaus P. » 9. Januar 2019 14:28

Und erstens kommt es anders und 2. als man denkt.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon motorang » 9. Januar 2019 19:46

Ich hab so viel Gewicht im Boot, dass ich um die Rechtskurve in einer normalen Geschwindigkeit rumkomm. Es ist doch Unsinn vor jeder Rechtskurve super weit runterbremsen zu müssen damit das Boot nicht steigt. Die empfohlenen 30-40 kg lassen sich mit 2 Sack Rollsplitt oder Sand gut realisieren, das macht auch nix kaputt im Blechboot und rutscht nicht so rum wie Betonplatten. Dann kannst Du Rechts- und Linkskurven praktisch gleichschnell fahren. Und zwar geschmeidig und nur mit der Gashand.

Rechtsrum gasgeben geht auch bergab ganz wunderbar - einfach auf die Fußbremse steigen dabei. Am Hinterrad beschleunigt es gegen die Bremswirkung der Hinterradbremse, am Seitenwagenrad nicht. Es geht also rechtsrum weil das Seitenwagenrad langsamer dreht als das Hinterrad. Sogar wenn man dabei langsamer wird, denn es kommt nur auf den Unterschied zwischen links und rechts an.

ICH fahr seit 25 Jahren so dass das Gespann bei einer Vollbremsung mit der Fußbremse leicht nach rechts zieht. Wenn man nämlich vorne bremst, schiebt das Boot das Gespann leicht nach links.
Bei einer Vollbremsung/Gefahrenbremsung sind nun mal beide Bremsen im Einsatz - und dann bremst es geradeaus ...

Ist nicht von mir, sondern von Peikert glaub ich. Und er hatte recht.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon schraubi » 9. Januar 2019 21:06

motorang hat geschrieben:Ich hab so viel Gewicht im Boot, dass ich um die Rechtskurve in einer normalen Geschwindigkeit rumkomm. Es ist doch Unsinn vor jeder Rechtskurve super weit runterbremsen zu müssen damit das Boot nicht steigt. Die empfohlenen 30-40 kg lassen sich mit 2 Sack Rollsplitt oder Sand gut realisieren, das macht auch nix kaputt im Blechboot und rutscht nicht so rum wie Betonplatten. Dann kannst Du Rechts- und Linkskurven praktisch gleichschnell fahren. Und zwar geschmeidig und nur mit der Gashand.

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Uwe6565 » 11. Januar 2019 20:46

schraubi hat geschrieben:
motorang hat geschrieben:Ich hab so viel Gewicht im Boot, dass ich um die Rechtskurve in einer normalen Geschwindigkeit rumkomm. Es ist doch Unsinn vor jeder Rechtskurve super weit runterbremsen zu müssen damit das Boot nicht steigt. Die empfohlenen 30-40 kg lassen sich mit 2 Sack Rollsplitt oder Sand gut realisieren, das macht auch nix kaputt im Blechboot und rutscht nicht so rum wie Betonplatten. Dann kannst Du Rechts- und Linkskurven praktisch gleichschnell fahren. Und zwar geschmeidig und nur mit der Gashand.

Gryße!
Andreas, der motorang


:gut: :gut: :gut:


Das Boot steigt auch mit Gewicht im Boot, wenn Man(n)will.
Nur eine Frage der Gewichtsverlagerung des Fahrers.
Zum Emme fahren ist man nie zu alt

LG von Uwe6565 :D :D :D

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon Guesi » 11. Januar 2019 21:28

Oder der Geschwindigkeit oder des Kurven-Radius......
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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon r4v3n » 11. Januar 2019 21:55

motorang hat geschrieben:Ich hab so viel Gewicht im Boot, dass ich um die Rechtskurve in einer normalen Geschwindigkeit rumkomm. Es ist doch Unsinn vor jeder Rechtskurve super weit runterbremsen zu müssen damit das Boot nicht steigt. Die empfohlenen 30-40 kg lassen sich mit 2 Sack Rollsplitt oder Sand gut realisieren, das macht auch nix kaputt im Blechboot und rutscht nicht so rum wie Betonplatten. Dann kannst Du Rechts- und Linkskurven praktisch gleichschnell fahren. Und zwar geschmeidig und nur mit der Gashand.

Rechtsrum gasgeben geht auch bergab ganz wunderbar - einfach auf die Fußbremse steigen dabei. Am Hinterrad beschleunigt es gegen die Bremswirkung der Hinterradbremse, am Seitenwagenrad nicht. Es geht also rechtsrum weil das Seitenwagenrad langsamer dreht als das Hinterrad. Sogar wenn man dabei langsamer wird, denn es kommt nur auf den Unterschied zwischen links und rechts an.

ICH fahr seit 25 Jahren so dass das Gespann bei einer Vollbremsung mit der Fußbremse leicht nach rechts zieht. Wenn man nämlich vorne bremst, schiebt das Boot das Gespann leicht nach links.
Bei einer Vollbremsung/Gefahrenbremsung sind nun mal beide Bremsen im Einsatz - und dann bremst es geradeaus ...

Ist nicht von mir, sondern von Peikert glaub ich. Und er hatte recht.

Gryße!
Andreas, der motorang


Hallo,
ich zähle mich auch zu den Unerfahrenen (Gespannkilometer ca 4000). Ich habe mich mit der Hilfe eines Foristis genau an diese Sachen gehalten samt Fahrübungen auf dem Supermarktparkplatz.
Ich habe für die Rundfahrten auch 2 Sack Sand zu je 20 kg im Beiwagen (einer im Kofferrraum und einer vor dem Sitz). Für meine Übungen jedoch nehme ich nach Güsis Empfehlungen das Gewicht raus! Auch meine Bremse habe ich auf dem Supermarktparkplatz so eingestellt, dass die Fuhre bei einer Gefahrenbremsung geradeaus geht. Das zieht das o.g. Verhalten nach sich, dass bei der alleinigen Nutzung der Fußbremse das Gespann nach rechts zieht, was ich durchaus wohlwollend ausnutze. Den Trick mit dem gleichzeitigen Beschleunigen kannte ich noch nicht, den werde ich mal ausprobieren. Vielen Dank dafür!

Grüße

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Re: Fahrtechnik Fragen des Unerfahrenen

Beitragvon ftr » 11. Januar 2019 22:54

Mit 9.869 Gespannkilometern (in fünf Jahren) nähere ich mich ja jetzt auch bald den ominösen 10.000. :roll:
"Du denkst, du kannst es und machst dann einen Fehler." :shock:
Naja, ich werde weiter freudig und freizeit-entspannt rumgurken. :ja:
Eine Suchaktion hat der Fred bei mir ausgelöst...

2019011101.jpg

Ob'sch einen hinten ans Boot anpinne? :gruebel:
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